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Arten der Artengruppe Asplenium fontanum agg.

Fiederchen länglich- eiförmig,
regelmäßig gezähnt
Sori dem Rand genähert
> 1


Photo und copyright Harald Geier

Fiederchen rundlich, mit geschweiften Buchten und einzelnen unregelmäßig angeordneten Zähnchen
Sori der Mittelrippe genähert
> 2


Photo und copyright Harald Geier

              

1       Fiederchen länglich- eiförmig, regelmäßig gezähnt 


Lanzettblättriger Streifenfarn 
(Asplenium obovatum)


Photo und copyright Harald Geier

IV - VIII, Felsen, Mauern
                 Baden- Baden                 

Synonyme:
Billots Streifenfarn
Asplenium obovatum ssp. lanceolatum Pinto da Silva, Asplenium billotii F. W. Schultz, Asplenium cuneatum F. W. Schultz, Asplenium fontanum ssp. lanceolatum Fiori, Asplenium lanceolatum Huds. non Forssk. 1775 (nom. illeg.), Asplenium lanceolatum var. obovatum T. Moore, Athyrium obovatum var. billotii (F. W. Schultz) Bech. 

Englisch name:
Lanceolate Spleenwort

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten südlicher Pfälzerwald und ein Einzelfund am Mittelrhein 

Gefährdung in Deutschland: 
Deutschland: R (extrem selten, )
Baden-Württemberg: R (sehr selten), 
Rheinland-Pfalz: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Greece, 
Azores, Madeira, Canary Isl., Crimea, Morocco

 

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Blattspreite doppelt gefiedert, breit- lanzettlich, nach unten kaum verschmälert


Photo und copyright Harald Geier

Sori dem Rand genähert


Photo und copyright Harald Geier

Blattstiele bei einigen älteren Blättern zumindest zum Teil braun, kürzer wie die Spreite,
Unterstes Fiederblatt rechtwinklig abstehend,  oft verkümmert


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2      Fiederchen rundlich, mit  unregelmäßig angeordneten Zähnchen

Blattstiel immer grün
Blattspreite schmal- lanzettlich, 
nach unten allmählich verschmälert
> 3


Photo und copyright Harald Geier

Blattstiel bei einigen Blättern braun
Blattspreite breit- lanzettlich, 

nach unten kaum verschmälert
> 4


Photo und copyright Harald Geier

         

3     Blattstiel immer grün


Jura- Streifenfarn 
(Asplenium fontanum)


Photo und copyright Harald Geier

IV - VIII, Felsen, Mauern
                 Geislingen/Steige                 

Synonyme:
Asplenium halleri (Roth) DC., Asplenium lanceolatum ssp. fontanum (L.) P. Fourn., Athyrium fontanum (L.) Roth, Athyrium halleri Roth, Polypodium fontanum L

Englisch name:
Smooth Spleenwort

Verbreitung in Deutschland:
Extrem selten Schwäbische Alb, Altfunde Thüringen, Schwarzwald, S-Frankenalb 

Gefährdung in Deutschland: 
Deutschland: R (sehr selten), Baden-Württemberg: R (sehr selten), Bayern: 2 (stark gefährdet), Hessen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: unbeständig, Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
?Austria,  Germany, Switzerland, 
Baleares, Spain, France, Corsica, Italy, Greece, Crete, 
+former Czechoslovakia, Hungary, Morocco

 

 

 

Pflanze 5 - 20 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Blattspreite doppelt gefiedert, schmal- lanzettlich, nach unten allmählich verschmälert


Photo und copyright Harald Geier

Fiederchen mit dreieckigen stachelspitzigen Zähnen, Sori nahe der Mittelrippe


Photo und copyright Harald Geier

Blattstiele immer grün, kürzer wie die Spreite,
nur am Grund schwarz

 

 

 

4     Blattstiel bei einigen Blättern z.T. braun


Französicher Streifenfarn 
(Asplenium foreziense)


Photo und copyright Harald Geier

IV - VIII, Felsen, Mauern
                 Bad Ems

Synonyme:
Foreser Streifenfarn
Asplenium forisiense Le Grand, nom. inval., 
Asplenium halleri var. foresiacum Le Grand 

Verbreitung in Deutschland:
Einzelfunde am Mittelrhein 

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Extrem selten (nur 1 Fundort mit 20 Pflanzen)

Weltweite Verbreitung:
 Germany, Switzerland, 
?Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia
?Belgium, 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Blattspreite doppelt gefiedert, breit- lanzettlich, 
nach unten kaum verschmälert

 

Unterstes Fiederblatt rechtwinklig abstehend, 
oft verkümmert

 

Sori der Mittelrippe genähert


Photo und copyright Harald Geier

Blattstiele bei einigen älteren Blättern zumindest zum Teil braun, kürzer wie die Spreite