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Silene - Blüten weiß, mit Nebenkrone, Kronblätter tief 2- spaltig, Kelch drüsig behaart, vorne zusammengezogen,
Staubblätter und Griffel kürzer als die Nebenkrone, Blätter elliptisch oder lanzettlich


Silene noctiflora L.
(Acker- Leimkraut)

VI - IX, Ruderalstellen, Äcker (0 - 1200 m)
              Peterswörth, Maisfeld, Bayern, ca. 450 m ü.M. (29.06.2007)

Synonyme:
Melandrium noctiflorum (L.) E. M. Fries

English name:
Night-flowering Catchfly

Nom francais:
Silène de nuit

Nome italiano: 
Silene con fiori nutturni

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Baden-Württemberg (außer Schwarzwald), Franken, Niederbayern, Thüringen, S-Sachsen-Anhalt, Restgebiet sehr zerstreut bis selten, fehlt (bis auf Einzelfunde) Nordwesten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland, 
France, Italy, 
Slovenia, Croatia, Montenegro, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina,  
Greece (N- East)
Madeira, Belgium, Hungary, Netherlands, 
Czech Republic, Slovakia, Romania, Bulgaria, Turkey, 
Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Kazakstan, China, Java, Iran, Iraq,

Eingebürgert in:
*England, *Ireland, *Denmark, *Iceland, *Norway, *Sweden, *Finland, *Poland, 
*Australia,*Canada, *Alaska, *USA

Etymologie:
- Silene: benannt nach der griechischen Sagengestalt Silen = Silenus (Mischwesen aus Pferd und Mensch, mythischer Adoptivvater und Gefährte von Bacchus)
- noctiflora: in der Nacht blühend

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß
verzweigt, aber nicht gabelig

Blütenstand verzweigt, wenigblütig

Blüten tagsüber eingerollt, unterseits +/- gelblich

Blüten abends geöffnet, stieltellerförmig, zwittrig, 5 Kronblätter, mit Nebenkrone, 
Platte der Kronblätter 5  - 6 mm lang, oberseits weiß oder rosa, tief- 2- teilig

Blüten mit 10 Staubblätter 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

und 3 Griffeln


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelch der jungen Blüte länglich- zylindrisch, 10- rippig, 20 - 25 mm lang, stark klebrig
nach oben verschmälert, Kelchzähne lang und schlank

Kelch älterer Blüten +/- bauchig

Fruchtkapsel mit 6 Zähnen aufspringend, Zähne zurückgebogen

Samen nierenförmig, mit stumpfen Warzen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel stark behaart, klebrig

Obere Stängelblätter lanzettlich, sitzend, drüsig behaart

Untere Blätter eilanzettlich oder eiförmig