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Einährige Seggen mit männlichen und weiblichen Blüten, reife Schläuche länglich

Achsenfortsatz des weiblichen Teilblütenstandes ca. 1 - 2 mm aus dem Schlauch herausragend
In Deutschland ausgestorben
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Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Achsenfortsatz des weiblichen Teilblütenstandes nicht aus dem Schlauch herausragend

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1      Achsenfortsatz des weiblichen Teilblütenstandes ca. 1 - 2 mm aus dem Schlauch herausragend


Kleingrannige Segge
(Carex microglochin)


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

V - VII, Nieder- und Quellmoore
               

Synonyme:
Carex aristata Clairv. non Honck., Uncinia europaea J. Gay, Uncinia microglochin (Wahlenb.) Spreng

English name:
Fewseeded bog sedge

Verbreitung in Deutschland:
Altfunde Allgäu und Oberschwaben 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 0 (ausgestorben), Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Bayern: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, +Germany, Switzerland, 
France, Italy, 
England, Finland, Iceland, Norway, Poland, European Russia, ?Baltic States, Sweden, Caucasus, Transcaucasus, Siberia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan, Nepal, Mongolia, Turkey, Iran, Afghanistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, N-India, Bhutan, Sikkim, China, Tibet, Alaska, USA, Canada, Greenland

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß
mit langen Ausläufern


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Weibliche Spelzen kürzer als die Schläuche, 
vor der Fruchtreife meist abfallend, 3 Narben

 

5 - 6 endständige männliche Blüten, 5 - 10 locker stehende lineal- lanzettlichen weibliche Blüten, Schläuche rostbraun, anfangs aufrecht, später herabgeschlagen


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Achsenfortsatz des weiblichen Teilblütenstandes ca. 1 - 2 mm aus dem Schlauch herausragend. 

  
Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Stängel rundlich oder stumpf dreikantig, glatt, Blätter borstenförmig- rinnig, 1/4 - 1/2 so lang wie der Stängel

 

 

 

2     Achsenfortsatz des weiblichen Teilblütenstandes nicht aus dem Schlauch herausragend

Ähre mit 2 - 5 weiblichen Blüten bzw. Schläuche
Schläuche strohgelb
> 3

Ähre mit 5 - 10 weiblichen Blüten bzw. Schläuche
Schläuche rotbraun
> 4

 

3        Ähre mit 2 - 5 weiblichen Blüten bzw. Schläuche, Schläuche strohgelb


Wenigblütige Segge
(Carex pauciflora)

V - VII, Hoch- und Niedermoore
              Rofenhöfe im Venter Tal, Österreich
              Oberjoch,  
              Taufachmoos

Synonyme:
Carex leucoglochin L.f.

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Alpen, Voralpenland, Hochschwarzwald, Bayerischer Wald; selten Erzgebirge, Fichtelgebirge, Thüringer Wald, Harz, Hunsrück, sehr selten Eifel, Altfunde Niedersachsen, Schleswig-Holstein 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3+ (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Hessen: , Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: 2 (stark gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria,  Germany, Switzerland, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, France,
Spain, Italy, former Yugoslavia, Poland, Romania

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß

1 (-3) endständige männlichen Blüten
2 - 5 locker stehende lineal- lanzettliche weibliche Blüten, Schläuche strohfarben, anfangs aufrecht, später abstehend bis rückwärts gerichtet, 3 Narben

Weibliche Spelzen kürzer als die Schläuche, vor der Fruchtreife abfallend

Stängel stumpf- dreikantig, glatt

Blätter borstenförmig- rinnig, deutlich kürzer als der ausgewachsene Stängel

 

 

4       Ähre mit 5 - 10 weiblichen Blüten bzw. Schläuche, Schläuche rostbraun


Floh- Segge
(Carex pulicaris)

V - VI, Hoch- und Niedermoore
             Pfronten, Wasenmoos
             Oberrohr

             Botanischer Garten Tübingen              

Synonyme:
Vignea pulicaris (L.) Rchb. 

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Alpen, Voralpenland, Südschwarzwald, Oberschwaben; zerstreut höhere Mittelgebirge (Thüringer Wald, Erzgebirge, Süderbergland, Harz, Eifel, Bayerischer Wald, Vogelsberg, Rhön, Hunsrück), zerstreut N-Schleswig-Holstein; Restgebiet sehr selten und vielerorts verschwunden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2- (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Belgium, England, Ireland, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, France, 
 Netherlands, Spain, Iceland, Italy, former Yugoslavia, Norway, Poland, Baltic States, Sweden

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß

Weibliche Spelzen kürzer als die Schläuche, 
vor der Fruchtreife meist abfallend, 2 Narben


Photo und copyright Harald Geier

1 - 10 endständige männliche Blüten,
5 - 10 locker stehende lineal- lanzettlichen weibliche Blüten
Schläuche rostbraun, anfangs aufrecht, später abstehend bis rückwärts gerichtet, 

  

Stängel rundlich, glatt, Blätter borstenförmig- rinnig, 
deutlich kürzer als der ausgewachsene Stängel