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Gattung: Grannenhafer (Trisetum)

Zur Gattung gehören ca. 70 Arten.

Rispe dicht walzig, bis 4 cm lang
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Aufgeblühte Rispe locker, bis 20 cm lang
> 2

                                            

1     Rispe dicht walzig, bis 4 cm lang


Ähren- Grannenhafer
(Trisetum spicatum)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

VII - VIII, Steinschuttfluren
                   Hochvogel
                   Garmisch, Kreuzeck

In Deutschland kommt nur die ssp ovatipaniculatum vor, welche im Gegensatz zu den in Nordeuropa bzw. Nordamerika vorkommenden Unterarten ssp spicatum und ssp. pilosiglume kahle Blätter besitzt. In Asien kommen noch 4 weitere Unterarten vor.

Synonyme:
Trisetum ovatipaniculatum
Trisetum subspicatum

English name:
Spike Trisetum

Verbreitung in Deutschland:
Wenige Einzelfunde in den Hochlagen der Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, 
Caucasus / Transcaucasus

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Rispe dicht walzig, bis 4 cm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Ährchen 2 - 3- blütig, mit 2 - 5 Grannen, violett, gelb und grün gescheckt, Halme unterhalb des Blütenstandes dicht behaart


Photo und copyright Michael Hassler

Granne am Rücken der Deckspelze entspringend, gekniet, deutlich aus dem Ährchen ragend

Blatthäutchen ein häutiger Saum
Blattspreiten kahl

 

 

 

2     Aufgeblühte Rispe locker, bis 20 cm lang

Halme und Blattscheiden behaart

Häufige Tieflandpflanze
> 3

Halme und Blattscheiden kahl
Blätter auffallend zweizeilig
Alpenpflanze
> 4


Photo und copyright Julia Kruse

                                                       

3     Halme und Blattscheiden behaart


Gold- Grannenhafer
(Trisetum flavescens)

V - VI, Steinrasen, Wiesen, Futterpflanze
            verbreitet z.B. 
            Gundelfinger Moos
            Schwarzenwang

Zu den Unterarten

Synonyme:
Avena condollii Serres, Avena flavescens L., Avena purpurascens DC., Trisetum flavescens ssp. pratense (Pers.) Asch. & Graebn., Trisetum pratense Pers. 

English name:
Yellow Oat Grass

Verbreitung in Deutschland:
Mitte und Süden verbreitet; Norden zerstreut; Ostfriesland und Z-Niedersachsen sehr selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: Neophyt, Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, *Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, *Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, *Baltic States, European Russia, Ukraine, Caucasus / Transcaucasus, C-Asia, *Queensland, Algeria, *Argentina, Turkey, European Turkey, Iran, Iraq, Lebanon, *Hawaii (*East Maui (*Makawao in 1942), *Canada, *USA, Algeria, Morocco, Tunisia, Azores

 

Für Schafe und Kaninchen giftig!

 

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß

Pflanze locker horstig wachsend

mit zahlreichen sterilen Trieben

Rispe glänzend, bei Reife strohgelb, bis 20 cm lang

Ährchen 2 - 3- blütig, mit 2 - 5 Grannen

Hüllspelzen ungleich lang
Kallus der Blütchen behaart

Granne am Rücken der Deckspelze entspringend, gekniet, deutlich aus dem Ährchen ragend

Blatthäutchen kragenförmig, 5 mm hoch
Blattspreiten bis 15 cm lang 2 - 5 mm breit, oberseits behaart

Halme zumindest unter den Knoten behaart

Blattscheiden zottig behaart

 

 

4     Halme und Blattscheiden kahl


Zweizeiliger Grannenhafer
(Trisetum distichophyllum)


Photo und copyright Julia Kruse

V - VI, Steinschuttfluren
             Hochvogel
             Botanischer Garten Tübingen

Synonyme:
Trisetaria distichophylla, Avena brevifolia Host, Avena disticha Lam., 
Avena distichophylla Vill

Verbreitung in Deutschland:
Alpen selten; Einzelfunde Baden-Württemberg 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß
Pflanze locker rasig, mit oberirdischen Ausläufern


Photo und copyright Michael Hassler

Rispe bis 6 cm lang
Ährchen violett, 3 - 4 blütig, mit 2 - 5 Grannen


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter kurz, starr, blaugrün, auffällig 2-zeilig


Photo und copyright Julia Kruse

Halme und Blattscheiden kahl
Blatthäutchen kragenförmig


Photo und copyright Julia Kruse