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Arabis - Pflanze behaart, Blütentraube 15 - 25-blütig, Blüten weiß, Schoten kahl, 
Stängel rau behaart, mit 6 - 14 Stängelblättern, Stängelblätter ganzrandig, sitzend, dem Stängel anliegend

Verbreitung im Gebiet: Kroatien, Kosovo
Stängelblätter linealisch- lanzettlich
> 1


Photo und copyright Jiří Kameníček

Weit verbreitete Art
Stängelblätter eilanzettlich
> 2

 

1        Stängelblätter linealisch- lanzettlich


Arabis hornungiana Schur
(Hornungs Gänsekresse)


Photo und copyright Jiří Kameníček

V - VII, Trockenrasen, steinige Hänge
              

Synonyme:
Arabis hirsuta subsp. hornungiana (Schur) Soják

English name:
Hornung's Rock-Cress

Weltweite Verbreitung:
Croatia, ?Serbia, Kosovo, 
Slovakia, Poland, Romania, Bulgaria, Ukraine

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- hornungiana: benannt nach Ernst Gottfried Hornung (1795–1862), deutscher Apotheker und Botaniker

 

 

 

 

Pflanzen 10 - 20 cm hoch

 

 Stängel mit 6 - 14 dem Stängel +/- anliegenden Blättern
Blütenstände zunächst dicht, später locker und verlängert mit bis zu 40 Blüten

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter rein weiß, 3 - 7 mm lang, an der Spitze abgerundet


Photo und copyright Jiří Kameníček

Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang, 1 mm breit, elliptisch, kahl, die beiden seitlichen ausgesackt

 

Schoten 15 - 40 mm lang, 2 - 3 mm breit, 
aufrecht abstehend oder dem Stängel angedrückt 

 

Schoten kahl
Mittelnerv auch im oberen Teil deutlich (an trockenen Früchten mit Lupe!)

 

Stängel zumindest im unteren Teil langhaarig, 

 

Stängelblätter lanzettlich, bis 80 mm lang, 25 mm breit, 
mit einfachen Haaren und Gabelhaaren 


Photo und copyright Jiří Kameníček

Stängelblätter ganzrandig oder mit mit bis zu 5 Zähnen jederseits, 
am Grund sitzend oder schwach stängelumfassend


Photo und copyright Jiří Kameníček

Grundblätter rosettig, spatelförmig, bis 80 mm lang, 25 mm breit, ganzrandig oder gezähnt
zur Blütezeit noch vorhanden


Photo und copyright Jiří Kameníček

 

 

2        Stängelblätter eilanzettlich


Arabis hirsuta (L.) Scop.
(Raue Gänsekresse)

V - VII, Trockenrasen, trockene Ruderalstellen (0 - 2100 m)
              Pfronten, Falkenstein, Bayern, 1221 m (06.06.2007)
              Blaubeuren, Baden- Württemberg (03.05.2008)
              Günzburg, Vollmer- See, Bayern, 352 m (31.07.2010)
 

Synonyme:
Arabis hirsuta ssp hirsuta
(L.) Scop.
Arabis brownii Jord., Arabis ciliata W. T. Aiton, Turritis hirsuta L.

English name:
Hairy Rock-Cress

Nom francais:
Arabette hirsute, Arabette hérissée

Nome italiano: 
Arabetta cigliata

Verbreitung in Deutschland:
Rheinland-Pfalz zerstreut, selten Oberrheinebene, Kölner Bucht, Weserbergland, Harz und Umgebung, Umg. Bremen; Einzelfunde bei Passau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: unbeständig, Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: Neophyt, Niedersachsen: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Schleswig-Holstein: unbeständig, Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (widespread), 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, E- Central,, N- Pindos, N- Central, N- East)
England,  Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine,  Crimea, Japan, China, Tibet, Kazakstan, Korea, Mongolia, Iraq
Algeria, Morocco, 

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- hirsuta: rau oder borstig behaart

Ähnlich, aber meist mit undeutlich stängelumfassenden Stängelblättern ist Arabis juressi

 

 

 

Pflanzen 10 - 50 cm hoch

 Stängel mit 6 - 14 dem Stängel +/- anliegenden Blättern
Blütenstände zunächst dicht, später locker und verlängert mit bis zu 40 Blüten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter rein weiß, 3 - 7 mm lang, an der Spitze abgerundet

Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang, 1 mm breit, elliptisch, kahl, die beiden seitlichen ausgesackt

Schoten 15 - 40 mm lang, 1 - 2 mm breit, 
aufrecht abstehend oder dem Stängel angedrückt 

Schoten kahl
Mittelnerv auch im oberen Teil deutlich (an trockenen Früchten mit Lupe!)

Samen rundum geflügelt

 

Stängel zumindest im unteren Teil langhaarig, 

Stängelblätter lanzettlich, bis 80 mm lang, 25 mm breit, 
mit einfachen Haaren und Gabelhaaren 

Stängelblätter ganzrandig oder mit mit bis zu 5 Zähnen jederseits


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängelblätter am Grund sitzend oder schwach stängelumfassend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Grundblätter rosettig, spatelförmig, bis 80 mm lang, 25 mm breit, ganzrandig oder gezähnt
zur Blütezeit noch vorhanden