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Biscutella - Kronblätter 4 - 9 mm lang, innere Kelchblätter nicht ausgesackt, 
Rosettenblätter borstig behaart, 2 - 20 mm breit, Schötchen kahl oder auf der Fläche papillös
- Verbreitung: Saragossa, Soria, Teruel -


Biscutella bilbilitana Mateo & M.B.Crespo
(Bilbilis- Brillenschötchen)


Photo und copyright Gonzalo Mateo

IV - VI, Steinige Hänge (500 - 1200 m)
               Calatayud, Saragossa (Gonzalo Mateo)

Synonyme:
Biscutella lucronensis Sennen

English name:
Bilbilis Buckler Mustard

Weltweite Verbreitung:
Spain (Saragossa, Soria, Teruel)

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- bilbilitana: benannt nach der historischen Stadt Bilbilis, heute Calatayud (Saragossa)

 

 

 

 

 

Pflanze 25 - 35 cm groß
meist unverzweigt, am Grund etwas verholzt 

 

Blütenstand locker, von der Mitte oder dem oberen Drittel verzweigt
Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, kahl oder behaart, 4 - 4,5 mm lang, abrupt in einen kurzen Nagel verschmälert, am Grund mit Öhrchen, Filamente nicht geflügelt

Kelchblätter weißlich- gelb, 1,5 - 2,5 mm lang, nicht ausgesackt

 

Früchte brillenförmig, 4 - 4,5 mm lang, 7 - 8 mm breit, 
kahl oder auf der Fläche papillös, Griffel 3 mm lang, Fruchtstiele 6 - 7 mm lang

 

 Stängel grün oder rot, kräftig 1 - 1,5 mm im Durchmesser
mit wenigen Blättern, obere Stängelblätter tragblattähnlich, linealisch, untere Stängelblätter ähnlich den Grundblättern, am Grund gehäuft

 

Blattrosette mit 10 - 20 Blätter, Blätter 50 - 80 mm 6 - 14 mm breit
eilanzettlich, fiederteilig, mit 2 - 10 Paar ungleichen Seitenlappen, dazwischen oft noch kleinere Zähne, Mittelteil 2 - 5 mm breit, mit kurzen Haaren und steifen 1 - 1,5 mm langen Haaren, Blattspreite in den Blattstiel verschmälert, Blattstiel ca. 1/2 so lang wie die Blattspreite