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Kiefern - Nadeln mehr als 7 cm lang, vorwiegend zu 2

Nadeln flexibel, ca. 1 mm breit
> 1

Nadeln starr, über 1 mm breit
> 4

 

1     Nadeln flexibel, ca. 1 mm breit

Nadeln 6 - 11  cm lang
> 2
Nadeln 10 - 17 cm lang
> 3

                                                                                                                      

2      Nadeln 6 - 11 cm lang


Japanische Rot- Kiefer 
(Pinus densiflora)

IV - V, Garten und Parkbaum
             selten gepflanzt
            Botanischer Garten Ulm

Synonyme:
Pinus funebris, Pinus scopifera

English name:
Japanese Red Pine

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Japan

 

 

 

Bis 20 m hoher Baum

Männliche Blüten grün, Maitrieb und junger Zapfen (Ende April)

Zweige zuerst grün bereift, später orange

Nadelscheiden 1,5 cm, bleibend, oft in 2 fadenförmige Zipfel aufgelöst

Reife Zapfen 4 - 7 cm lang

Knospen spitz, rotbraun, etwas harzig, 

Spitzen der Schuppen oft frei und zurückgerollt

Nadeln zu 2, hellgrün, 6 - 10 cm lang, ca. 1 mm breit, 
an den Zweigenden schopfig gehäuft, flexibel

 Borke der jungen Bäume rotbraun (Name!)
alte Borke grau

 

 

3       Nadeln 10 - 17 cm lang


Amerikanische Rot- Kiefer 
(Pinus resinosa)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - V, Garten und Parkbaum
             Botanischer Garten Ulm

Die Bilder von Michael Hassler zeigen die Wildpflanze am Originalstandort in Amerika.

Synonyme:
Pinus rubra

English name:
American Red Pine

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Canada,
USA (Vermont, New York, Minnesota, Maine)

 

 

 

Bis 35 m hoher Baum

Männliche Blüten rotviolett

Reife Zapfen 3 - 6 cm lang

Zweige nicht grün bereift, orangerot

Nadeln an den Zweigenden schopfig gehäuft
flexibel, ca. 1 mm breit

Nadeln zu 2, dunkelgrün,  10 - 17 cm lang

 Borke im oberen Bereich rotbraun (Name!), unten grau


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

4        Nadeln starr, über 1 mm breit

Oberfläche der größeren Zweige weißgrau und in Felder gegliedert, Nadeln 6 - 10 cm
Zapfen anfangs veilchenblau
> 5

   

Oberfläche der größeren Zweige bräunlich oder grünlich, nicht gefeldert, Nadeln 8 - 15 cm lang
Zapfen anfangs grünlich
> 6

                                                                         

5        Nadeln 6 - 10 cm


Schlangenhaut- Kiefer 
(Pinus leucodermis)

IV - V, Garten und Parkbaum
             Gundelfingen, Wohlhüter Gartenland
             Botanischer Garten Hamburg

Synonyme:
Bosnische Kiefer
Pinus heldreichii

English name:
Heldreich Pine

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Italy (Monte Pollin, Monte Sirene)
Montenegro, Herzegowina, Bosnia, Macedonia, Serbia, Albania, Bulgaria, Greece

 

Bis 30 m hoher Baum
mit pyramidenförmiger, dichter Krone

Auch als Zwergform 'Compact Gem' häufig verkauft
Diese Sorte wird nur 1 - 2 m hoch und wächst sehr langsam

 Pflanze einhäusig:
Männliche Blüten hellgelb mit dunklen Punkten


Photo und copyright Markus Welz

Zapfen anfangs veilchenfarbig, später gelblich braun, 5 - 10 cm lang, 2 - 4 cm dick, mit hakigen Dornen

Reife Zapfen 6 - 8 cm lang, 3 cm breit, stumpfbraun


Photo und copyright Markus Welz

Nadeln an den Zweigenden schopfig gehäuft

Nadeln zu 2, 6 - 10 cm lang, steif, stechend, zum Zweig hin gekrümmt

 Oberfläche der größeren Zweige in Felder gegliedert
("schlangehautähnlich")

Borke des Stammes aschgrau, jung glatt,
mit trapezförmigen Muster

Borke bei älteren Bäumen rissig, aschgrau, bedeckt von kleinen silbergrau glänzenden Schuppen

