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Cardamine - Blüten weiß, Kronblätter groß, Staubbeutel violett
Blätter gefiedert, ohne Öhrchen, Fiederblättchen rundlich oder elliptisch, stumpf, ganzrandig oder gelappt

Verbreitung: NW- Griechenland
Stängel kahl
Mittlere Stängelblätter mit 1 - 2 Paar Fiederblättchen
> 1
Weit verbreitete Art
Stängel +/- behaart
Mittlere Stängelblätter mit 3 - 5 Paar Fiederblättchen
> 2

 

1        Verbreitung: NW- Griechenland, Endlappen der unteren Blätter nierenförmig


 Cardamine barbaraeoides
Halácsy.
(Barbarakrautähnliches Schaumkraut)


Photo und copyright 

V - VII,  Feuchte Felsen, Nasswiesen, Bachufer (1000 - 1800 m)
                
Kalarites, Mt. Peristeri, S-Pindos (Marian Perny 27.05.2002)

Synonyme:
Cardamine raphanifolia subsp. barbareoides (Halácsy) A.Strid (Name in der lora Europaea)
Cardamine amara subsp. barbaraeoides (Halácsy) Maire & Petitm.

English name:
Wintercress-like Bitter-Cress

Weltweite Verbreitung:
Greece (S-Pindos, N-Pindos)

2n = 32 (tetraploid)

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- barbaraeoides: ähnlich Barbarakraut (Barbarea)

Cardamine barbaraeoides wird beschrieben in der Publikation "Taxonomic position and circumscription of Cardamine barbaraeoides (Brassicaceae), a systematically challenging taxon from the Balkan Peninsula" (2021) von Marek Slenker et al.

 

 

 

 

Pflanze 20 - 50cm groß
ohne Grundblattrosette

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter weiß, 9 - 11 mm lang, vorne gestutzt oder ausgerandet, Kelchblätter 4 - 5 mm lang, Narbe undeutlich, so breit wie der Griffel, Staubbeutel violett

 

Früchte doppelt so lang wie die kahlen Fruchtstiele

 

Stängel +/- gleichmäßig beblättertkahl
obere Stängelblätter dreilappig oder gefiedert mit 1 Paar Seitenabschnitten

Mittlere Stängelblätter 23 - 90 mm lang, mit 1 - 2 Paar Fiederblättchen
Endabschnitt rhombisch, breit elliptisch oder rundlich, viel größer als die seitlichen, undeutlich gelappt, Seitenabschnitte elliptisch

Junge Blätter kahl

Grundblätter mit 3 - 7 Fiederabschnitten, nicht in Rosetten
Endabschnitt 
der unteren Blätter viel größer als die Seitenabschnitte

 

 

 

2        Endlappen der unteren Blätter am Grund keilig


 Cardamine amara
L.
(
Bitteres Schaumkraut)

IV - VI,  Quellfluren, Ufer (100 - 2500 m)
               Günzburg, Bach beim Tunnel, ca. 450 m ü.M. (04.05.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Cardamine crassifolia Opiz, Cardamine umbrosa Lej.

English name:
Large Bitter-Cress

Nom francais:
Cardamine amère

Nome italiano: 
Billeri amaro

Verbreitung in Deutschland:
Fast flächendeckend verbreitet (Ostfriesland und Sachsen-Anhalt zerstreut)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain (Barcelona, Gerona, Lleida), 
France (widespread), Corsica,
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Ligurien, Emilia Romagna, Toskana),
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, North Macedonia,
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands,  Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria,  Baltic States, Russia, Ukraine

2n =16 (ssp. amara); 2n = 32 (ssp austriaca)

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- amara: bitter

               

               

 

 

 

Pflanze bis 60 cm groß
ohne Grundblattrosette

Blütenstand traubig, kurz, locker

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter weiß, am Grund grün, 7 - 12 mm lang, Kelchblätter grün, eiförmig 3 - 4 mm lang,
Staubblätter violett (Unterschied zu Nasturtium!)

Fruchtstiele aufrecht abstehend

Schoten flach, 20 - 30 mm lang, 1 - 2 mm breit, Samen einreihig

Stängel je nach Unterart +/- behaart

Stängelblätter wechselständig, mit 2 - 4 Blattpaaren

Stängel gefurcht, markig

Obere Stängelblätter mit breit eiförmigen +/- gebuchteten Blättchen

Blätter kahl, Blättchen gebuchtet oder +/- ganzrandig