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Ranunculus auricomus agg.: Grundblatt 4 und 5 mit enger Basalbucht

 Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nur bis Mitte reichend, 
Blatt erscheint 5- teilig
> 1

Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes über die Mitte reichend, 
Blatt erscheint 7- 9- teilig
> 4

  

 

1       Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nur bis Mitte reichend

Untere Stängelblätter mit linealischen Abschnitten,
wenig gezähnt
> 2

Untere Stängelblätter mit deltoiden, stark gezähnten Abschnitten
> 3

 

2     Untere Stängelblätter mit linealischen Abschnitten,wenig gezähnt


  Hain Gold- Hahnenfuß
(Ranunculus lucorum)

IV – VI,  Laubmischwälder, Straßenränder
                Hambrücken bei Bruchsal
                Heidelsheim bei Bruchsal

Synonyme:
Ranunculus gratiosus

English name:
Grove Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Oberrheinebene weit verbreitet, Kraichgau, 
zerstreut Franken, Hessen, Vorderpfalz, außerdem Elsass 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher nicht berücksichtigt

Weltweite Verbreitung:
Germany,
France

 

 

 

 

Pflanze 30 - 40 cm groß, kräftig

Blüten unvollständig, klein (ca. 1 cm im Durchmesser)
Staubblätter so hoch wie das Gynoeceum

Blütenstiele dicht behaart

Torus kahl, Karpellophore kurz bis mittellang

 

Früchtchen 3 mm lang, ca. 2 mm breit

 

Obere Stängelblätter linealisch, meist ungezähnt

Untere Stängelblätter linealisch, mit wenigen Zähnen

Frühe Blätter gelappt oder 3- teilig, mit enger Basalbucht

Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nur bis Mitte reichend, Blatt erscheint 5- teilig
Basalbucht eng oder geschlossen

 

 

3     Untere Stängelblätter mit deltoiden, stark gezähnten Abschnitten


  Großohr Gold- Hahnenfuß
(Ranunculus macrotis)

IV – VI,  Laubmischwälder, Straßenränder
                Nördlich Heidelsheim bei Bruchsal

Synonyme:

English name:
Tall- Ear Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Oberrheinebene, SW-Baden-Württemberg, Basel, Franken 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland

 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 40 cm groß

 

Blüten unvollständig oder ohne Kronblätter

Torus kahl, Karpellophore kurz bis mittellang

 

Obere Stängelblätter mit einigen Zähnen

Untere Stängelblätter sitzend oder gestielt, laubblattähnlich
Abschnitte deltoid, gezähnt

Frühe Blätter gelappt oder 3- teilig, Abschnitte "elephantenohrartig", mit enger Basalbucht

Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nur bis Mitte reichend, Blatt erscheint 5- teilig symmetrisch,  Basalbucht eng oder geschlossen

 

 

4       Einschnitte 3. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes über die Mitte reichend

Blätter unterseits deutlich behaart, nur in Buchenwäldern,
> 5


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter kahl oder schwach behaart
> 6

 

5     Blätter deutlich behaart


  Sonderbarer Gold-Hahnenfuß
(Ranunculus abstrusus)


Photo und copyright Michael Hassler

IV – VI,  Buchenwäldern auf Kalk
                Demmingen, Griesberg
                Pfofeld, Kleiner Brombachsee

Synonyme:

English name:
Peculiar Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Bayern, Thüringen

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt 

Weltweite Verbreitung:
Germany

 

 

 

 

Pflanze 25 - 40 cm groß
deutlich behaart


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten unvollständig, klein (ca. 1 cm im Durchmesser)
Staubblätter so hoch wie das Gynoeceum


Photo und copyright Michael Hassler

Torus behaart, mittellang

 

Früchtchen 3 mm lang, ca. 2 mm breit

 

Untere Stängelblattabschnitte keilförmig verbreitert, deutlich gezähnt


Photo und copyright Michael Hassler

Pflanze mit 2 - 5 Grundblättern, alle Grundblätter mit enger oder geschlossener Bucht, frühe Blätter ungeteilt oder kurz dreiteilig, deutlich gezähnt


