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Einährige Seggen - Ähre entweder nur aus männlichen oder nur aus weiblichen Blüten

Pflanze locker rasig wachsend, Stängel glatt
Weibliche Ähren dichtblütig, bis 1,2 cm lang
Spelzen fast so lang wie die Schläuche
> 1

Pflanze horstig wachsend, Stängel rau
Weibliche Ähren lockerblütig, bis 2 cm lang
Spelzen deutlich kürzer wie die Schläuche
> 2

                                                                        

1      Weibliche Ähren dichtblütig, bis 1,2 cm lang, Spelzen fast so lang wie die Schläuche


Zweihäusige- Segge
(Carex dioica)

V - VI, Hoch- und Niedermoore
             Botanischer Garten Tübingen
             Pfronten, Wasenmoos

             Taufachmoos              

Synonyme:
Torf- Segge
Carex laevis Hoppe, Carex linneana Host, Vignea dioica (L.) Rchb. 

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Voralpenland, Oberschwaben, Schwarzwald; selten Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Bayerischer Wald; restliches Gebiet fast überall verschwunden und nur wenige Restvorkommen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 0 (ausgestorben)

Weltweite Verbreitung:
Austria,  Germany, Switzerland
England, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, France, Ireland, , Netherlands, Spain, Iceland, Italy, former Yugoslavia, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, European Russia, Svalbard, Sweden, Siberia

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß
locker rasig wachsend

Männliche Ähren schlank, 

abgeblüht hell- rotbraun

Weibliche Ähren meist dichtblütig, bis 1,2 cm lang
Spelzen fast so lang wie die Schläuche, 2 Narben

Schläuche plötzlich in den kurzen Schnabel verschmälert

Stängel glatt, Blätter borstenförmig- rinnig, 
deutlich kürzer als der ausgewachsene Stängel

 

 

 2       Weibliche Ähren lockerblütig, bis 2 cm lang, Spelzen deutlich kürzer wie die Schläuche


Davall- Segge
(Carex davalliana)

V - VI, Hoch- und Niedermoore
             Oberjoch Moor
             Reisensburg, Fehdermähder
             Wertingen
             Margertshausen

Synonyme:
Carex scabra Hoppe, Vignea davalliana (Sm.) Rchb. 

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Alpen, Voralpenland; sehr zerstreut Z- und O-Baden-Württemberg, Franken, Thüringen, Eifel; selten Oberrheinebene, Bayerischer Wald, W-Sachsen, S-Sachsen-Anhalt, O-Hessen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3+ (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: , Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Thüringen: 3 (gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria,  Germany, Switzerland
+England, Corsica, former Czechoslovakia, +Denmark, France, Greece, Spain, Hungary, Italy, former Yugoslavia, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, Turkey

 

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß
in männlichen und weiblichen Horsten wachsend

Männliche Ähren schlank, hell- rotbraun

Weibliche Ähren lockerblütig, bis 2 cm lang

Spelzen deutlich kürzer wie die Schläuche, 2 Narben

Schläuche allmählich in den langen Schnabel verschmälert

Stängel rau, Blätter borstenförmig- rinnig, 
deutlich kürzer als der ausgewachsene Stängel