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Gattung: Froschbiss (Hydrocharis)

Zur Gattung gehören 3 Arten. In Deutschland nur 1 Art:


Europäischer Froschbiss
(Hydrocharis morsus- ranae)

VI - VIII, Stehende Gewässer
                 Zusmarshausen, bei der Autobahn
                 Höchstädt, Neresheim
                  BG München

Synonyme:
Hydrocharis asarifolia S. F. Gray; Hydrocharis batrachyodegma St. Lag.; Hydrocharis cordifolia St. Lag.; Hydrocharis rotundifolia Gilib.; Pontederia obtusissima Hort. ex Miq.; Rhizakenia ovata Raf.; Sagittaria triflora

English name:
Common Frogbit, Europaean Frogbit

Verbreitung in Deutschland:
Norden und Brandenburg zerstreut bis mäßig häufig, Niederrhein und Münsterland zerstreut, Mitte und Süden selten bis sehr selten und stark zurückgehend (regelmäßig nur Rheinebene) 
Auch als Zierpflanze in Gartenteichen verbreitet, z.T. invasiv!

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 2 (stark gefährdet), Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary,  Norway, Poland, Romania, Sweden, Algeria, Turkey, European Turkey, Iran, Israel, Syria, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, European Russia, Transcaucasus, Siberia, Kazakhstan, 

Eingebürgert in:
*Australia, *USA, *Canada

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß, frei schwimmend
Blätter und Blüten entspringen einer im Wasser treibenden Rosette; 


Photo und copyright Michael Hassler

Durch intensive Bildung von fünf bis 20 Zentimeter langen Ausläufern, die an ihren Enden wiederum Ausläufer treiben, hängen die Rosetten submers  in großen Verbänden als Schwimmblatt-Teppiche miteinander zusammen

Blüten  aus 3 Blütenblättern, weiß mit gelbem Grund, Pflanze einhäusig: 
 Weibliche Blüten klein (1 - 2 cm), einzeln, 6 Fruchtblätter mit je einer 2- ästigen Narbe

Männliche Blüten größer (bis 3 cm), einzeln oder zu 2- 3, mit 9 Staubblättern
Staubfäden dick, kegelig, Staubbeutel kommaförmig


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Blüten mit 3 rosafarbenen Kelchblättern, die ca. halb so lang wie die Blütenblätter sind


Photo und copyright Paul Busselen

Blütenstiele von schuppenartigen Hochblättern (Spatha) umgeben


Photo und copyright Paul Busselen

Frucht kugelig, grün, ca. 1 cm im Durchmesser

 

Herbstausläufer mit eiförmiger Winterknospe (Turione) am Ende

Blätter rundlich- nierenförmig, 2 - 7 cm im Durchmesser (ähnlich kleinen Seerosenblättern bzw. ähnlich einem Froschmaul), ledrig- derb, glänzend