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Gelbblütige Fetthennen

Blätter flach, lanzettlich, zu 3 quirlig
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter halbstielrund, wechsel- oder gegenständig
> 2

 

1        Blätter zu 3 quirlig


Ausläufer- Fetthenne
(Sedum sarmentosum)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VIII, Pflasterfugen, Mauern, Zierpflanze
                  Botanischer Garten Karlsruhe

Synonyme:
Sedum angustifolium Z.B. Hu & X.L. Huang; Sedum kouyangense H. Lév. & Vaniot; Sedum sarmentosum f. major Diels; Sedum sheareri S. Moore; Sedum lineare var. contractum Miq.

English name:
Stringy Stonecrop
Gold Moss

Verbreitung in Deutschland:
Gelegentlich verwilderte Zierpflanze 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Korea, N-Thailand, China, 

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*Spain, *France, *Italy, *former Yugoslavia, 
*Tchech Republic, *Japan, *USA, *Canada

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß
mit wurzelnden Kriechtrieben

 

Rasen bildend, mit nicht blühenden Sprossen

 

Kronblätter , grünlich- gelb

 

Blätter flach, lanzettlich, 1 - 2,5 cm lang, zu 3 quirlig


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2       Blätter wechsel- oder gegenständig

Blüten mit 6 - 7 Kronblättern
Blätter mit Stachelspitze
> 3

 Blüten mit 5 Kronblättern
Blätter ohne Stachelspitze
> 4

   

                                                                      

3       Blätter mit Stachelspitze


Artengruppe Felsen- Fetthenne
(Sedum rupestre agg.)

VI - VIII, Felsfluren, Dämme, Mauern,
                  Trockenrasen
                  Bernstadt
                  Sandhausen
                  Lokalbahn Haunstetten

Zu den Arten der Artengruppe

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

Rasen bildend, mit nicht blühenden Sprossen

Trugdolde eben

Blüten weißlich bis hellgelb oder


Photo und copyright Günther Blaich

Kronblätter goldgelb

Blätter am Grund gespornt, mit Stachelspitze

Pflanze mit sterilen Trieben

 

 

        Blätter ohne Stachelspitze

Kronblätter stumpf, Blätter oft rötlich überlaufen
Alpenpflanze
> 5

Kronblätter spitz, Blätter meist grün

> 6

                                                                               

5       Kronblätter stumpf


Alpen- Mauerpfeffer
(Sedum alpestre)

VI - VIII, Felsfluren
                 Timmelsjoch (Italien) 11.08.2011
                 Einödsbach

Synonyme:
Sedum guettardii Balbis; Sedum pseudo-atratum Schur; Sedum repens Schleich. ex Lam. & DC.; Sedum rivulare Griseb.; Sedum rubens Mattuschka & Haenke; Sedum rupestre Hacq. ex Nym.; Sedum saxatile All.; Sedum scheuchzeri Schleich. ex Mert. & Koch

English name:
Alpine Stonecrop
Pale Stonecrop

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten westliche (Allgäuer) Alpen (S Oberstdorf), erloschen Berchtesgadener Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, former Yugoslavia, Macedonia, Greece, 
Bulgaria, former Czechoslovakia,  Poland, Romania, Ukraine,  Turkey

 

 

 

 

Pflanze 5 - 8 cm groß
Pflanze mit zahlreichen sterilen Trieben

Kronblätter 3 mm lang, goldgelb, stumpf
1,5 mal so lang wie die Kelchblätter

Blätter eiförmig bis linealisch, ohne Sporn am Grund,
oft rötlich überlaufen

 

 

6        Kronblätter spitz

Pflanze ohne sterile Triebe
seltene Art
> 7

Pflanze mit sterilen Trieben
häufige Arten
> 8

 

7       Pflanze ohne sterile Triebe


Einjähriger Mauerpfeffer
(Sedum annuum)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VIII, Felsfluren, Mauern, Dächer
                  Rofenhöfe, Österreich
                  Freiburg

