Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Silene - Blütenstand 1 - 5- blütig, Blüten weiß, mit Nebenkrone, Kronblätter tief 2- spaltig, Kelch drüsig behaart, 
Staubblätter und Griffel länger als die Nebenkrone, Blätter eilanzettlich oder spatelig
- Verbreitung: Korsika (900 - 2300 m) -


Silene requienii Otth..
(Requiens Leimkraut)


Photo und copyright Q. Scouflaire

V - VII, Felsen, steinige Hänge (900 - 2200 m)
               
Korsika (Q. Scouflaire Juli 2024)

Synonyme: 
Melandrium requienii (Otth) Rohrb.

English name:
Requien's Catchfly

Nom francais:
Silene de Requien

Nome italiano: 
Silene di Requien

Weltweite Verbreitung:
Corsica

Etymologie:
- Silene: benannt nach der griechischen Sagengestalt Silen = Silenus (Mischwesen aus Pferd und Mensch, mythischer Adoptivvater und Gefährte von Bacchus)
- requienii: benannt nach Esprit Requien (1788 - 1851), französischer Botaniker. Er beschäftigte sich überwiegend mit der Flora von Südfrankreich und Korsika. Über 100 Erstbeschreibungen stammen aus seiner Hand.

 

 

 

 

Pflanze 20 - 50 cm hoch,
aufrecht, mit Grundblattrosette

 

Blütenstand 1 - 5- blütig, +/- rispig, +/- dicht
Brakteen lanzettlich, Blütenstiele kurz

 

Blüten zwittrig, 5 Kronblätter, 10 Staubblätter 3 Griffel, mit deutlicher Nebenkrone, 
tagsüber oft eingerollt

 

 

Platte der Kronblätter weiß, tief gespalten, Abschnitte keulig, vorne +/- gezähnelt, seitlich mit kleinen, zahnähnlichen Öhrchen, tagsüber oft eingerollt

 

Kelch bis 30 mm lang, walzlich, drüsig behaart, 10 Adern
Kelchzähne lanzettlich


Photo und copyright Q. Scouflaire

Kapsel eiförmig, +/- spitz mit 6 Zähnen aufspringend
Karpophor ca. so lang wie die Frucht

 

Stängel drüsig behaart, Stängelblätter eilanzettlich, breiter als 5 mm
Grundblätter spatelig, auf der Fläche kahl, am Rand behaart oder bewimpert