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ilene - Kronblätter weiß, tief 2- spaltig, ohne Nebenkrone, Kelch behaart, nicht drüsig
Teilblütenstände kopfig, dicht gedrängt, Blüten +/- sitzend
- Verbreitung: Nordmazedonien -


Silene paeoniensis Bornm.
(Paionisches Leimkraut)


Photo und copyright 

V- VIII,  Felsen
             
   Veles, Nordmazedonien

Synonyme:
Keine

English name:
Paeoniana Catchfly

Weltweite Verbreitung:
N- Macedonia

Etymologie:
- Silene: benannt nach der griechischen Sagengestalt Silen = Silenus (Mischwesen aus Pferd und Mensch, mythischer Adoptivvater und Gefährte von Bacchus)
- paeoniensis: benannt nach der Region Paionien (lat. (Paeonia), ein antikes Gebiet auf dem Balkan (heute im Grenzbereich von Nordmazedonien und Griechenland).

Silene paeoniensis wird beschrieben in der Publikation "Über eine neue Silene der Flora Nordmazedonien" (1925) von J. Bornmüller.

 

 

 

Pflanze 20 - 40 cm hoch

 

Blütenstand meist aus 3 - 4 wechselständigen Ästen bestehend an denen sich endständig mehrere dicht gedrängte, +/- sitzende Blüten befinden

 

Blüten zwittrig, 5 Kronblätter 10 Staubblätter, 3 Griffel, ohne oder mit kleiner Nebenkrone, 
Platte der Kronblätter tief gespalten, oberseits weiß

 

Kelch walzlich, ca. 14 mm lang, samtig behaart, nicht drüsig, 
Kelchzähne dreieckig, hautrandig


Kelch zur Fruchtzeit nickend, 
Karpophor ca. so lang wie die Kapsel, Samen fein warzig, am Rücken gefurcht

 

Stängel und Blätter rauhaarig
Stängelblätter linealisch 15 - 20 mm lang, 1 - 2 mm breit

 

Grundblätter rosettig, länglich- spatelförmig, 20 - 25 mm lang, 4 - 5 mm breit

Wurzelstock aus holzigen Strünken, ein festes Polster bildend