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Biscutella - Kronblätter 4 - 9 mm lang, innere Kelchblätter nicht ausgesackt, Stängel kräftig, Stängelblätter am Grund nicht erweitert, Rosettenblätter ganzrandig oder gezähnt, Schötchen am Rand kahl
- Verbreitung: Frankreich -

Verbreitung: An Kalkfelsen in der Nähe von Dijon
Rhizom holzig, mit 5 - 50 Blattrosetten
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock


Pflanze mit 1 - 5 Blattrosetten
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1       Verbreitung: An Kalkfelsen in der Nähe von Dijon, Rhizom holzig, mit 5 - 50 Blattrosetten


Biscutella divionensis Jord.
(Dijon- Brillenschötchen)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

IV - V, Kalkfelsen (300 m)
             
Gevrey Chambertin, Côte d'Or (Benoit Bock Juni 2010)

Synonyme:
Biscutella laevigata subsp. divionensis (Jord.) Rouy & Foucaud

English name:
Dijon Buckler Mustard

Nom francais:
Biscutelle de Dijon

Weltweite Verbreitung:
EC-France (Côte-d'Or)

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- divionensis: benannt nach der Stadt Dijon, die sich aus der gallorömischen Siedlung Divio entwickelt hat. Dijon ist heute die Hauptstadt der Departement Côte-d'Or.


 

 

Pflanze 15 - 25 cm groß
mit 5 - 50 Blattrosetten

 

Blütenstand verzweigt, +/- dicht, weniger als 2 mal so lang wie breit

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, 6 mm lang

 

Früchte brillenförmig, 6 - 7 mm lang, 9 - 11 mm breit, +/-- kahl

 

Stängel mit wenigen Stängelblättern

 

Grundblätter rosettig, 50 - 70 mm lang, 10 - 15 mm breit, länglich keilförmig
vorne spitz, mit 1 - 3 Paar seitlichen Zähnen jederseits, dicht behaart


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Rhizom lang, verholzt, +/- verzweigt, Äste tragen jeweils eine Blattrosette

 

 

 

2       Pflanze mit 1 - 5 Blattrosetten


Biscutella laevigata L.
(Glattes Brillenschötchen)

V - VII, Trockenrasen, Steinschuttfluren (0 - 2700 m)
               Hurlach, Heide an der B17, Bayern, ca. 580 m ü.M. (07.06.2013)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Biscutella valentina var. laevigata (L.) J.Grau & Klingenberg (Name in der Flora Iberica)
Biscutella alpestris Waldst. & Kit.; Biscutella longifolia Vill.
Biscutella scaposa Sennen ex Mach.-Laur., Biscutella flexuosa Jord.

English name:
Common Buckler Mustard

Nom francais:
Biscutelle commune, Biscutelle lisse

Nome italiano: 
Biscutella montanina

Verbreitung in Deutschland:
Alpen sehr zerstreut; Voralpenland abgeschwemmt, Sehr selten S-Harz (Nordhausen),
Sehr selten Sachsen und Sachsen-Anhalt entlang von Elbe und Saale, Sehr selten Weserbergland (Süntel), Sehr selten bei Regensburg und im Nahetal, Sehr lokal Nordpfälzer Bergland, Mittelrhein, Mosel 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet),
Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal (widespread), Spain (widespread)
France (widespread), Italy (widespread), 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Albania,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Ukraine

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt


 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

Blütenstand zunächst +/- dicht, doldig- traubig, 

Blüten bzw. Früchte in lockeren Trauben

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, 4 - 7 mm lang

Kelchblätter gelbgrün, kürzer als die Kronblätter

Früchte brillenförmig, 5 mm lang, 10 - 12 mm breit, kahl oder behaart
ausgerandet, Griffel 3 - 5 mm lang

Jede Teilfrucht enthält nur 1 Samen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Samen 2 - 2,5 mm lang, 1,5 mm breit, abgeflacht


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel im oberen Teil kahl
Stängelblätter mesit ganzrandig, sitzend

Stängel meist verzweigt, im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil meist behaart

Grundblätter rosettig, ganzrandig gebuchtet oder gezähnt, rau oder weich behaart

Blätter unterseits mit deutlicher Mittelader