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Kleine Sumpfbinsen (Stängel 0,2 - 0,5 mm in Durchmesser)

Pflanze 3 - 10 cm groß, selten aber weit verbreitet
Rhizomenden haarfein, nicht knollig verdickt
Spelzen braungrün, weißrandig
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Pflanze 2 - 3 cm groß, sehr selten an den Küsten Vorpommerns
 Rhizomenden meist knollig verdickt
Spelzen bleich
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Photo und copyright Harald Geier

 

1     Spelzen braungrün, weißrandig


Nadel- Sumpfbinse 
(Eleocharis acicularis)

VI - X, Teiche, Seen, Altwässer, Bäche
             untergetaucht oder am Ufer
             Günzburg, Schurrsee
             Feuerbachstr (kultiviert)           

Synonyme:
Eleocharis acicularis f. annua Pietsch, nom. inval., 
Scirpus acicularis L. 

English name:
Needle spikerush

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber generell nur zerstreut bis selten (etwas häufiger nur Sachsen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Franken) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, ?Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, Caucasus, Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, Mongolia, Tuva, Kazakhstan, Burma, India, Vietnam, Philippines, Sumatra, Costa Rica, Mexico, Guatemala, Panama, Ecuador, Bolivia, Colombia, Gilbert Isl. (Onotoa), Palau Isl. (Babeldaob, Yap), Turkey, Iran, Afghanistan, European Turkey, Alaska, USA, Canada, Greenland, St. Pierre et Miquelon

Wird auch als Aquarienpflanze verkauft!

 

 

Pflanze 3 - 10 cm groß
wächst in größeren Gruppen ähnlich wie ein grüner Rasen

Blütenstand länglich, 2 - 4 mm lang
Spelzen braungrün, weißrandig

Die unterste Spelze ist fast so lang wie das Ährchen und umfasst den Stängel vollständig

Ährchen wenigblütig (meist 5 - 8 Blüten)

Frucht nur ca. 1mm lang und 0,3 mm breit, 3 Narben

Stängel +/- 4-kantig, sehr dünn (unter 0,5 mm im Durchmesser), 
hellgrün, oft auch im Wasser flutend

Rhizomenden haarfein, nicht knollig verdickt

 

 

2     Spelzen bleich


Kleine Sumpbinse
(Eleocharis parvula)


Photo und copyright Harald Geier

VI - X, Schlammige Feuchtstellen, Ufer
             Greifswald

Synonyme:
Eleocharis pygmaea Torr., 
Scirpus parvulus Roem. & Schult.

English name:
Dwarf spikerush

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Küsten von Vorpommern; extrem selten und praktisch verschwunden Schleswig-Holstein, Einzelfund Wendland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht

Weltweite Verbreitung:
Germany, +Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Italy, former Yugoslavia, 
England, Denmark, Finland, Ireland, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, ?Crimea, European Russia, Sardinia, Sweden, Caucasus / Transcaucasus, C-Siberia, Russian Far East, C-Asia, Japan, Guatemala, Egypt, Sinai peninsula, Nicaragua, Venezuela, Mexico, USA, Canada, St. Pierre et Miquelon

Wird auch als Aquarienpflanze verkauft, allerdings werden meist Eleocharis acicularis oder die australische Eleocharis pusilla unter dem Namen Eleocharis parvula verkauft.

 

 

Pflanze 2 - 3 cm groß
wächst in größeren Gruppen ähnlich wie ein grüner Rasen


Photo und copyright Harald Geier

Blütenstand länglich, 2 - 3 mm lang
Spelzen bleich


Photo und copyright Harald Geier

Die unterste Spelze ist fast so lang wie das Ährchen und umfasst den Stängel vollständig

 

Ährchen wenigblütig (meist 5 - 8 Blüten)

 

Frucht nur ca. 1mm lang und 0,3 mm breit, Perigonborsten so lang oder etwas länger als die Frucht, 3 Narben

 

Stängel +/- rund, sehr dünn (unter 0,5 mm im Durchmesser), 
oft auch im Wasser flutend,
Rhizomenden meist knollig verdickt


Photo und copyright Harald Geier