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Fundorte westlich von Günzburg

1. Lonetal
2. Eselsburger Tal
3. Lautertal
4. Blaubeuren
5. Münsingen

Weiter entfernte Fundorte im Westen von Günzburg (Links)
        - Botanischer Garten der Universität Tübingen
        - Zeller Horn 
        - Irndorfer Hardt
        - Botanischer Garten der Universität Hohenheim
          - Michaelsberg bei Untergrombach
        - Sandhausen
(Seite von Günther Blaich)
        - Neuleiningen
(Seite von Günther Blaich)

 

1. Lonetal


Lonetal
Entfernung vom Stadtzentrum Günzburg: 20 Minuten (Auto)

Fährt man von Günzburg aus nach Norden gelangt man zunächst nach Niederstotzingen. Folgt man der Straße Richtung Heidenheim noch etwa 5 km, so gelangt man kurz nach dem Örtchen Stetten zur Vogelherdhöhle, die nicht nur aus botanischer Sicht interessant ist. Kurz danach befindet sich auf der linken Seite der Straße ein Parkplatz, von dem aus man das Lonetal erforschen kann. Läuft man den Weg entlang, so sind im Frühjahr die Hänge mit einer bunten Vielfalt von Blumen bedeckt: Blaue Leberblümchen, Träubelhyazinthen, blau- rotes Lungenkraut und weiße Buschwindröschen vermischen sich mit gelbem Scharbockskraut.

http://www.lonetal.net/

 

 

2.    Eselsburger Tal


Eselsburger Tal
Entfernung vom Stadtzentrum Günzburg: 30 Minuten (Auto)

Fährt man vom Parkplatz des Lonetals weiter, kommt man zunächst durch das Dorf Bissingen (Vorsicht am Ortseingang befindet sich ein Radarkasten!), unterquert anschließend die Autobahn A 7 und biegt dann nach rechts Richtung Herbrechtingen ab. Nach ca. 5 km kann man entweder links zum Dorf Eselburg abbiegen (Schöner Biergarten, aber nur wenige kostenpflichtige Parkplätze) oder man fährt noch 50 m weiter und stellt das Auto auf einem Wanderparkplatz ab. Von dort läuft man über Wacholderheiden bis zum Rand des Tales, von dem man einen wunderschönen Blick hinunter auf das Flüsschen Brenz hat.

Der Besuch des Eselsburger Tals ist besonders im Frühling botanisch interessant: Frühlings- Enzian, Kuhschellen, Frühlings- Fingerkraut, Schlüsselblumen, Hungerblümchen, Voralpen- Hellerkraut, Dolden-Spurre, Dreifinger- Steinbrech und Silberdistel wachsen auf Felsen und Wacholderheiden.

 

 

3.     Lautertal


Lautertal

Entfernung vom Stadtzentrum Günzburg: 45 Minuten (Auto)

Um ins Lautertal zu gelangen, fährt man von Günzburg auf der Autobahn A 8 in Richtung Stuttgart, verlässt an der Anschlussstelle Ulm West die Autobahn und fährt weiter in Richtung Ulm bis zur  Anschlussstelle Ulm Jungingen. Dort verlässt man die Stadtautobahn und fährt Richtung Universität. Sehr lohnend ist der Besuch des Botanischen Garten der Universität Ulm, in dem viele meiner Photos aufgenommen wurden.


Blick auf das Außengelände des Botanischen Gartens der Universität Ulm

Vom Universitätsgelände fährt man über Mähringen und Blaustein nach Herrlingen. Dort biegt man rechts ins Kleine Lautertal ab. Auf dem ca. 5 km langen Weg zum Lauterursprung kann man sowohl entlang der Lauter, als auch auf den Felsen und Wacholderheiden einige botanische Schönheiten entdecken z.B. Schild- Ampfer, Heilwurz, Hügel- Veilchen, Stinkende Nieswurz.

          
Schild- Ampfer (Rumex scutatus)                                                                               Stinkende Nieswurz

 

 

4.     Blaubeuren


Blaubeuren

Entfernung vom Stadtzentrum Günzburg: 60 Minuten (Auto)

Blaubeuren ist eingeschlossen von steilen, bewaldeten Hängen, aus denen große, nackte Felsen ragen. Insbesondere diese Felsen tragen eine seltene, typische Steppenheidenflora z.B. Draba aizoides


Immergrünes Felsenblümchen (Draba aizoides)

Ein schöner Spaziergang oberhalb Blaubeurens beginnt im Ortsteil Sonderbuch. Von dort führt ein Weg vorbei am Knoblauchfels zum Rusenschloss, von dem man einen herrlichen Blick über Blaubeuren hat.

Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch des Blautopfes, einer Karstquelle mit intensiv blauer Färbung, welche das Flüsschen Blau speist.

 

 

5.   Münsingen


Münsingen

Entfernung vom Stadtzentrum Günzburg: 60 Minuten (Auto)

Um nach Münsingen zu gelangen, fährt man von Günzburg auf der Autobahn A 8 in Richtung Stuttgart, verlässt an der Anschlussstelle Merklingen die Autobahn und fährt weiter in Richtung Laichingen/Münsingen. Kurz bevor man Münsingen erreicht biegt man links zum Parkplatz des Naturreservats Beutenlay ab. Dieses Reservat beinhaltet ehemalige Weidewälder,  Wiesen, Schafweiden mit Wacholder auf artenreichem Kalkmagerrasen, Waldränder, Feldgehölze und Hecken


Gelber Enzian

Eine Besonderheit ist das Feldflora - Reservat, welches einen Rückzugsraum für selten gewordene Ackerunkräuter (z.B. Kornrade, Feld- Rittersporn, Frauenspiegel, Acker- Hahnenfuß, Kornblume) darstellt. Die Bewirtschaftung der Ackerflächen des Feldflora - Reservats erfolgt nach der historischen Methode der Dreifelderwirtschaft.

      
Kornrade                                                                                                Feld- Rittersporn

Außerdem befinden sich auf dem Gebiet ein Arboretum, sowie eine umfangreiche Strauchartensammlung die die für die schwäbische Alb typischen Arten beinhaltet.

Ausführliche Information zum Naturreservat Beutenlay als PDF- Datei