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Arabis - Blüten weiß, Blätter gezähnt, auf der Fläche +/- kahl, Schoten kahl, abstehend

Blütenstand mit 3 - 6 Blüten
> 1


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstand mit mehr als 6 Blüten
> 2


Photo und copyright Franck Le Driant

 

1      Verbreitung im Gebiet: N-Spanien, Frankreich, SW-Schweiz, Blütenstand mit 3 - 6 Blüten


Arabis scabra All.
(Raue Gänsekresse)


Photo und copyright Franck Le Driant

IV - VIII, Steinige Hänge, Felsen (450 - 2000 m)
                 

Synonyme:
Arabis stricta Huds.

English name:
Bristol Rock-Cress

Nom francais:
Arabette scabre

Nome italiano: 
Arabetta scabra

Weltweite Verbreitung:
Switzerland (Genf),
Spain (Huesca, Lleida, Tarragona, Burgos, Castellon, Cuenca, Leon, La Rioja, Navarra, Palencia, Soria, Teruel, Vallodolid, Saragossa, Kantabrien, Baskenland), Andorra,
France (Alpen, Massif Central, Pyrenäen), 
England

2n = 16

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- scabra: rau

 

 

 

Pflanzen 5 bis 20 cm hoch


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstand mit 3 - 6 Blüten
Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel, Narbe kopfig
Kronblätter 8 - 7 mm, weiß, 6 Nektarien
Kelchblätter stumpf, grün oder rötlich, deutlich kürzer als die Kronblätter


Photo und copyright Franck Le Driant

Schoten kahl, 30 - 60mm lang, 1,5 mm breit, aufrecht abstehend, 4 - 7 mm lang gestielt
Griffel 0,6 mm lang, Samen einreihig angeordnet, 1,5 mm lang


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel im oberen Teil kahl, mit 1 - 2 Stängelblättern,  Stängelblätter tragblattähnlich, viel kleiner als die Grundblätter, ganzrandig oder buchtig am Grund keilig


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel im unteren Teil mit abstehenden einfachen Haaren


Photo und copyright Franck Le Driant

Grundständige Blätter spatelförmig, 18 - 50 mm lang, 7 - 13 mm breit, mit 2 - 3 Paar Zähnen, am Rand mit einfachen, unten mit einzelnen gabelförmigen Haaren, etwas lederig, glänzend


Photo und copyright Franck Le Driant

 

 

2       Verbreitung im Gebiet: Österreich, Italien, Balkan, Griechenland, Blütenstand mit mehr als 6 Blüten

Verbreitung: Frankreich, NW- Italien
2n = 32
> 3

     
Flaggen-Gifs wurden  zur Verfügung gestellt von Promex

Verbreitung im Gebiet: Österreich, Balkan, Griechenland
2n = 16
> 4

        
Flaggen-Gifs wurden  zur Verfügung gestellt von Promex

 

3         Verbreitung: Frankreich, NW- Italien


Arabis allionii DC.
(Allionis Gänsekresse)


Photo und copyright Franck Le Driant

VI - VII, Bergwiesen, steinige Hänge (1100 - 2000 m)
                Vievola, Fort Pepin, Alpes-Maritimes, ca. 2300 m ü.M. (Franck Le Driant 16.07.2018)
                Nevache, Hautes-Alpes, ca. 1500 m ü.M. (Jean-Luc Tasset 20.05.2007)

Synonyme:
Arabis hirsuta subsp. allionii (DC.) Rouy & Foucaud

English name:
Allioni's Rock-Cress

Nom francais:
Arabette d'Allioni

Nome italiano: 
Arabetta di Allioni

Weltweite Verbreitung:
France
(Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence)
Italy (Piemont, Ligurien)

2n = 32

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- allionii: benannt nach dem italienischen Botaniker und Arzt Carlo Allioni (1728 - 1804)

In der Flora Europaea sind Arabis sudetica und Arabis allionii Synonyme

 

 

 

Pflanzen 10 - 45 cm hoch


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 Blütenstände zunächst dicht, später locker und verlängert mit bis zu 40 Blüten


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß, 6 - 7 mm lang


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang, 1 mm breit, elliptisch, kahl, die beiden seitlichen ausgesackt,
Schoten 25 - 35 mm lang, 1 - 2 mm breit, aufrecht abstehend, nicht streng parallel zum Stängel, Fruchtstiele 6 - 12 mm lang


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel kahl, mit 8 - 12 Stängelblättern, Stängelblätter sitzend oder schwach stängelumfassend, gezähnt, kahl, manchmal am Rand mit wenigen kleinen Wimpern


Photo und copyright Franck Le Driant

Grundblätter rosettig, spatelförmig, gezähnt, kahl oder mit wenigen Wimpern am Rand


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

 

4       Verbreitung im Gebiet: Österreich, Balkan, Griechenland


Arabis sudetica Tausch
(Sudeten- Gänsekresse)


Photo und copyright František Lamla

VI - VII, Bergwiesen, steinige Hänge (1500 - 2100 m)
                Ludvikov,Tschechien (Frantisek Lamla Juni 2023)

Synonyme:
Arabis hirsuta var. glabrescens Boiss.

English name:
Sudetan Rock-Cress

Weltweite Verbreitung:
Austria,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, North Macedonia, Albania,
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East)
Poland, Czech Republic, Slovakia,  Romania, Bulgaria

2n = 16

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- sudetica: aus den Sudeten (Mittelgebirgszug an der Grenze zwischen Tschechien und Polen)

In der Flora Europaea und bei VPG sind Arabis sudetica und Arabis allionii Synonyme

 

 

 

 

Pflanzen 15 - 45 cm hoch
aufrecht, meist unverzweigt

 

 Blütenstände zunächst dicht, später locker und verlängert mit bis zu 40 Blüten

Junge Früchte die Blüten überragend

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß, 6 - 7 mm lang
, Kelchblätter 3 - 4 mm lang, 1 mm breit, elliptisch, kahl, die beiden seitlichen ausgesackt


Schoten 25 - 35 mm lang, 1 - 2 mm breit, aufrecht abstehend, dem Stängel +/- angedrückt nicht perlschnurartig eingeschnürt, Samen1 mm lang, schmal geflügelt

 

Stängel kahl, mit 8 - 12 Stängelblättern, Stängelblätter sitzend oder schwach stängelumfassend, ganzrandig oder schwach gezähnt, kahl, manchmal am Rand mit wenigen kleinen Wimpern, meist länger als die Internodien


Photo und copyright František Lamla

Grundblätter rosettig, spatelförmig, gezähnt, kahl oder mit wenigen Wimpern am Rand
auf der Fläche kahl oder spärlich sternhaarig