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Silene - Kronblätter weiß, tief 2- spaltig, Kelch schwach aufgeblasen ohne Rippen, kahl, mit 10 Hauptnerven,
Blüten ohne Nebenkrone

Nur an 2 Fundorten: Kephalonia (Mt. Aenos), Sterea Ellas (Mt. Boumistos)
Kelchadern deutlich, Platte der Kronblätter meist weißlich
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Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Verbreitung: Samothraki, Chios, Samos
Kelchadern undeutlich, Platte der Kronblätter meist violett
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Photo und copyright Burkhard Biel

 

1       Nur an 2 Fundorten: Kephalonia (Mt. Aenos), Sterea Ellas (Mt. Boumistos), Platte der Kronblätter meist weißlich


Silene ionica Halácsy
(Ionisches Leimkraut)


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

V - VII, Phrygana, Schluchten (300 - 1200 m)
               
Mt. Aenos, Kephalonia (Giannis Kofinas- Kallergis 21.05.2016)
               Mt. Boumistos, Acarnanian Mountains, Sterea Ellas

Synonyme: 
Oberna ionica (Halácsy) lkonn.

English name:
Ionian Campion

Weltweite Verbreitung:
Nur an 2 Fundorten
Kephalonia (Mt. Aenos), Sterea Ellas (Mt. Boumistos)

Etymologie:
- Silene: benannt nach der griechischen Sagengestalt Silen = Silenus (Mischwesen aus Pferd und Mensch, mythischer Adoptivvater und Gefährte von Bacchus)
- ionica: Ionien ist eine antike Landschaft an der Westküste Kleinasiens einschließlich der vorgelagerten Inseln Chios und Samos. Hier gemeint ist jedoch das Ionische Meer, welches zwischen Italien und Griechenland liegt

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß, niederwüchsig
aufsteigend, Blütenstand dichasial verzweigt, 3 - 20- blütig


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Blüten ohne Nebenkrone, Kronröhre länger als der Kelch, Platte der Kronblätter +/- aufrecht, schmal, 2 mm lang, weiß, Staubbeutel und Staubfäden violett, länger als die Krone
Kelch schwach aufgeblasen, mit 10 Hauptadern, die nicht netzförmig miteinander verbunden sind, einzelne Adern können jedoch die Hauptadern verbinden

   
Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Kapsel 6 - 8 mm lang

Stängel blaugrün, kahl, 

Grundblätter gestielt, mit rundlicher Blattspreite, oft als Rosette überwinternd


Photo und copyright
Giannis Kofinas- Kallergis

 

 

2      Verbreitung: Samothraki, Chios, Samos, Platte der Kronblätter meist violett


Silene samothracica (Rech.f.) Greuter;
(Samothraki- Leimkraut)


Photo und copyright Burkhard Biel

V - VI, Phrygana, Schluchten (800 - 1300 m)
             
Samothraki (Burkhard Biel 13.05.2010)

Synonyme: 
Silene caesia subsp. samothracica (Rech.f.) Melzh.

English name:
Samothracian Campion

Weltweite Verbreitung:
Samothraki, Chios, Samos

Etymologie:
- Silene: benannt nach der griechischen Sagengestalt Silen = Silenus (Mischwesen aus Pferd und Mensch, mythischer Adoptivvater und Gefährte von Bacchus)
- samothracica: aus Samothraki

 

 

 

Pflanze 5 - 25 cm groß, 
aufsteigend, Blütenstand dichasial verzweigt, wenigblütig


Photo und copyright Burkhard Biel

Blüten ohne Nebenkrone, Kronröhre länger als der Kelch, Platte der Kronblätter +/- aufrecht, Abschnitte schmal, 2 mm lang, unterseits violett, Staubfäden violett, länger als die Krone


Photo und copyright Burkhard Biel

Kelch 8 - 11 mm lang, schwach aufgeblasen, mit 10 undeutlichen Hauptadern
Kelchzähne dreieckig

   
Photo und copyright Burkhard Biel

Kapsel eikugelig, kürzer als der Kelch


Photo und copyright Burkhard Biel

Kapsel mit 6 Zähnen aufspringend
Samen 1,2 - 1,3 mm lang, dunkelviolett, warzig


Photo und copyright Burkhard Biel

Stängel blaugrün, oft violett überlaufen, kahl, bereift
Blätter rundlich blaugrün, marmoriert, +/- stumpf


Photo und copyright Burkhard Biel