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Unterarten von Biscutella laevigata
Blätter rauhaarig oder nur am Rand borstig behaart

Verbreitung im Gebiet: Österreich
Grundblätter breit lanzettlich, 35 - 50 mm lang, höchstens 4 mal so lang wie breit
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Photo und copyright Rolf Marschner

Weiter verbreitete Unterart
Grundblätter lanzettlich, 75 - 120 mm lang, mehr 4 mal so lang wie breit, am Grund lang 
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1        Grundblätter breit lanzettlich, 35 - 50 mm lang, höchstens 4 mal so lang wie breit


Biscutella laevigata ssp austriaca (Jord.) Mach.-Laur.
(Österreichisches Brillenschötchen
)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

IV - VII, Wälder, Magerrasen, Schuttfelder 
                Bad Vöslau, Niederösterreich, ca. 450 m ö.M. (Stefan Lefnaer 05.05.2016)

Synonyme:
Biscutella austriaca Jord.

English name:
Austrian Buckler Mustard

Weltweite Verbreitung:
Austria (Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich Steiermark),
Poland, Slovakia, Hungary, Romania

Diploid; 2n = 18

Etymologie:
- Biscutella: ab geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt
- austriaca: aus Österreich

Nach Kew und World Plants ist Biscutella minor Jord. ein Synonym von Biscutella laevigata ssp. austriaca. Allerdings wird in beiden Florenwerken kein Vorkommen für Frankreich angegeben.

 

 

 

 

Pflanze 20 - 30 cm groß


Photo und copyright Rolf Marschner

Früchte 6 - 7 mm lang, 10 - 11 mm breit, kahl


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Grundblätter breit lanzettlich, 35 - 50 mm lang, 8 - 10 mm breit, höchstens 4 mal so lang wie breit, am Grund kurz stielförmig verschmälert, ganzrandig oder schwach gezähnt


Photo und copyright Rolf Marschner

Grundblätter auf der Fläche mit auf Höckern stehenden Borsten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Grundblätter mit kurzen und langen Borsten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2        Grundblätter lanzettlich, 75 - 120 mm lang, mehr 4 mal so lang wie breit, am Grund lang


Biscutella laevigata ssp. laevigata L.
(Glattes Brillenschötchen)

V - VII, Trockenrasen, Steinschuttfluren (0 - 2800 m)
               Hurlach, Heide an der B17, Bayern, ca. 580 m ü.M. (07.06.2013)

Synonyme:
Biscutella valentina
var. laevigata (L.) J.Grau & Klingenberg (Name in der Flora Iberica)
Biscutella longifolia Vill., Biscutella scaposa Sennen ex Mach.-Laur.

English name:
Common Buckler Mustard

Nom francais:
Biscutelle commune, Biscutelle lisse

Nome italiano: 
Biscutella montanina

Verbreitung in Deutschland:
Alpen sehr zerstreut; selten Voralpenland abgeschwemmt 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal (Alto Alentejo, Beira Alta, Baixo Alentejo, Estremadura, Ribatejo, Tras-os- Montes), Spain (widespread), 
France, Italy (alle Provinzen), 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro,  
Bulgaria, Hungary, Romania, Ukraine

Etymologie:
- Biscutella: abgeleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt

Auf der Iberischen Halbinsel kommt nur die ssp. laevigata vor

 

 

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß

Blütenstände wenigblütig, anfangs dicht, zur Fruchtzeit locker

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, 4 - 7 mm lang, abrupt in einen kurzen Nagel verschmälert, am Grund mit Öhrchen, Filamente nicht geflügelt
, Kelchblätter 1,5 -3 mm lang, nicht ausgesackt

Früchte brillenförmig, 4 - 8 mm lang, 8 - 14 mm breit, oben ausgerandet
kahl, Griffel 2 - 6 mm lang

Stängel verzweigt, im oberen Bereich kahl, 

Stängel am Grund rauhaarig

Stängelblätter lanzettlich, ganzrandig oder schwach gesägt, sitzend

Grundblätter rosettig, 8 - 12 cm lang, 1 - 2 cm breit
am Rand bewimpert, auf der Fläche kahl oder behaart

Blätter ganzrandig oder mit wenigen Zähnen