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Tannen mit oberseits bläulichen Nadeln (Spaltöffnungsbänder beiderseits)

Nadeln 1 - 2 cm lang
Knospen stark harzig, Knospenschuppen kaum sichtbar
> 2

Nadeln 2,5 - 3,5 cm lang, dicht stehend
Knospenschuppen sichtbar
> 3

Nadeln 4 - 8 cm lang, locker stehend
Knospenschuppen sichtbar
> 4

 

2     Nadeln 1 - 2 cm lang, Knospenschuppen nicht sichtbar


Spanische Tanne
(Abies pinsapo)

V- VI, Park- und Gartenbaum
            Naturlehrpfad Lindenau (Lonetal)
            Botanischer Garten Tübingen

Synonyme:
Abies hispanica
Abies baberiensis Mortet; Abies lusenbeana Hort. & Angl.; Abies pinsapo ssp. hispanica (Chambray) Maire; Picea pinsapo Loud.; Pinus pinsapo Boiss.

English name:
Spanish Fir

Verbreitung in Deutschland:
Häufig als Ziergehölz gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Spanien (Sierra de las Nieves, Sierra Bermeja)
Marokko (Rif- Gebirge)

 

 

 

 

20 - 30 m hoher Baum


Photo und copyright Andrea Moro

Männliche Blütenzapfen erst grün, dann purpurrot,


Photo und copyright Rolf Marschner

Reife männliche Zapfen gelbbraun


Photo und copyright Rolf Marschner

Weibliche Zapfen 10 bis 15 cm lang, 4 - 5 cm dick, jung grün, mit rötlichem oder violettem Reif


Photo und copyright Rolf Marschner

Reife Zapfen braun werdend, Deckschuppen verborgen


Photo und copyright Rolf Marschner

Fruchtschuppen 3-eckig keilförmig, 


Photo und copyright Rolf Marschner

 Zapfenspindel im April

Junge Zweige rotbraun, kahl
Knospen rotbraun, stark harzig, Schuppen daher kaum erkennbar


Photo und copyright Andrea Moro

Nadeln dicht und fast gleichmäßig nach allen Seiten rechtwinklig abstehend, stumpf, fast 4- eckig, auf beiden Seiten mit Spaltöffnungsbändern, 1 - 2 cm lang

Rinde älterer Stämme schwarzgrau

 

 

3      Nadeln 2,5 - 3,5 cm lang


Edle Tanne 
(Abies procera)

V- VI, Park- und Gartenbaum
            Fruchtreife: IX            
            Günzburg, Birket
            Botanischer Garten Ulm

Synonyme:
Abies nobilis

English name:
Noble Fir

Verbreitung in Deutschland:
häufig gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
USA (Washington, Oregon, Califonia)

Die Wildform erreicht die größte Wuchshöhe unter den Tannen (ca. 80 m!) 
In Deutschland wird fast ausschließlich die Sorte 'Glauca' (= Blautanne, Silbertanne) gepflanzt, welche blaue Nadeln aufweist:

 

 

 

20 - 50 m hoher Baum


Photo und copyright Andrea Moro

In Gärten meist deutlich kleiner

Im Gipfel sterben häufig die Leittriebe ab, so dass der Stamm im oberen Teil oft kahl wirkt

Pflanze einhäusig getrenntgeschlechtlich:
Junge männliche Blütenstände violett bis rot

Weibliche Blütenstände und Zapfen aufrecht

Zapfen 10 bis 25 cm lang und 5 - 7 cm im Durchmesser, 
damit die größten Zapfen aller bekannten Tannenarten!

Deckschuppen weit vorragend und zurückgeschlagen

Nadeln blaugrün, sehr dicht stehend, die Zweigoberseite verdeckend

Nadeln liegen im ersten Viertel dem Zweig an und krümmen sich dann sichelförmig auf

Nadeln auf beiden Seiten mit Spaltöffnungsbändern, 2,5 - 3,5 cm lang

Knospen etwas harzig, untere Schuppen sichtbar

Rinde silbergrau bis stumpf rötlich, bricht in rechteckige Platten auf

 

 

4     Nadeln 4 - 8 cm lang


Colorado- Tanne 
(Abies concolor)

V, Park- und Gartenbaum
     Fruchtreife: VIII - IX
     Burgau, beim Kaminkehrerhaus
     Wohlhüter Gartenland
     Günzburg, Friedhofsviertel

Synonyme:
Grau- Tanne
Abies iowiana

English name:
Colorado Fir
Rocky Mountain White Fir

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzte Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
USA (Colorado, California, Oregon, Nevada, Arizona, New Mexico, Iowa)
Mexico (Baja Califormia)

Häufig als Weihnachtsbaum verkauft. Wird bis zu 350 Jahre alt

 

 

 

 

20 - 50 m hoher Baum
mit schlank kegelförmiger Krone

Männliche Blütenstände auffällig, zylindrisch, 3-4 cm lang, rot


Photo und copyright Markus Welz

Knospen stark harzig, Schuppen kaum sichtbar

Zapfen gehäuft an der Baumspitze, 8-14 cm lang, erst blaugrün, später trüb-violett, bleiben am Baum und fallen nicht herunter


Photo und copyright Markus Welz

Nadeln beiderseits stumpf-graugrün bis graublau, dick, lederartig weich

Nadeln , sichelförmig aufwärts gebogen, schwach zugespitzt oder gerundet, 4 - 8 cm lang

auf beiden Seiten mit Spaltöffnungsbändern

Nadeln mit Mittelstreifen, Spaltöffnungen punktförmig, Nadelober- und unterseite gleich

Rinde junger Bäume mit auffälligen Harzblasen

Rinde hellgrau, grau, rötlichbraun