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Verbascum- Blüten gelb, Staubfäden weißwollig, Stängel und/oder Blätter flockig,
Tragblätter breit eiförmig, kurz zugespitzt

Kelch vollständig von dichten langen Haaren verdeckt
> 1


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Kelch +/- flockig- filzig, nicht verdeckt
> 2


Photo und copyright Aris Zografidis

 

1        Kelch vollständig von dichten langen Haaren verdeckt


Verbascum lesnovoensis 
Micevski 
(Lesnovo- Königskerze)


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

V - VIII,  Steinige Hänge (200 - 1000 m)
                 Zletovo, Nordmazedonien (Trajche Dimitrovski 05.07.2026)

Synonyme:
Keine

English name:
Lesnovo Mullein

Weltweite Verbreitung:
N-Macedonia

Etymologie:
- Verbascum: leitet sich ab von barbascum = Behaarung, barba = Bart
- lesnovoensis: benannt nach dem Dorf Lesnovo im Osogovo-Gebirge in Nordmazedonien, wo der Botaniker Kiril Micevski die Art 1996 entdeckte

 

 

 

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm hoch
 Blütenstand unverzweigt, zylindrisch, auf der gesamten Länge +/- gleich dick


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Brakteolen (= Tragblätter der Blüten), Brakteen ( Tragblätter der Blütenstände) und Kelch vollständig von dichten, langen Haaren verdeckt, Blüten sitzend, außen filzig behaart


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Innenseite des Kelches


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Außenseite des Kelches


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Innen- und Außenseite der Brakteen


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Außen- und Innenseite der Brakteolen


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blüten gelb, 30 mm im Durchmesser, zwittrig, 
5 Kronblätter, 5 Kelchblätter 5 Staubblätter, 1 Griffel,


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Alle Staubfäden gelborange, weißwollig, 


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Griffel, Fruchtknoten und Frucht behaart


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Stängel und Blätter wollig- filzig, noch während der Blütezeit sich flockig lösend,
Blätter herablaufend


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Grundblätter 6 - 20 cm lang, 3 - 7 cm breit, eirundlich, ungeteilt oder schwach gekerbt, gestielt


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blattoberseite behaart


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blattunterseite dicht filzig behaart


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Pflanze bildet im ersten Jahr nur eine Blattrosette aus, blüht und fruchted erst im 2. Jahr


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

 

 

2        Kelch +/- flockig- filzig, nicht verdeckt

Blütenstand +/- unverzweigt, schlank, 
Blütenbüschel +/- weit auseinander stehend
Grundblätter breit eiförmig, 4 - 15 cm lang, mit langem, schmalem Stiel
> 3

 

Blütenstand verzweigt, robust
Blütenbüschel dicht,
Grundblätter schmal eiförmig, 10 - 35 cm lang, mit kurzem geflügeltem Stiel
> 4


Photo und copyright Aris Zografidis

 

3      Blütenstand +/- unverzweigt, schlank, Blütenbüschel +/- weit auseinanderstehend


Verbascum herzogii 
Bornm.
(Herzogs Königskerze)

 

V - VIII,  Steinige Hänge, Straßenränder (200 - 1000 m)
                 Lubenica, Kalkschutthänge, ca. 1300 m ü.M. (T. C. J. Herzog Juni 1917)

Synonyme:
Keine

English name:
Herzog's Mullein

Weltweite Verbreitung:
N-Macedonia

Etymologie:
- Verbascum: leitet sich ab von barbascum = Behaarung, barba = Bart
- herzogii: benannt nach Theodor Carl Julius Herzog (1880 – 1961), deutscher Botaniker und Bryologe

Die Beschreibung der Art orientiert sich an den Angaben der "Monographie der Gattung Verbascum" (1933) von Svante Murbeck.

 

 

 

 

 

Pflanze 40 - 60 cm hoch

 Blütenstand unverzweigt, schlank, Blütenbüschel +/- weit auseinanderstehend

Tragblätter dreieckig- rundlich, anfangs- flockig, später verkahlend, ledrig, bespitzt

Kelch - 4 - 6 mm lang, anfangs- flockig, später verkahlend, ledrig, 
Kelchzipfel eiförmig, mit Spitzchen

Blüten gelb, 22 - 30 mm im Durchmesser, mit durchscheinenden Punkten, außen wollig- filzig
5 Staubblätter
, alle Antheren mittig ansetzend, quer nierenförmig, Staubfäden orange, die der oberen 3 Staubblätter bis zu den Antheren weißwollig, die der unteren beiden Staubblätter im oberen Teil kahl, Griffel 8 - 10 mm lang, am Grund behaart, oben verdickt, Narbe eiförmig

Kapsel 4 - 5 mm lang, eiförmig, filzig behaart, verkahlend

Stängel und Blätter wollig- filzig, noch während der Blütezeit sich flockig lösend,
rasch verkahlend, drüsenlos

Obere Stängelblätter klein, eiförmig, sitzend oder stängelumfassend, fein gekerbt

 

Grundblätter 4 - 15 cm lang, 3 - 9 cm breit, eirundlich, ungeteilt oder schwach gekerbt, 
mit langem, schmalen Stiel

 

 

 

4      Blütenstand verzweigt, robust, Blütenbüschel dicht


Verbascum dieckianum
Borbás & Degenr
(Diecks Königskerze)


Photo und copyright Aris Zografidis

 VI - VII, Magerrasen
                 Amyntaio, Nordgriechenland (Aris Zografidis 10.07.2016)

Synonyme:
Verbascum luteo-viride Turrill

English name:
Dieck's Mullein

Nome italiano: 
Verbasco appariscente

Weltweite Verbreitung:
Macedonia, Albania, Greece (N- Central, N- East), 
Bulgaria

Etymologie:
- Verbascum: leitete sich ab von barbascum = Behaarung, barba = Bart
- dieckianum: benannt nach Georg Dieck (1847 - 1925), deutscher Botaniker und Entomologe

 

 

Pflanze 50 - 200 cm hoch
Blütenstand verzweigt


Photo und copyright Aris Zografidis

Blüten dicht stehend, kurz gestielt, zu 2 - 4 büschelig
Krone gelb, 20 - 30 mm im Durchmesser, am Grund ohne Zeichnung
mit 5 Staubblättern, alle Staubfäden zumindest am Grund weißwollig,
Antheren alle quer nierenförmig, oder die unteren beiden seitlich ansetzend


Photo und copyright Aris Zografidis

Tragblätter 8 - 10 mm lang, breit eiförmig, kurz zugespitzt, im unteren Teil wollig- filzig, im oberen Teil +/- kahl, Kelch 5 - 8 mm lang, Kelchzipfel dreieckig, spitz


Photo und copyright Aris Zografidis

Kapsel eiförmig, 5 mm lang, verkahlend

Stängelblätter dicht stehend, herzförmig, +/- halbstängelumfassend, kurz herablaufend

Grundblätter 10 - 35 cm lang, 3 - 8 cm breit, eilanzettlich, vorne spitz, am Rand gekerbt, sitzend oder mit kurzem, geflügeltem Stiel, anfangs weißfilzig, flockig, später verkahlend, grün