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Odontarrhena - Blütenstände verzweigt, vielblütig, Griffel länger als die Griffelbucht
Blätter lanzettlich, 10 - 25 mm lang, 3 - 7 mm breit,
Schötchen kahl oder spärlich sternhaarig
- Verbreitung: Balkan, Griechenland -

Verbreitung: Serbien, Kosovo, Albanien
Schötchen +/- kahl, schmal elliptisch, +/- spitz
> 1
 Verbreitung: Albanien, N-Mazedonien
Schötchen kahl, breit elliptisch
> 2

Schötchen locker sternhaarig, breit elliptisch
> 3


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

 

1       Schötchen kahl, schmal elliptisch, +/- spitz


Odontarrhena bertolonii ssp. scutarina (Nyár.) Španiel et al.
(Scutari- Steinkraut)

 

VI - VII, Felsen
                

Synonyme:
Alyssum bertolonii ssp. scutarinum
Nyar. (Name in der Flora Europaea)

English name:
Scutari Alison

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Kosovo, Albania,
Bulgaria

2n = 16

Etymologie:
- Odontarrhena: abgeleitet con odont = Zahn; arrhen = männlich (Staubblätter tragen zähnchenartige Auswüchse)
- bertolonii: benannt nach Antonio Bertoloni (1775–1869), italienischer Arzt und Professor für Botanik in Bologna
- scutarina: aus der nordalbanischen Stadt Shkodra (venezianisch-italienischen Name: Scutari)

Die beiden anderen Unterarten von Odontarrhena bertolonii kommen in Italien (Ligurien, Toskana) vor

 

Pflanze 20 - 35 cm hoch
am Grund verholzt, mit vielen +/- niederliegenden, verdrehten sterilen Sprossen

 

Blütenstand schirmtraubig, mit mehr als 2 - 6 unverzweigten Seitenzweigen
Teilblütenstände mit 10 - 40 Blüten, zur Fruchtzeit verlängert

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter gelb, 2 - 3 mm lang, abgerundet, Kronblätter 1,5 mm lang

 

Kelch sternhaarig, kürzer als die Kronblätter
Staubblätter mit zähnchenartigen Auswüchsen am Grund

 

Früchte elliptisch, 3 - 5 mm breit, kahl oder spärlich sternhaarig, abgeflacht, 1 Samen pro Fach, Griffel 1,1 - 1,8 mm lang, Fruchtstiel aufrecht abstehend 4 - 5 mm lang

Samen 2 mm lang, bis 0,5 mm breit geflügelt

 

Blätter der fertilen Sprosse länger und schmaler als die unteren,
zur Fruchtzeit abgefallen

 

Blätter der sterilen Sprosse eispatelig, 7 - 13 mm lang, 1,5 - 3,5 mm breit, oberseits grau, unterseits dicht sternhaarig, graufilzig

 

 

 

2       Schötchen kahl, breit elliptisch


Odontarrhena markgrafii (O.E.Schulz) Španiel, Al-Shehbaz, D.A.German & Marhold
(Markgrafs Steinkraut)


Photo und copyright Thomas Muer

V - VI,   Felsen, Wälder, steinige Hänge (300 - 2000 m)
               Tirana, Albanien (Thomas Muer 28.05.2024)

Synonyme:
Alyssum
markgrafii O.E.Schulz (Name in der Flora Europaea)

English name:
Markgraf's Alison

Weltweite Verbreitung:
North Macedonia, Albania

Etymologie:
- Odontarrhena: abgeleitet con odont = Zahn; arrhen = männlich (Staubblätter tragen zähnchenartige Auswüchse)
- markgrafii: benannt nach Friedrich Markgraf (1897–1987), deutscher Botaniker

Bei Kew wird Odontarrhena markgrafii als Synonym von Odontarrhena chalcidica angesehen

 

 

Blühtriebe 20 - 50 cm hoch, aufsteigend oder aufrecht,
mit sterilen Trieben

 

Blütenstand verzweigt, schirmtraubig, Seitenzweige ebenfalls verzweigt
Teilblütenstände mit 4 - 8 Blüten

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter goldgelb, 2 - 3 mm lang, abgerundet, Kelchblätter 1,5 mm lang

 

Früchte elliptisch, 2 -3,5 mm, 1 Samen pro Fach
Valven in der Mitte aufgeblasen, kahl, Griffel 1 - 1,2 mm lang, 

 

Samen 1,7 mm lang, 0,2 - 0,3 mm breit geflügelt

 

Blätter 10 - 22 mm lang, 3 - 6 mm breit, linealisch- lanzettlich, stumpf, oberseits grün, locker sternhaarig, unterseits dicht sternhaarig filzig

 

 

 

3      Schötchen locker sternhaarig, breit elliptisch


Odontarrhena chalcidica (Janka) Španiel, Al-Shehbaz, D.A.German & Marhold
(Chalkidiki- Steinkraut)


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

V - VI,   Felsen, Wälder, steinige Hänge (300 - 2000 m)
               Nivichani, Nordmazedonien (Trajche Dimitrovski 23.06.2023)

Synonyme:
Alyssum
chalcidicum Janka (Name in der Flora Europaea),
Alyssum murale subsp. chalcidicum (Janka) Contandr.

English name:
Chalkidiki Alison

Weltweite Verbreitung:
North Macedonia, Albania
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, W-Aegean Isl.)

2n = 16

Etymologie:
- Odontarrhena: abgeleitet con odont = Zahn; arrhen = männlich (Staubblätter tragen zähnchenartige Auswüchse)
- chalcidica: benannt nach der Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands

 

 

Blühtriebe 10 - 70 cm hoch, aufsteigend oder aufrecht,
Mit einigen oder vielen sterilen Trieben


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blütenstand verzweigt, schirmtraubig, Seitenzweige ebenfalls verzweigt
Teilblütenstände mit 4 - 8 Blüten


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter goldgelb, 2 - 3 mm lang, abgerundet, Kelchblätter oval, 1,5 - 2 mm lang


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Früchte elliptisch, 2,5 - 4,5 mm, hellgrün oder gelbgrün


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Valven flach, mit wenigen, oft weit auseinander liegenden Sternhaaren


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Sternhaare 0,15 - 0,3 mm im Durchmesser, mit 8 - 12 Strahlen, 1 Samen pro Fach Griffel 0,5 - 2 mm lang, Fruchtstiele dünn, gebogen, 


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Samen 0,3 - 0,5 mm breit geflügelt


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blätter 10 - 25 mm lang, 3 - 7 mm breit, 


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blätter linealisch- lanzettlich, stumpf, oberseits grün
locker sternhaarig, Sternhaare 0,3 - 0,6 mm im Durchmesser, mit 16 - 24 Strahlen


Photo und copyright Trajche Dimitrovski

Blätter unterseits dicht sternhaarig filzig


Photo und copyright Trajche Dimitrovski