 

 

6        Nadeln 8 - 15 cm

Junge Triebe braun, Nadeln dunkelgrün
Knospen harzig
in Deutschland häufig gepflanzt
> 7

Junge Triebe grün oder grau, Nadeln hellgrün
Knospen harzlos
häufiger Baum in Mittelmeergebieten
> 8

 

7     Junge Triebe braun, Nadeln dunkelgrün


Schwarz- Kiefer 
(Pinus nigra)

V - VI, Garten und Parkbaum
             Fruchtreife: IX - XI
             Günzburg, Rolis Garten
             Botanischer Garten Ulm

Zu den Unterarten

Synonyme:
Pinus austriaca Höss, Pinus nigra var. austriaca (Höss) Asch. & Graebn., 
Pinus nigricans Host 

English name:
European Black Pine, Austrian Pine, 

Verbreitung in Deutschland:
Regelmäßig gepflanzter Forstbaum 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, *Germany,  *Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Crete, 
Bulgaria, Romania, European Turkey, 
*Belgium, *England, *former Czechoslovakia, *Denmark, *Ireland,*Netherlands, *Sweden, Crimea, Anatolia, Cyprus, *Taiwan, *China, *New Zealand, *USA, *Canada

 

 

 

Bis 40 m hoher Baum, anfangs dichte Krone, kegelförmig, im Alter weit ausladend und abgeflacht

Knospen 1 - 2,5 cm lang, harzig, 
lang zugespitzt, Schuppen silbrig gefranst

Pflanze einhäusig:
Männliche Blütenknospen im Mai


Photo und copyright Markus Welz

Männliche Blüten 


Photo und copyright Markus Welz

Junge Zapfen grünlich


Photo und copyright Markus Welz

Reife Zapfen 4 - 8 cm lang, 3 cm breit
Schuppenblätter mit Dornen

Zapfen enthalten geflügelte Samen

 

Nadeln an den Zweigenden schopfig gehäuft

Nadeln zu 2,  8 - 15 cm lang, dick (2 mm), steif, dunkelgrün

 Nadeln lassen sich zu "einer Nadel" zusammenfassen

 

Junge Zweige kahl

Stamm schwarzgrau bis graubraun, tief rissig
darunter rötlich

 

 

8     Junge Triebe grün oder grau, Nadeln hellgrün


Pinie 
(Pinus pinea)

V - VI, Zierpflanze, im Mittelmeerraum häufig
             Korfu, Messongi
             Aquileia, Italien

             

Synonyme:
Pinea esculenta Opiz; Pinus africana Hort. ex C. Koch.; Pinus aracanensis Knight ex Gord.; Pinus arctica Hort. ex Carr.; Pinus fastuosa Salisb.; Pinus fragilis Hort. ex Carr.; Pinus japonica Hort. ex Carr.; Pinus maderiensis Tenore; Pinus sativa Garsault

English name:
Stone Pine,
Italian Stone Pine, Mediterranean Stone Pine, Umbrella Pine

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, *former Yugoslavia, *Greece, *Crete, *Aegaean Isl., 
Anatolia, Lebanon / Syria, Russia, Caucasus / Transcaucasus, Anatolia, Lebanon / Syria, 
*Cyprus,
*European Turkey, *Taiwan, *Cape, *USA

 

 

 

Bis 25 m hoher Baum, 
im Alter schirmförmig

Knospen 0,5 - 1,5 cm lang, harzlos, zylindrisch
Schuppen an der Spitze lockig eingerollt

Weiblicher Blütenzapfen

Junge Zapfen grün, eilänglich

Später braun werdend

Reife Zapfen kugelig, 10 - 15 groß,

lange auf dem Baum bleibend

Zapfen enthalten Samen ohne Flügel = Pinienkerne

Piniensamen, schwarze Hüllschicht entfernt (essbar),
im inneren der harten Schale befindet sich der nach Mandeln schmeckende Pinienkern, der in der mediterranen Küche oft verwendet wird (Salate, Backwaren, Pesto)

Nadeln hellgrün, junge Triebe grün oder grau

Nadeln zu 2,  10 - 17 cm lang, dick (2 mm), steif, hellgrün, gerade oder schwach gebogen,
Nadelscheiden hellbraun, bleibend

 Stamm schwarzgrau bis graubraun, tief rissig
darunter rötlich