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Biscutella - Kronblätter 4 - 9 mm lang, innere Kelchblätter nicht ausgesackt, Rosettenblätter ganzrandig oder gezähnt,
Schötchen am Rand kahl
- Verbreitung: Toskana -

Verbreitung: Latium, Südliche Toskana
Pflanze 50 - 80 cm hoch, mit vielen großen Stängelblättern
> 1


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Verbreitung: Zentrale und nördliche Toskana
Pflanze 20 - 60 cm groß, mit wenigen, +/- kleinen Stängelblättern
> 2


Photo und copyright Andrea Moro

 

1       Verbreitung: Latium, Südliche Toskana,  Pflanze 50 - 80 cm hoch, mit vielen großen Stängelblättern


Biscutella mollis Loisel.
(Weiches Brillenschötchen)


Photo und copyright Fabio Tognazzi

V - VII, Steinige Hänge, Brachland, Olivenhaine (0 - 800 m)
             
Monte Argentario, Capo d'Uomo, Toskana, 350 m ü.M. (Fabio Tognazzi Mai 2022)

Synonyme:
Keine

English name:
Soft Buckler Mustard

Nome italiano: 
Biscutella soffice

Weltweite Verbreitung:
Italy (S-Toskana, Latium)

2n = 18

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- mollis: weich

Biscutella mollis wird beschrieben in der Publikation "Biscutella L. ser. Laevigatae Malin. (Cruciferae) in Tuscany. Morphobiometric and taxonomic investigations" (1993) von Mauro Raffaelli und Patrizia Fiesoli


 

 

Pflanze 50 - 80 cm groß
verzweigt

 

Blütenstand vielblütig

 

Blüten hellgelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter 4 mm lang, Kelchblätter 2 mm lang


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Früchte brillenförmig, 6 mm lang, 10 mm breit, auf der Fläche papillös


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Stängel im unteren Teil behaart, mit vielen großen Stängelblättern


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Stängelblätter 50 - 70 mm lang, 10 - 15 mm breit, gezähnt oder gebuchtet, stängelumfassend


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Grundblätter rosettig, eilanzettlich, 80 - 100 mm lang, 15 - 20 mm breit,
mit 4 - 8 großen Zähnen oder Lappen, vorne spitz oder stumpf, am Grund keilig,
dicht langhaarig


Photo und copyright Fabio Tognazzi

 

 

2         Verbreitung: Zentrale und nördliche Toskana, Pflanze 20 - 60 cm groß, mit wenigen, +/- kleinen Stängelblättern

Verbreitung: Zentral- Toskana, Elba
Schötchen klein (4 - 6 mm lang, 7 - 9 mm breit)
> 3
Verbreitung: Nördliche Toskana
Schötchen groß (6 - 8 mm lang, 10 - 14 mm breit)
> 4

 

3       Verbreitung: Zentral- Toskana, Elba, Schötchen klein (4 - 6 mm lang, 7 - 9 mm breit)


Biscutella pichiana Raffaelli
(Pichis Brillenschötchen)


Photo und copyright Muriel Bendel

IV - VI, Steinige Hänge (200 - 1000 m)
              
San Vincenzo, Monte Calvi, 600 m ü.M. (Fabio Tognazzi April 2025)
              Monte Cappana, Insel Elba, ca. 560 m ü.M. (Muriel Bendel 15.04.2019)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Keine

English name:
Pichi's Buckler Mustard

Nome italiano: 
Biscutella di Pichi

Weltweite Verbreitung:
Italy (C-Toskana, Elba)

2n = 18

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- pichiana: benannt nach dem italienischen Botaniker Rodolfo Emilio Giuseppe Pichi Sermolli (1912–2005)

Biscutella pichiana wird beschrieben in der Publikation "Biscutella L. ser. Laevigatae Malin. (Cruciferae) in Tuscany. Morphobiometric and taxonomic investigations" (1993) von Mauro Raffaelli und Patrizia Fiesoli

 

 

Pflanze 40 - 60 cm groß


Photo und copyright Fabio Tognazzi

Blütenstand anfangs dicht, später locker
Blüten hellgelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter 4 -5 mm lang, Kelchblätter 1,5 - 2 mm lang


Photo und copyright Muriel Bendel

Früchte brillenförmig, 4 - 6 mm lang, 7 - 9 mm breit, 
auf der Fläche kahl, papillös oder papillös und behaart

 

Photo und copyright Giuliano Frangini

Stängel im unteren Teil behaart, Stängelblätter 15 - 50 mm lang, 5 - 10 mm breit, ganzrandig oder gezähnt, stängelumfassend, behaart


