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Gattung: Schwimmfarn (Salvinia)

Zur Gattung gehören 10 Arten.


Gewöhnlicher Schwimmfarn
(Salvinia natans)

VIII - X, Warme, windgeschützte Altwässer, häufige Aquarienpflanze
                Günzburg, Feuerbachstr. (kultiviert)

Synonyme:
Marsilea natans L.; Marsilea salvinioides Neck.; Salvinia europaea Desv.; Trichomanes villosulum Wall.

English name:
Floating Watermoss

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten nördliche Oberrheinebene, Z-Elbauen, Z-Brandenburg, Oderaue in NO-Brandenburg 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2+ (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht) [Neophyt], Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: unbeständig, Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Schleswig-Holstein: unbeständig

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Spain, +France, Italy, former Yugoslavia,
+Belgium, former Czechoslovakia,  Greece, Netherlands,  Hungary,  Bulgaria, Poland, Romania, Algeria, asiatic Turkey, Syria, Israel, Iran, Iraq, Pakistan, Jammu & Kashmir, European Russia, Belarus, Ukraine, Baltic States, Crimea, European Russia, Caucasus / Transcaucasus, W-Siberia, Russian Far East, C-Asia, Kazakstan, W-Siberia, Japan, China, Taiwan, Tibet, SW-Thailand, Vietnam, Java, India, *Cuba, *Jamaica, *USA

 

 

Pflanze 5 - 10 cm lang, 
auf der Wasseroberfläche schwimmend

Blätter oft zweizeilig angeordnet

Am Stängel hängen 1 oder mehrere 
Blattquirle aus je 3 Blätter

Blätter in 3- zähligen Quirlen, davon  2 Schwimmblätter und 1 zerschlitztes wurzelähnliche untergetauchtes Blatt

Schwimmblätter elliptisch ca. 1 cm im Durchmesser
Auf der Blattoberseite sitzen zahlreiche Pflanzenhaare, die durch eine Beschichtung mit Wachs nicht mit Wasser benetzbar sind. Nach einem Untertauchen wird so zwischen den steifen Haaren ein Luftmantel festgehalten, der der Pflanze zusätzlichen Auftrieb verleiht, um schnell wieder an die Wasseroberfläche aufzutauchen