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Isatis
- Verbreitung: Portugal, Spanien -

Schoten ca. doppelt so lang wie breit, am Grund und vorne abgerundet oder gestutzt
1


Photo und copyright Francisco Clamote

Schoten 3 - 5 mal so lang wie breit, am Grund und vorne verschmälert
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

1         Schoten ca. doppelt so lang wie breit, am Grund und vorne abgerundet oder gestutzt


Isatis platyloba Link ex Steud.
(Breitlappiger Waid)


Photo und copyright Paulo Araujo

III - VI, Steinige Hänge, Felsen (400 - 950 m)
              
Paradela, Tras-os-Montes, Portugal (Paulo Araujo März 2018)

Synonyme:
Isatis lusitanica Brot.

English name:
Broad- lobed Woad

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Tras-os-Montes),
NW-Spain (Leon, Salamanca, Segovia, Zamora, Galizien)

Etymologie:
- Isatis: Bezeichnung des Färber- Waid bei Hippokrates und Dioskurides
- Waid: von lat. vitrum = blaue Farbe
- platyloba: breitlappig

 

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm groß,  


Photo und copyright Paulo Araujo

im oberen Teil oft ausladend verzweigt


Photo und copyright Paulo Araujo

Blütenstand schirmtraubig, anfangs dicht, später locker


Photo und copyright Paulo Araujo

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel


Photo und copyright Paulo Araujo

Blüten lang gestielt, ohne Tragblätter, 
Kronblätter gelb, 4 - 5 mm lang, Kelchblätter gelb, 2,5 - 3 mm lang


Photo und copyright Paulo Araujo

Schoten hängend, 8 - 14 mm lang, 6 - 10 mm breit, ca. doppelt so lang wie breit, geflügelt
am Grund und vorne abgerundet oder gestutzt, nicht öffnend, mit 1 Fruchtfach, welches 1 Samen enthält


Photo und copyright Francisco Clamote

Stängel bläulich- grün bereift
Stängelblätter kleiner als die Grundblätter, lanzettlich, beiderseits kahl, ganzrandig, pfeilförmig stängelumfassend


Photo und copyright Paulo Araujo

Grundblätter rosettig, bis 150 mm lang, 80 mm breit, ganzrandig oder gezähnt


Photo und copyright Paulo Araujo

 

 

2         Schoten 3 - 5 mal so lang wie breit, am Grund und vorne verschmälert


Isatis tinctoria L.
(Färber- Waid)

V - VII, Trockenrasen, Bahnanlagen, Wegränder (0 - 2100 m)
              Günzburg, Saatblumenfeld bei der Marienhöhle, ca. 450 m ü.M. (25.05.2020)

Synonyme:
Pastel, Deutsches Indigo
Isatis canescens DC. 

English name:
Dyer's Woad

Nom francais:
Pastel des teinturiers

Nome italiano: 
Glasto comune

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Franken, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Kölner Bucht, Thüringer Becken, Schleswig-Holstein, Saarland; 
selten bayerisches Allgäu, Sachsen, fehlt Norden; nördliche Mitte meist nur Altfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Brandenburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: unbeständig, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (widespread), 
France (widespread), Corsica, 
Italy (alle Regionen), Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), E- Aegean Isl., 
Canary Isl., England, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Finland, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,  Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Belarus, Ukraine, China, Tibet, Kazakstan, Tajikistan, Uzbekistan, Korea, Mongolia, Japan, Iraq, Lebanon, Pakistan, India
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*Peru, *Chile,  *Madeira, *Canada, *USA

Etymologie:
- Isatis: Bezeichnung des Färber- Waid bei Hippokrates und Dioskurides
- Waid: von lat. vitrum = blaue Farbe
- tinctoria: zum färben

Wissenswertes:
Aus dem Färberwaid wurde in Deutschland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts Indigo (Indigoblau) gewonnen. 
Zur Geschichte und Herstellung von Indigo: Wikipedia

Im Gartenhandel wird häufig Isatis glauca (Herkunft: Türkei) verkauft, welche im Gegensatz zu Isatis tinctoria keine oder nur schwach ausgebildete Blattöhrchen besitzt.

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm groß,  
im oberen Teil oft ausladend verzweigt

Blütenstand traubig, Blüten, lang gestielt, ohne Tragblätter

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kron- und Kelchblätter schmal, 
Kronblätter 3,5 mm lang, Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Schoten hängend, 15 - 25 mm lang, 3 - 5 mm breit, 3 - 5 mal so lang wie breit, geflügelt

Reife Früchte schwarz, seitlich abgeflacht, geflügelt, nicht öffnend
mit deutlicher Mittelader, nur 1 Fruchtfach, welches 1 Samen enthält


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Samen eilänglich, glatt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel oft bläulich- grün bereift

Stängelblätter 30 - 240 mm lang, 10 - 60 mm breit, lanzettlich, beiderseits kahl, ganzrandig, pfeilförmig stängelumfassend

Grundblätter rosettig, bis 240 mm lang, 60 mm breit, ganzrandig oder unregelmäßig gzähnt


Photo und copyright Stefan Lefnaer