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Wacholder - Blätter alle nadelförmig, in 3- blättrigen Quirlen

Quirle sehr eng stehend, 
Alte, braun gewordene Nadeln oft bleibend
> 1

Quirle weiter auseinander stehend
Alte, braun gewordene Nadeln abfallend
> 2

 

1     Quirle sehr eng stehend


Schuppen Wacholder
(Juniperus squamata)


hier: Sorte "Meyeri"

IV - V, Zierpflanze
             Günzburg, Feuerbachstr.

Synonyme:
Blauzeder- Wacholder
Beschuppter Wacholder

English name:
Singleseed Juniper

Verbreitung in Deutschland:
Häufig in Parks und Gärten gepflanzt. 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Herkunft:
Kaschmir, Nepal, Bhutan, Myanmyr, Taiwan, China

 

 

 

 

Bis  3 m großer Strauch

Pflanze zweihäusig:

 Zapfen beerenartig

Quirle sehr eng stehend, stahlfarben
zerrieben nach Wachs riechend

Nadelbasis etwas am Zweig herablaufend

Blättchenoberseite kahnförmig ausgehöhlt
leicht rinnig, mit hellen Wachs- und Stomastreifen

Borke grau bis rotbraun
Alte, braun gewordene Nadeln oft bleibend

 

 

2      Quirle weiter auseinanderstehend

Aufrechter bis 12 m hoher Strauch
Nadeln starr, 10 - 15 mm lang, stechend
Vorkommen: Wacholderheiden
> 3

Niedriger bis 80 cm hoher Strauch
Nadeln gebogen, 4 - 8 mm lang, wenig stechend
Alpine Pflanze
> 4

 

3    Nadeln starr, 10 - 15 mm lang, stechend


Gewöhnlicher Wacholder
(Juniperus communis)

IV - V, Heiden
             Königsbrunner Heide
             Eselsburger Tal
             Lautertal

Synonyme:
Heide- Wacholder
Juniperus communis ssp communis
Juniperus intermedia

English name:
Common Juniper
Siberian Juniper, Dwarf Juniper

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber streckenweise selten (z. B. zentraler Osten, Schleswig-Holstein

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, ?European Turkey, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Algeria, Morocco, Anatolia, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, C-Asia, Iran, Japan, *Burma

Verwendung:
Gewürz (Wacholderbeeren)
Herstellung von Schnaps

 

 

Bis 12 m großer Strauch

Pflanze zweihäusig:
männliche Zapfen gelblich

 

Weibliche Zapfen grünlich

 Weibliche Zapfen und Früchte beerenartig, von den zugehörigen Nadeln überragt

 Früchte würzig schmeckend (Wacholderbeeren)

Blätter nadelförmig, zu dritt in Quirlen, stechend spitz

Nadelbasis nicht am Zweig herablaufend

Oberseite leicht rinnig, mit hellen Wachs- und Stomastreifen, unterseits grün, gekielt

 

 

4    Nadeln gebogen, wenig stechend


Zwerg- Wacholder
(Juniperus sibirica)

VII - VIII, Alpine Rasen, Felsen
                   Fellhorn
                   Monte Baldo

                   Oberstdorf
                   Hinterstein

Synonyme:
Alpen- Wacholder
Juniperus communis var. saxatila
Juniperus communis ssp. nana
Juniperus nana

English name:
Siberian Juniper, Dwarf Juniper

Verbreitung in Deutschland:
Alpen zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, former Jugoslavia, Albania, Greece,
Island, Finland, Norway, Sweden, England, Ireland
Poland, Tchech Republik, Slovakia, Romania, Bulgaria, Russia
Turkey, Afghanistan, Corea, Japan, China, Nepal, Pakistan, India, Tibet, Mongolia, USA, Greenland

 

Bis 0,8 m großer Strauch

Pflanze zweihäusig:
männliche Zapfen gelblich, weibliche Zapfen grünlich


Photo und copyright Gerhard Nitter

 Zapfen beerenartig, aromatisch, von den zugehörigen Nadeln wenig überragt
würzig schmeckend (Wacholderbeeren)

Nadelquirle enger stehend als bei J. communis

Blätter nadelförmig, zu dritt in Quirlen
kahnförmig gebogen, wenig stechend