Synonyme:
Enchylus annuus (L.) Ehrh.; Etiosedum annuum (L.) Á. Löve & D. Löve; Oreosedum hewittii (Chamberlain) V. Grulich; Sedum aestivum All.; Sedum annuum var. perdurans Murb.; Sedum atratum Luce; Sedum divaricatum Lapeyr.; Sedum hewittii Chamberlain; Sedum hexangulare Frivald. ex Nym.; Sedum oederi Retz.; Sedum parnassicum Boiss. & Heldr.; Sedum rupestre Oeder; Sedum saxatile Weber ex Wiggers; Sedum saxatile Willd.; Sedum tectorum Schur; Sedum zollikoferi F. Hermann & Stefanov

English name:
Annual Stonecrop

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Südschwarzwald; Einzelvorkommen bei Oberstdorf 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, Finland, Iceland, Norway, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, Sweden, Caucasus, Transcaucasus, Talysh, Greenland, Turkey, Iran

 

 


                  

 

Pflanze 5 - 15 cm groß

Kronblätter goldgelb, mit großem Abstand zueinander,
vorne zugespitzt, Kelchblätter ähnlich den Stängelblättern


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter linealisch, ohne sterile Triebe

 

 

8       Pflanze mit sterilen Trieben

Blätter eiförmig, nahe dem Grund am breitesten, ohne Sporn
> 9

Blätter wurstförmig, am Grund kaum verbreitert, mit kleinem Sporn
> 10

                                                                     

9        Blätter eiförmig, ohne Sporn


Scharfer Mauerpfeffer
(Sedum acre)

VI - VIII, Ruderalstellen (Wege, Mauern, Bahnanlagen) 
                 verbreitet z.B.
                 Günzburg, Feuerbachstr
                 Günzburg, Mooswaldseen

Synonyme:
Sedum acre ssp. wettsteinii (Freyn) O. Schwarz, Sedum glaciale Clarion ex DC., Sedum krajinae Domin, Sedum neglectum Ten., Sedum wettsteinii Freyn 

English name:
Goldmoss Stonecrop

Verbreitung in Deutschland:
Fast flächendeckend verbreitet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, ?Corsica, Italy, Sicily, former Yugoslavia, Albania,  Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Belgium, England, Bulgaria,former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Algeria, Morocco, Libya, Tunisia, Crimea, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, Caucasus, Transcaucasus, Siberia, Turkey, *Russian Far East, *New South Wales, *Tasmania, *Tierra del Fuego, *Falkland Isl., *New Zealand, *Chile, *Argentina, USA, Canada, Greenland, St. Pierre et Miquelon

 


                  

 

Pflanze 5 - 15 cm groß,
nach einigem Kauen bitter schmeckend

Pflanze mit sterilen Trieben

Kronblätter goldgelb, spitz 

Kelchblätter viel kürzer als die Kronblätter

Früchte = sternchenförmige Balgfrüchte

Blätter nahe dem Grund am breitesten

Blätter eiförmig, ohne Sporn

 

 

10        Blätter wurstförmig, mit Sporn


Milder Mauerpfeffer
(Sedum sexangulare)

VI - VIII, Felsfluren, Trockenrasen, Ruderalstellen (Wege, Mauern)
                 Brenne Reisensburg
                 Steinbruch Gundelfingen

Synonyme:
Sechskantiger Mauerpfeffer, 
Sedum boloniense Loisel., Sedum mite Gilibert 

English name:
Tasteless Stonecrop

Verbreitung in Deutschland:
Mitte und Süden zerstreut bis mäßig häufig, Westen zerstreut, Norden selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France,  Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary,Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, *Sweden, *England, *Tasmania, *USA, *Canada

 


                  

 

Pflanze 5 - 15 cm groß,
nach einigem Kauen nicht bitter schmeckend

Pflanze mit sterilen Trieben

Fertile Triebe oft verzweigt

Kronblätter goldgelb, spitz 
Kelchblätter kürzer als die Kronblätter

Blätter wurstförmig, am Grund kaum verbreitert

mit kleinem Sporn