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Fundorte um Günzburg

1. Naturschutzgebiet Nauwald

2. Brennen im Reisensburger Auwald

3. Karstquellmoor Reisensburg


4. Muna


5. Leipheimer Moos


6. Birkenried

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1. Naturschutzgebiet Nauwald


1. Naturschutzgebiet Nauwald

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 15 Minuten (Fahrrad)

Das Naturschutzgebiet Nauwald liegt zwischen Günzburg und Leipheim. Es ist ein typisches Auwaldgebiet d.h. der Wald wird immer wieder von der Donau bzw. der Nau überschwemmt. Der Boden des Auwaldes ist vor allem im Frühjahr von einem Blütenmeer bedeckt: weiße Märzenbecher, blaue Scilla, gelbe Schlüsselblumen und roter Seidelbast. Später im Jahr blühen Türkenbundlilien und mehrere Eisenhutarten im Nauwald.


Märzenbecher und Scilla im Nauwald

 

 

2. Brennen im Reisensburger Auwald


2. Brennen im Reisensburger Auwald

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 15 Minuten (Fahrrad)


Vordere Brenne, Reisensburg

Brennen sind sehr trockene Standorte mit kiesigem Untergrund in der Nähe der Donau. Die dünne Humusschicht ist nicht in der Lage größere Wassermengen zu speichern, wodurch Mager- bzw. Trockenrasen entstehen. Diese dienen als Standort für wärmeliebende, stark spezialisierte Pflanzen z.B.  Orchideen und Enziane


Hummel- Ragwurz, Hintere Brenne Reisensburg

 

 

3. Karstquellmoor Reisensburg (Federmähder)


3. Karstquellmoor Reisensburg (Federmähder)

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 20 Minuten (Fahrrad)
Gummistiefel erforderlich!


Federmähder (Obere Orchideenwiese, Reisensburg)

Im Reisensburger Forst zwischen Günzburg und Reisensburg befindet sich eine Hangquelle mit Kalktuffbildung. Im feuchten Boden gedeihen zahlreiche seltene Pflanzen wie z.B. Sonnentau, Sumpf- Herzblatt, Mehlprimeln und Orchideen.
Leider verschilft diese Wiese sehr stark, so dass eine regelmäßige Mahd erforderlich ist.
    

                  
                Mittlerer Sonnentau                                                              Sumpf- Herzblatt

 

 

4. Muna


4. Muna

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 15 Minuten (Fahrrad)

Die Muna ist ein ehemaliger Schießplatz des Militärs auf dem heute z.T. das Legoland Günzburg Platz gefunden hat. Dafür musste das gesamte Gebiet entmunitionisiert werden, wodurch die sich seit dem Krieg ungestört entwickelte Pflanzengesellschaft erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Einige Relikte, wie Heidekraut und Besenginster zeugen noch von der ursprünglichen Pflanzenvielfalt.

 
Besenginster im Hintergrund das Legoland

 

 

5. Leipheimer Moos


5. Leipheimer Moos

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 30 Minuten (Fahrrad)

Das Leipheimer Moos bildet mit dem östlich angrenzenden Gundelfinger Moos und dem Langenauer Ried auf Baden-Württemberger Grund den größten zusammenhängenden Niedermoorkomplex des Donauriedes. Viele Teile des Leipheimer Mooses sind trockengefallen, weswegen Nauwassser ins Gebiet eingeleitet wird, um es wieder zu vernässen. Im Leipheimer Moos wachsen viele typische Moorbewohner wie z.B. Wollgras, Brennender Hahnenfuß und Breitblättriges Knabenkraut.

                
            Wollgras                                                     Breitblättriges Knabenkraut

 

 

6. Birkenried


6.    Birkenried

Entfernung von Stadtzentrum Günzburg: 30 Minuten (Fahrrad)


Giraffe beim Kulturgewächshaus Birkenried

Rund um das "Kulturgewächshaus Birkenried", welches an der B 16 zwischen Günzburg und Gundelfingen liegt,  befinden sich artenreiche Auwaldgebiete, die große Bestände an Wunderveilchen, Türkenbundlilien und Blassem Knabenkraut beherbergen.

       
      Türkenbund-Lilie                                                               Blasses Knabenkraut