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Crepis - Pflanze mit langem Stängel, Blüten gelb, Hülle 2- reihig, Hülle flockig, schwarzdrüsig oder mit hellen Haaren,
äußere Hüllblätter eiförmig, breit hautrandig
- Verbreitung: Spanisches Festland - 

Verbreitung: Nordspanien (Galizien, Asturien)
Äußere Zungenblüten unterseits violett
Innere Hüllblätter schwach filzig evt. drüsig
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Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Verbreitung: Zentralspanien
Äußere Zungenblüten unterseits gelb oder violett
Innere Hüllblätter mit weißlichen Borsten
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Photo und copyright Alexander Fateryga

Verbreitung im Gebiet: Südspanien (Cadiz)
Äußere Zungenblüten unterseits meist gelb
Innere Hüllblätter schwarzdrüsig
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Photo und copyright hoseito.com

 

1      Verbreitung: Nordspanien (Galizien, Asturien), äußere Zungenblüten unterseits violett, innere Hüllblätter schwach filzig evt. drüsig


Crepis novoana S. Ortiz, X. Sonora & Rodriguez Oubina
(Novos Pippau)


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

IV - V, Felsen in Küstennähe, Wälder (0 - 80 m)
             Vilarrube, Galizien (Ignacio Fernandez Villar)

Synonyme:
Keine

English name:
Novo's Hawk's Beard

Weltweite Verbreitung:
Spain (nur Galizien und Asturien)

Crepis novoana wird beschrieben in der Publikation "Crepis novoana (Asteraceae), a new species restricted to coastal cliffs in northern Galicia (northwest Iberian Peninsula)" (1997) von Santiago Ortiz et al.

Die Pflanze ist benannt nach J.G. Novo, der die lateinische Beschreibung der Art angefertigt hat.

 

 

 

 

Pflanze 15 - 40 cm hoch
meist einstängelig, mit wenigen kleinen stängelumfassenden Blättern


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Blütenstand meist reich verzweigt


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Zungenblüten gelb, 7 - 11 mm lang, Griffel grün


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Zungenblüten unterseits rot oder violett
Hülle 8 - 13 mm lang, 7 - 9 mm breit, äußere Hüllblätter breit oval, 3 - 6 mm lang
breit hautrandig, innere Hüllblätter hautrandig, schwach filzig, evt. drüsig, ohne Borsten


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Innenseite der inneren Hüllblätter seidig behaart,
Früchte +/- gleich, 6 - 9 mm lang, spindelförmig, 10- rippig, mit 3 - 4 mm langem, dünnen Schnabel, Pappus 4 - 5 mm lang, schneeweiß


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Waben des Korbbodens dicht bewimpert

Grundblätter elliptisch, 4 - 12 cm lang, 2 - 5 cm breit, kurzhaarig, 
fast ganzrandig, scharf gezähnt oder 


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

oder fiederschnittig, löwenzahnähnlich


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

 

 

2      Verbreitung: Zentralspanien, äußere Zungenblüten unterseits gelb oder violett, innere Hüllblätter mit weißlichen Borsten


 Crepis alpina L.
(Alpen- Pippau)


Photo und copyright Alexander Fateryga

VI - VII, Steinschuttfluren, felsige Hänge (550 - 2300 m)
                Kap Lucullus, Krim (Alexander Fatergya 15.05.2016)

Synonyme:
Anthochytrum alpinum (L.) Rchb. fil.; Barkhausia alpina (L.) DC.; 

English name:
Alpine Hawk's Beard

Weltweite Verbreitung:
Crimea, Northern Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Ukraine, Turkey, Iran, Iraq, Syria

Eingebürgert in:
*Spain (Cuenca, Guadalajara, Madrid, Soria, Valencia)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflanze 5 - 25 cm groß
Stängel mit mehreren großen Blättern und 1 - 20 Köpfchen


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Zungenblüten gelb, unterseits oft violett,
äußere Hüllblätter elliptisch, groß, hautandig


Photo und copyright Sergey Odinets

Hülle 15 - 22 mm lang, 7 - 15 mm breit, 2- reihig
innere Hüllblätter mit kurzen Drüsenhaaren und langen Borstenhaaren
, Pappus weiß


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Früchte verschieden:
Äußere Früchte 15 - 17 mm lang, gebogen, in einen groben Schnabel verschmälert, innere Früchte 15 - 20 mm lang, stachlig, 15- rippig, in einen schlanken Schnabel verschmälert, Pappus 2- 3 - reihig, weiß


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Stängelblätter ganzrandig oder gezähnt, stängelumfassend, vorne spitz


Photo und copyright Alexander Fateryga

Grundblätter rosettig, bis 15 cm lang, 4 cm breit, vorne stumpf, am Grund keilig, gezähnt oder gelappt, kurzhaarig

  

 

 

3      Verbreitung im Gebiet: Südspanien (Cadiz), äußere Zungenblüten unterseits meist gelb, innere Hüllblätter schwarzdrüsig


Crepis erythia Pau
(Cadiz- Pippau)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

III - V, Sandige Küsten, Sümpfe (5 - 50 m)
             Bahía de Cádiz (Jose Quiles)

Synonyme:
Crepis bourgeaui Babc. ex Maire (Name in der Flora Europaea)
Crepis vesicaria var. willkommii Pérez, Crepis vesicaria subsp. erythia (Pau) Maire, Crepis fontiana Babc.

English name:
Cadiz Hawk's Beard

Weltweite Verbreitung:
Spain (nur Cadiz)
Morocco

Erytheia ist der antike Name der Isla de Gadeira, welche ein Teil der Stadt Cadiz ist.

 

 

 

 

Pflanze 20 - 50 cm groß, Stängel robust, mit 1 - 3 Zweigen, 
Blütenstand mit 1 - 9 aufrechten Köpfchen,  Köpfchenstiele 1 - 6 cm lang


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Zungenblüten gelb, 10 - 12 mm lang


Photo und copyright hoseito.com

Hülle 10 - 12 mm lang, 5 - 7 mm breit, äußere Hüllblätter 1/3 - 1/2 so lang wie die inneren, breit oval, 5 - 7 mm lang, 3 - 4 mm breit, kahl oder spärlich behaart, in der Mitte grün, breit hautrandig, innere Hüllblätter lanzettlich vorne +/- stumpf


Photo und copyright hoseito.com

Innere Hüllblätter filzig behaart, meist mit zahlreichen schwarzen und weißen Drüsenhaaren


Photo und copyright hoseito.com

Früchte 5 - 6 mm lang, spindelförmig, 10- rippig, alle Früchte mit 1 - 3 mm langem Schnabel
Pappus 5  - 6 mm lang, schneeweiß, meist 2- reihig


Photo und copyright hoseito.com

Waben des Körbchenbodens am Rand mit bis 0,5 mm langen Haaren

Stängel behaart
Obere Stängelblätter linealisch oder tragblattähnlich, untere Stängelblätter schrotsägeförmig oder +/- fiederteilig


Photo und copyright hoseito.com

Grundblätter schrotsägeförmig, bis 21 cm lang, 7 cm breit, Seitenlappen ungleich, eilanzettlich, gezähnt


Photo und copyright hoseito.com