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Unterarten von Carduus nutans
- Verbreitung: Sizilien -

Stängel +/- ungeflügelt, Köpfchen nicht oder kaum nickend
Blätter bis zur Mittelader eingeschnitten
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Photo und copyright Felix Riegel

Stängel geflügelt, Köpfchen nickend
Blätter nicht bis zur Mittelader eingeschnitten
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1       Stängel +/- ungeflügelt, Köpfchen nicht oder kaum nickend, Blätter bis zur Mittelader eingeschnitten


Carduus nutans ssp. siculus (Franco) Greuter.
(Sizilianische Distel)


Photo und copyright Felix Riegel

VII - IX, Ruderalstellen, Wegränder, Weiden (0 - 1900 m)
                Santo Stefano Quisquina, Sizilien, ca. 1000 m ü.M. (Felix Riegel 14.04.2017)

Synonyme:
Carduus macrocephalus ssp. siculus Franco

English name:
Sicilian Nodding Thistle

Nome italiano:
Cardo siciliano

Weltweite Verbreitung:
Sicily

Etymologie:
- Carduus: lat. carduus für Distel
- nutans: nickend
- siculus: aus Sizilien

 

 

Pflanze 0,3 - 0,5 m groß
wenig verzweigt

 

Köpfchen meist einzeln+/- aufrecht

 

Köpfchen 3 - 4 cm im Durchmesser, spinnwebig behaart
Äußere Hüllblätter abstehend oder aufrecht, schlank, mit langen Dornen


Photo und copyright Felix Riegel

Stängel spinnwebig behaart, im oberen Teil nicht geflügelt
Blätter bis zur Mittelader eingeschnitten, mit bis zu 12 mm langen Dornen


Photo und copyright Felix Riegel

 

 

2       Stängel geflügelt, Köpfchen nickend, Blätter nicht bis zur Mittelader eingeschnitten


Carduus nutans ssp. nutans L.
(Gewöhnliche Nickende Distel)

VII - IX, Ruderalstellen, Wegränder
                Lauingen, Radweg nach Gundremmingen, Bayern, ca. 450 m ü.M. (10.07.2019)

Synonyme:
Carduus phyllolepis Willk.

English name:
Common Nodding Thistle

Nom francais:
Chardon penché

Nome italiano:
Cardo rosso

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet (besonders nördliche Mitte und Osten); Nordwesten und Schleswig-Holstein sehr zerstreut bis selten, Voralpenland selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: V (Vorwarnliste), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, 
France, Italy, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Macedonia, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl.), 
England, Channel Isl., Ireland, Sweden, Denmark, Netherlands, Belgium, Czech Republic, Slovakia, Romania, Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, Russia, W-Siberia, Mongolia
Algeria, Tunisia, 

Eingebürgert in: 
*Australia, *Tasmania, *Chile, *Tierra del Fuego, *New Zealand, China, Kazakhstan, *Canada, *USA, *Brazil, *Uruguay, *Argentina, *Mexico

Etymologie:
- Carduus: lat. carduus für Distel
- nutans: nickend

 

Pflanze 0,3 - 1,5 m groß
meist reich verzweigt

Ältere Köpfchen nickend, schwach spinnwebig,
meist zu mehreren, seltener auch einzeln

Köpfchen 2 - 4 cm im Durchmesser,
Äußere Hüllblätter abstehend bis zurückgebogen, mit langen Dornen

Mittlere Hüllblätter 2 - 3 mm breit, der Teil oberhalb der Einschnürung nicht breiter als der unterhalb gelegene Teil

Stängel auch im oberen Teil +/- dornig geflügelt, spinnwebig behaart

später oft verkahlend

Blätter tief eingeschnitten
beiderseits schwach behaart,  mit langen Dornen