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Eichen mit abgerundeten Blattzipfeln

Junge Äste, Blätter und Blütenknospen flaumig behaart
> 1

Junge Äste, Blätter und Blütenknospen +/- kahl
> 2

 

1      Junge Äste, Blätter und Blütenknospen flaumig behaart


Flaum- Eiche
(Quercus pubescens)

V, Wälder
     NSG Ebnet, Kaiserstuhl
     NSG Ohrberg, Kaiserstuhl

     Botanischer Garten Tübingen
     Garda, La Rocca
     Lecchiore, Italien

Synonyme:
Quercus humilis P. Mill., Quercus humilis ssp. lanuginosa (Lam.) Franco & López González 

English name:
White Oak

Verbreitung in Deutschland:
Selten Thüringer Trockengebiete, Trauf der Schwäbischen Alb, südliche Oberrheinebene und Hochrhein, Kaiserstuhl 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), 
Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), 
Thüringen: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, E-Aegaean Isl.,  
Belgium, Bulgaria, former Czechoslovakia,  Hungary, Poland, Romania, Ukraine, Crimea, Turkey, European Turkey

Bildet Zwischenformen mit Q. robur und Q. petrae:
Diese haben jedoch keine dicht behaarten jungen Triebe und Blätter

 

 

 

Baum, bis 20 m hoch oder strauchförmig

Pflanze einhäusig

Männliche Blüten hängenden Kätzchen


Photo und copyright "sophy"  

Weibliche Blüten in langgestielten Ähren zu 2 - 5 Blüten an den Triebenden.

Bei Reife Eichel 1/3 -1/2 vom Fruchtbecher (Cupula) umschlossen, schlanker und schmaler als bei Q. robur und Q. petrae, 


Photo und copyright "sophy"  

Schuppen im unteren Bereich kurz, dick und verwachsen, im oberen Teil länger, stachelspitzig und frei stehen

Blütenknospen eiförmig, mit flaumig behaarten Schuppen

Blätter gestielt

Blätter oberseits in der Jugend behaart, später verkahlend
mit beiderseits 4 - 7 meist stumpfen Abschnitten

Blattunterseite und Blattstiel dicht mit mit Sternhaaren besetzt, junge Triebe flaumig behaart

Borke im Alter tief rissig

Herbstlaub gelb


Photo und copyright "sophy"  

 

 

2       Junge Äste, Blätter und Blütenknospen nicht flaumig behaart

Blätter kurz gestielt, mit Öhrchen
Früchte lang gestielt
> 3

Blätter lang gestielt, Blattgrund keilförmig
Früchte +/- sitzend
> 4


Photo und copyright Michael Hassler

 

3      Blätter kurz gestielt, mit Öhrchen 


Stiel- Eiche
(Quercus robur)

V, Wälder
      verbreitet z.B.
      Auwald Günzburg

Synonyme:
Quercus pedunculata Ehrh., nom. inval. (nom. nud.) 

English name:
English Oak

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, ?Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, Caucasus, Transcaucasus, Turkey, European Turkey, Iran, 

Eingebürgert in:
*W-Siberia, *C-Asia, *Beijing Shi, *Shandong, *Xinjiang, *Australia, *Java, *Natal, *trop. Africa, *Canary Isl., *Pakistan, *Jammu & Kashmir, *USA, *Canada

Die Stieleiche ist vor allem im Tiefland und in Auwäldern verbreitet. Eicheln bildet die Pflanze erst, wenn sie ca. 60 Jahre alt ist.

 

 

Baum, bis 40 m hoch
Stamm sich schon wenige Meter über dem Grund in stark knorrige, gewundene Äste teilend, w
elke Blätter werden im Herbst abgestoßen (Name: Sommereiche)

Pflanze einhäusig.
Männliche Blüten hängenden Kätzchen

Männliche Blüten meist mit 6 Staubblättern

Weibliche Blüten in langgestielten Ähren zu 2 - 5 Blüten an den Triebenden


Photo und copyright Paul Busselen

Eichel 1/4 -1/3 vom Fruchtbecher (Cupula) umschlossen

Früchte zu wenigen zusammen sitzend, Fruchtstiele sehr lang (3 - 8 cm); Name!

Blütenknospen eiförmig, +/- kahl

Blätter +/- sitzend
Blattgrund schmäler als die Mitte, herzförmig, meist geöhrt, unregelmäßig gelappt

Blattunterseite kahl oder auf den Blattnerven etwas behaart

Borke im Alter tief rissig

 

 

4      Blätter lang gestielt, Blattgrund keilförmig


Trauben- Eiche
(Quercus petraea)


Photo und copyright Michael Hassler

V, Wälder
     Bad Frankenhausen, Kyffhäuser- Denkmal

Synonyme:
Quercus sessiliflora Salisb., Quercus sessilis J. F. Ehrh. 

English name:
Sessile Oak

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet (nur Voralpenland, Z-Hessen, S-Eifel, N-Hunsrück, Nordwesten selten), fehlt in den Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, Sicily, former Yugoslavia, Albania, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, European Russia, Crimea, Sweden, Caucasus, Turkey, European Turkey, Iran, Lebanon

 

 

 

 

Baum, bis 35 m hoch

Borke im Alter tief rissig

Pflanze einhäusig

Männliche Blüten hängenden Kätzchen

Weibliche Blüten in langgestielten Ähren zu 2 - 5 Blüten an den Triebenden.

 

Eichel 1/4 -1/3 vom Fruchtbecher (Cupula) umschlossen, 
Früchte +/- sitzend, zu mehreren in Trauben (Name!)


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenknospen eiförmig

 

Blätter deutlich gestielt, Blattgrund nur wenig schmäler als die Mitte, keilförmig, selten geöhrt, regelmäßig gelappt

Blätter können von der Form abweichen, weswegen der lange Blattstiel das sicherste Kennzeichen ist

Welke Blätter bleiben im Winter am Baum (Name: Wintereiche)