Photo und copyright Muriel Bendel

Grundblätter rosettig, eilanzettlich, 40 - 100 mm lang, 10 - 20 mm breit,
gezähnt, gelappt oder +/- ganzrandig, vorne spitz oder stumpf, am Grund keilig


Photo und copyright Muriel Bendel

 

 

4       Verbreitung: Nördliche Toskana, Schötchen groß (6 - 8 mm lang, 10 - 14 mm breit)

Blätter gezähnt oder gebuchtet
Kronblätter 2,5 - 4 mm breit
Schötchen papillös
> 5
Blätter ganzrandig oder gezähnt
Kronblätter 1,8 - 2,3 mm breit

Schötchen kahl
> 6

 

5      Blätter gezähnt oder gebuchtet, Kronblätter 2,5 - 4 mm breit, Schötchen papillös


Biscutella apuana Raffaelli
(Apuanisches Brillenschötchen)


Photo und copyright 

IV - VI, Steinige Hänge (200 - 1400 m)
             
Gabellaccia, Toskana, 900 m ü.M. (Giuliano Salvai)

Synonyme:
Keine

English name:
Apuanian Buckler Mustard

Nome italiano: 
Biscutella delle Apuane

Weltweite Verbreitung:
Italy (N-Toskana)

2n = 18

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- apuana: benannt nach den Apuanischen Alpen (italienisch Alpi Apuane). Sie liegen im Nordwesten der Toskana, zwischen Lucca und La Spezia

Biscutella apuana wird beschrieben in der Publikation "Biscutella L. ser. Laevigatae Malin. (Cruciferae) in Tuscany. Morphobiometric and taxonomic investigations" (1993) von Mauro Raffaelli und Patrizia Fiesoli


 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß

 

Blüten bzw. Früchte in lockeren Trauben

 

Blüten hell gelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter 6 mm lang,
2,5 - 4 mm breit, Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang

 

Früchte brillenförmig, 6 mm lang, 10 - 11 mm breit, auf der Fläche papillös

 

Stängel mit 2 - 4 Stängelblättern, im oberen Teil kahl, im unteren Teil borstig behaart
Stängelblätter 2 - 4 cm lang, gezähnt oder gebuchtet, am Grund erweitert, +/- geöhrt, behaart

 

Grundblätter rosettig, eilanzettlich, 60 - 100 mm lang, 15 - 20 mm breit,
unregelmäßig gelappt, mit 2 - 4 Paar +/- stumpfen Lappen, vorne spitz oder stumpf


 

 

6      Blätter ganzrandig oder gezähnt, Kronblätter 1,8 - 2,3 mm breit, Schötchen kahl


Biscutella laevigata ssp. laevigata L.
(Glattes Brillenschötchen)

V - VII, Trockenrasen, Steinschuttfluren (0 - 2800 m)
               Hurlach, Heide an der B17, Bayern, ca. 580 m ü.M. (07.06.2013)

Synonyme:
Biscutella valentina
var. laevigata (L.) J.Grau & Klingenberg (Name in der Flora Iberica)
Biscutella longifolia Vill., Biscutella scaposa Sennen ex Mach.-Laur.

English name:
Common Buckler Mustard

Nom francais:
Biscutelle commune, Biscutelle lisse

Nome italiano: 
Biscutella montanina

Verbreitung in Deutschland:
Alpen sehr zerstreut; selten Voralpenland abgeschwemmt 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal (Alto Alentejo, Beira Alta, Baixo Alentejo, Estremadura, Ribatejo, Tras-os- Montes), Spain (widespread), 
France, Italy (alle Provinzen), 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro,  
Bulgaria, Hungary, Romania, Ukraine

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt

Auf der Iberischen Halbinsel kommt nur die ssp. laevigata vor

 

 

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß

Blütenstände wenigblütig, anfangs dicht, zur Fruchtzeit locker

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, 4 - 7 mm lang, Kronblätter 1,8 - 2,3 mm breit, abrupt in einen kurzen Nagel verschmälert, am Grund mit Öhrchen, Filamente nicht geflügelt
, Kelchblätter 1,5 -3 mm lang, nicht ausgesackt

Früchte brillenförmig, 4 - 8 mm lang, 8 - 14 mm breit, oben ausgerandet
kahl, Griffel 2 - 6 mm lang

Stängel verzweigt, mit wenigen Stängelblättern


Photo und copyright Andrea Moro

Stängel im oberen Bereich kahl

Stängel am Grund rauhaarig

Stängelblätter lanzettlich, ganzrandig oder schwach gesägt, sitzend

Grundblätter rosettig, 8 - 12 cm lang, 1 - 2 cm breit
am Rand bewimpert, auf der Fläche kahl oder behaart

Blätter ganzrandig oder mit wenigen Zähnen