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Unterarten von Erysimum crassistylum

Die Unterarten werden beschrieben in der Publikation "The genus Erysimum (Brassicaceae) in Italy, part II: Description of new species and subspecies" (2014) von Peccenini & Polatschek

Verbreitung: Aosta
2n= 70
Schoten stehen im Winkel von 60 ° ab
> 1
Verbreitung: Apulien, Basilikata
2n =42
Schoten stehen fast rechtwinklig ab
> 2


Photo und copyright Michele Loglisci

Verbreitung: Kalabrien
2n =14
Schoten stehen im Winkel von 50 - 70 ° ab
> 3


Photo und copyright Alberto Capuano

 

1     Verbreitung: Aosta


Erysimum crassistylum ssp. verresianum Peccenini & Polatschek
(Verres- Schöterich)


Photo und copyright 

IV - VI, Steinige Hänge (400 - 1200 m)
               Sarre, Aosta, ca. 1100 m ü.M. (Alessandro Gementi 23.05.2025)

Synonyme:
Keine

English name:
Verres Wallflower

Nome italiano: 
Violaciocca valdostana

Weltweite Verbreitung:
Italy (Aosta)

2n = 70

Etymologie:
- Erysimum: abgeleitet vom altgriechischen Wort 'erysimon', welches in der Antike eine Kreuzblütlerart bezeichnete
- crassistylum: mit dickem Griffel
- verresianum: benannt nach der Gemeinde Verres im Aostatal

 

 

 

 

Pflanze zur Blütezeit 20 - 60 cm

 

Staubblätter mit 2- und 3-teiligen Haaren, behaart 

 

Schoten  in einem Winkel von 60 ° abstehend, 
Griffel 1 - 1,5 mm lang, Samen 1,6 - 2 mm lang

 

 

 

 

2      Verbreitung: Apulien, Basilikata


Erysimum crassistylum ssp. garganicum Peccenini & Polatschek
(Gargano- Schöterich)


Photo und copyright Michele Loglisci

V - VI, Steinige Hänge (0 - 800 m)
             Gravina, Apulien, ca. 400 m (Michele Loglisci 18.05.2024)

Synonyme:
Keine

English name:
Gargano Wallflower

Nome italiano: 
Violaciocca garganica

Weltweite Verbreitung:
Italy (Apulien, Basilikata)

2n = 42

Etymologie:
- Erysimum: abgeleitet vom altgriechischen Wort 'erysimon', welches in der Antike eine Kreuzblütlerart bezeichnete
- crassistylum: mit dickem Griffel
- garganicum: Der Gargano ist ein Vorgebirge
in Apulien

 

 

 

 

Pflanze zur Blütezeit 20 - 60 cm
mit 1 Stängel


Photo und copyright Michele Loglisci

Kelchblätter 7 - 8 mm lang, Kronblätter 12 - 16 mm lang


Photo und copyright Michele Loglisci

Schoten  in einem Winkel von 70 - 90 ° abstehend, 
Griffel 1,6 - 2 mm lang, Samen 1,1 - 1,4 mm lang


Photo und copyright Michele Loglisci

 

 

3      Verbreitung: Kalabrien


Erysimum crassistylum ssp. crassistylum C. Presl
(Dickgriffeliger Schöterich)


Photo und copyright Alberto Capuano

V - VI, Steinige Hänge, Phrygana, Brachland (100 - 1400 m)
            Catanzaro, Kalabrien (Alberto Capuano Mai 2022)

Synonyme:
Erysimum moesiacum Velen.

English name:
Thick-style Wallflower

Nome italiano: 
Violaciocca meridionale con stilo grosso

Weltweite Verbreitung:
Italy (Kalabrien), 
Croatia
, Serbia, Kosovo, Albania, 
Greece
(Sterea Ellas, S-Pindos, N-Pindos, E-Central, N- Central, N-East, Thasos)
Bulgaria
 

2n = 14

Etymologie:
- Erysimum: abgeleitet vom altgriechischen Wort 'erysimon', welches in der Antike eine Kreuzblütlerart bezeichnete
- crassistylum: mit dickem Griffel

 

 

 

 

Pflanze zur Blütezeit 20 - 60 cm, zur Fruchtzeit 80 cm hoch
1 - 3 Stängel, bildet kleine Rasen aus nicht blühenden Rosetten

 

Blütenstand unverzweigt oder verzweigt, mit bis zu 6 aufrecht abstehenden Seitenzweigen
Blütentrauben 10-20-blütig, Blütenstiele 2 - 4 mm lang

 

Blüten hell gelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter genagelt, 9 - 12 mm lang, 3 mm breit, außen behaart,
Staubblätter kahl, Kelchblätter 6 - 7 mm lang, 1 mm breit


Photo und copyright Alberto Capuano

Fruchtstand verlängert, Fruchtstiele bis 7 mm lang, Schoten 50 - 75 mm lang, 1 mm breit, im Querschnitt quadratisch,  in einem Winkel von 50 - 70 ° abstehend, Griffel 0,5 mm lang, Narbe kopfig, Samen 1 mm lang, hellbraun


Photo und copyright Alberto Capuano

Stängel unverzweigt, mit 10 - 20 Stängelblättern, 
Stängelblätter linealisch, +/- eingerollt, rinnig, die unteren 10 - 60 mm lang, 1 - 3 mm breit, 
spärlich behaart, meist ganzrandig, zur Blütezeit oft schon hinfällig


Photo und copyright Alberto Capuano