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Gattung: Hypopitys (Fichtenspargel)

Zur Gattung gehören 2 Arten. 
Einige Autoren (z.B. Wikipedia) erkennen Hypopitys hypophegea nicht als eigene Art, Unterart oder Variation zu Hypopitys monotropa an, so dass die Gattung nur aus 1 Art bestehen würde. 
Die Gattung wurde früher in einer eigenen Familie Fichtenspargelgewächse (Monotropaceae) geführt.

Innenseite der Krone behaart
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Innenseite der Krone kahl
> 2


Photo und copyright Peter Emrich (botanix)

 

1     Innenseite der Krone behaart


Hypopitys monotropa Crantz
(
Fichtenspargel)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VII, Nadelwälder, oft unter Fichten (400 - 1600 m)
                Ronheim, Bayern (02.07.2011)

Synonyme:
Hypopitys monotropa ssp. monotropa Crantz (Name in der Flora Germanica und bei VPG)
Monotropa hypopitys L. (Name bei Tela Botanica und Flora Iberica)
Monotropa multiflora (Scop.) Fritsch

English name:
Hairy Yellow Bird's-Nest, Pinesap

Nom francais:
Monotrope sucepin

Nome italiano: 
Ipopitide

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber überall nur zerstreut; Norden selten; Schleswig-Holstein, Niederrhein und Nordwesten sehr selten und weitgehend verschwunden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East), Ionian Isl.,
Belgium, Bulgaria, England, Ireland, Czech Repulic, Slovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine,  Crimea, Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Russia, C-Asia, Taiwan, Mexico, Guatemala, Japan, Korea, Mongolia, Thailand, Burma, Turkey, Cyprus, Iran, Pakistan, Jammu & Kashmir, Bhutan, China, Taiwan, Tibet, India, Nepal, Alaska, USA, Canada, St. Pierre et Miquelon

Etymologie:
- Hypopitys: unter Fichten wachsend
- monotropa: monos = einzeln, tropos = Richtung

Fichten- und Buchenspargel sind durch Übergangsformen miteinander verbunden, wachsen oft unmittelbar nebeneinander und lassen sich dann nicht eindeutig trennen

Die Pflanzen bilden Wurzeln, die von Pilzen (Ritterlingspilze) mit einem dichten Geflecht umsponnen werden. Diese Pilze zapfen nun wieder die Wurzeln von Bäumen (Fichten, Buchen) an und versorgen sich und den Fichtenspargel mit Nährstoffe. Diese Art des indirekten Parasitismus nennt man "Epiparasitismus"

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

blass- oder braungelb, mit schuppenförmigen Blättern, ohne Chlorophyll

Blütentraube dicht, mit 8 - 15 zur Blütezeit nickenden, glockenartigen Blüten
Blüten weißlich oder gelbbraun, mit 4 - 5 Perigonblättern
Narbe schüsselförmig eingesenkt


Photo und copyright Michael Hassler

Innenseite der Krone behaart


Photo und copyright Harald Geier

Griffel und Staubblätter behaart

Fruchtkapsel meist länger als breit


Photo und copyright Glen Mittelhauser

Blätter weißlich, schuppig


Photo und copyright Harald Geier

 

 

2     Innenseite der Krone kahl


Hypopitys hypophegea (Wallr.) Don
(
Buchenspargel)


Photo und copyright Harald Geier

VI - VII, Wälder (oft unter Buchen)
                Berchtesgaden, Bayern (Peter Emrich 27.07.2010)

Synonyme::
Hypopitys monotropa ssp. hypophegea (Wallr.) Tzvelev (Name in der Flora Germanica und bei VPG)
Monotropa hypopitys ssp. hypophegea (Wallr.) Holmboe (Name bei Tela Botanica)
Monotropa hypopitys var. glabra Roth (Name bei Flora Iberica)
Monotropa hypophegea Wallr.

English name:
Glabrous Yellow Bird's Nest

Nom francais:
Monotrope du Hêtre

Nome italiano: 
Monotropa glabra

Verbreitung in Deutschland:
Überall ziemlich selten, fehlt Nordwesten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: unbeständig, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Albania, Greece (N- Pindos, N- Central, N- East), E- Aegean Isl.
England, Ireland, Belgium, Netherlands,  Denmark, Finland, Norway, Sweden, 
Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Baltic States, Russia, Ukraine,  Crimea, 
Cyprus, Turkey, Iran, Pakistan, Jammu & Kashmir, Bhutan, China, India, Sikkim, Thailand, Nepal, Taiwan, Japan, Korea, Mongolia, Thailand, Burma, 
Algeria, 
Mexico, Guatemala, Alaska, USA, Canada

Etymologie:
- Hypopitys: unter Fichten wachsend
- hypophegea: unter Buchen wachsend

Fichten- und Buchenspargel sind durch Übergangsformen miteinander verbunden, wachsen oft unmittelbar nebeneinander und lassen sich dann nicht eindeutig trennen

Die Pflanzen bilden Wurzeln, die von Pilzen (Ritterlingspilze) mit einem dichten Geflecht umsponnen werden. Diese Pilze zapfen nun wieder die Wurzeln von Bäumen (Fichten, Buchen) an und versorgen sich und den Fichtenspargel mit Nährstoffe. Diese Art des indirekten Parasitismus nennt man "Epiparasitismus"

 

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß
blass- oder braungelb, mit schuppenförmigen Blättern, ohne Chlorophyll


Photo und copyright Harald Geier

Blütentraube dicht, mit 3 - 6 zur Blütezeit nickenden, glockenartigen Blüten


Photo und copyright Harald Geier

Blüten weißlich oder gelbbraun, innen kahl, mit 4 - 5 Perigonblättern
Narbe schüsselförmig eingesenkt

  
Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Griffel und Staubblätter kahl


Photo und copyright Peter Emrich (botanix)

Fruchtkapsel kugelig