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Gattung: Sumpfsellerie (Helosciadium)

Zur Gattung gehören 6 Arten.
Die Arten gehörten früher zu Gattung Sellerie (Apium)

Pflanze im Wasser flutend, Dolden 2 - 3- strahlig, Unterwasserblätter mit haarfeinen Zipfeln
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Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

Pflanze kriechend oder aufsteigend, Dolden 3 - 10- strahlig
Alle Blätter einfach gefiedert
> 2


 

1     Dolden 2 - 3- strahlig, Unterwasserblätter mit haarfeinen Zipfeln


Untergetauchter Sumpfsellerie
(Helosciadium inundatum)


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

VI - VII, Heideweiher, Sandgrubengewässer (kalkmeidend)
                Schleswig- Holstein
                Niedersachsen

Synoynme:
Flutender Sellerie
Flutender Scheiberich, Untergetauchte Sellerie
Apium inundatum
Sison inundatus L. 

English name:
Lesser Marshwort

Verbreitung in Deutschland:
Niedersachsen und Schleswig-Holstein sehr zerstreut bis selten, meist verschwunden; Einzelfunde Niederrhein, SW-Mecklenburg, NW-Sachsen-Anhalt, SO-Brandenburg, N-Sachsen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hamburg: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Portugal, Spain, France, Italy, Sicily, 
SE-Sweden, Belgium, England, Denmark, Ireland, Netherlands, Poland, Algeria, Cape

 

 

 

Pflanze 10 - 60 cm groß, 
meist im Wasser flutend oder niederliegend


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

Kronblätter weiß
Dolden 2 - 3-strahlig, scheinbar blattgegenständig

Hülle fehlend, Hüllchen 3 - 6-blättrig


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

Frucht eiförmig


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

Blätter über Wasser einfach gefiedert, mit keilförmigen, oft 3-lappigen Abschnitten


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

Untergetauchte Blätter 2-3- fach gefiedert, 
mit haarförmigen Zipfeln


Photo und copyright JC Schou  http://www.biopix.dk

 

 

2     Dolden 3 - 10- strahlig, alle Blätter einfach gefiedert

Blättchen dreiteilig oder tief eingeschnitten
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Photo und copyright Günther Blaich

Blättchen eiförmig, fein gesägt
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Photo und copyright Paul Busselen

 

3    Blättchen dreiteilig oder tief eingeschnitten


Kriechender Sumpfsellerie
(Helosciadium repens)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - IX, Ufer, Gräben, Trittrasen, Kulturpflanze
             Dießen, Hafen
             Botanischer Garten Mainz (Günther Blaich 11.07.2009)
             Höchstädt, Dillingen
             Augsburg

Diese Art gehörte früher zur Gattung Sellerie (Apium)

Synoynme:
Apium repens
Apium nodiflorum ssp. repens (Jacq.) P. Fourn., 
Sium repens Jacq. 

English name:
Creeping Marshwort

Verbreitung in Deutschland:
Selten Voralpenland, Mecklenburg-Vorpommern, Niederbayern, extrem selten und meist verschwunden Norden, Nordwesten, Oberrheinebene, Kölner Bucht
Die Pflanze wird auch als Petersilieersatz verkauft

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 2 (stark gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 2 (stark gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Italy, ?former Yugoslavia, ?Greece, ?Crete, 
Belgium, ?Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Netherlands, Hungary,  Poland, Canary Isl., *South Africa, *USA

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß, 
kriechend, an allen Knoten wurzelnd, kahl, 
beim Zerreiben kaum riechend


Photo und copyright Günther Blaich

Dolden 3 - 6-strahlig, 5 - 10 cm lang gestielt, 
Stiel der Dolde ca. 3 mal so lang wie die der Döldchen


Photo und copyright Günther Blaich

Hülle 3 - 6-blättrig. 
Hüllchen 5 - 7-blättrig, ohne weißen Hautrand

Frucht breiter als lang

Blätter einfach gefiedert, 
Blättchen dreiteilig oder tief eingeschnitten


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

4     Blättchen eiförmig, fein gesägt


Knotenblütiger Sumpfsellerie
(Helosciadium nodiflorum)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - IX, Bachränder, Gräben
              Mannheim, Bad Dürkheim
              Heidelsheim (Michael Hassler 05.08.2005)

Diese Art gehörte früher zur Gattung Sellerie (Apium)

Verwechslungsgefahr mit Berula erecta!
Berula erecta hat bis zu 12 Fiederblattpaare, Apium nodiflorum maximal 6. Weiterhin ist das unterste Fiederblattpaar bei Berula erecta viel kleiner oder nur als Rudiment am Blattknoten, während das unterste Blattpaar bei Apium nodiflorum kaum kleiner als die anderen Fiederpaare sind

Synoynme:
Knotenblütiger Scheiberich, Knotenblütige Sellerie, 
Apium nodiflorum

English name:
European Marshwort, Fool's Water-Cress

Verbreitung in Deutschland:
Nordbaden, Pfalz, W-Kölner Bucht, nördliche Oberrheinebene; selten Mittelrhein, Schleswig-Holstein, Saarland, Mosel, N-Eifel 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, ?former Yugoslavia, Albania, ?Greece, ?Crete, E-Aegaean Isl., 
Belgium, England, Bulgaria, Ireland, Netherlands,  ?Romania, Sardinia, Sicily, C-Asia, C-Sahara, C-Saharan Mts., trop. Afr., *Chile, *Argentina, Turkey, Cyprus, Egypt, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Yemen, Afghanistan, Pakistan, Azores, Madeira, Canary Isl., *USA

 


 

 Pflanze 10 - 100 cm groß,
niederliegend oder bogig aufsteigend, nur am Grund wurzelnd, beim Zerreiben aromatisch riechend


Photo und copyright Michael Hassler

Dolden blattgegenständig d.h. 
Dolde entspringt aus der Achsel eines Blattes


Photo und copyright Paul Busselen

Dolde kurz gestielt,  mit 5 - 10 Strahlen
Hülle 0 - 2-blättrig


Photo und copyright Paul Busselen

Hüllchenblätter eiförmig, mit weißem Hautrand


Photo und copyright Paul Busselen

Früchte länger als breit

Stängel niederliegend oder schwimmend, kahl


Photo und copyright Paul Busselen

Blätter einfach gefiedert, mit maximal 6 Fiederpaaren, unterstes Blattpaar kaum kleiner als die anderen, Blättchen eiförmig, fein gesägt


Photo und copyright Paul Busselen