Photo und copyright Michael Hassler

Abschnitte der mittleren Grundblätter kurz gestielt, immer deutlich überlappend, behaart


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

6     Blätter kahl oder schwach behaart

Einschnitte 3. und 4. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nicht bis zum Grund reichend
> 7

Einschnitte 3. und 4. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes fast bis zum Grund reichend
> 10

 

7     Einschnitte 3. und 4. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes nicht bis zum Grund reichend

Das am stärksten zerteilte Grundblatt asymmetrisch, 
frühe und späte Blätter manchmal mit weiter Basalbucht
> 8

Das am stärksten zerteilte Grundblatt symmetrisch, 
frühe und späte Blätter immer mit enger Basalbucht
> 9

 

8       Das am stärksten zerteilte Grundblatt asymmetrisch


  Roesslers Gold-Hahnenfuß
(Ranunculus roessleri)

IV – VI,  Laubmischwälder, Parks
                Lautertal

Synonyme:

English name:
Roessler's Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Selten Franken, O-Baden-Württemberg, östliche Schwäbische Alb, Raum Ulm 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt

Weltweite Verbreitung:
Germany

 


                

 

Pflanze 30 - 40 cm groß, kräftig

Blüten unvollständig, klein (ca. 1 cm im Durchmesser)
Staubblätter so hoch wie das Gynoeceum

Torus kahl, Karpellophore kurz bis mittellang

Früchtchen 3 mm lang, ca. 2 mm breit

Obere Stängelblätter +/- ganzrandig, schmal

 

 Untere Stängelblätter breit, mit groben Zähnen

Pflanze mit 2 - 5 Grundblättern, frühe und späte Grundblätter mit enger oder weiter Basalbucht

Häutige Blattscheiden stark ausgeprägt

Frühe oder späte Blätter vor allem bei schwachen Exemplaren auch mit weiter Basalbucht, stumpf gelappt

Das am stärksten geteilten Grundblatt asymmetrisch,
 Einschnitte 3. und 4. Grades  nicht bis zum Grund reichend,
 Basalbucht eng

 

 

9     Das am stärksten zerteilte Grundblatt symmetrisch


  Stattlicher Gold-Hahnenfuß
(Ranunculus opimus)

IV – VI,  Auenwälder, Bäche, Parks
                Günzburg, Feuerbachstr
                Auwald unterhalb der Reisensburg
                Fahrradweg Richtung Legoland

Synonyme:
Keine

English name:
Portly Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Bayern, Thüringen

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt 

Weltweite Verbreitung:
Germany

 


 

Pflanze 25 - 40 cm groß
wenig behaart, sehr früh blühend

Blüten unvollständig, klein (ca. 1 cm im Durchmesser)
Staubblätter so hoch wie das Gynoeceum

Torus kahl, Karpellophore kurz bis mittellang

Früchtchen 3 mm lang, ca. 2 mm breit

Obere Stängelblätter +/- ganzrandig, linealisch, 
die unteren gestielt, mit groben Zähnen

Pflanze mit 2 - 5 Grundblättern,
alle Grundblätter mit enger oder geschlossener Bucht

Hauptabschnitte der frühen und mittleren Blätter  mit mehr als 2 seitlichen Zähnen

Zähne der mittleren Blätter zugespitzt, Mittelabschnitt kurz gestielt, 
Basalbucht eng oder oft auch geschlossen, Blattabschnitte überlappend

Späte Blätter (6 - 7) entweder dreiteilig, elephantenohrartig

oder späte Blätter ungeteilt, "cassubicusartig"

Stängel 1,5 - 2,5 mm im Durchmesser, wenig behaart

 

 

10    Einschnitte 3. und 4. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes fast bis zum Grund reichend


  Aargauer Gold- Hahnenfuß
(Ranunculus argoviensis)

IV – VI,  Laubmischwälder, Parks
                Hambrücken bei Bruchsal
                
Günzburg, Donauauen

Synonyme:
Keine

English name:
Aargau Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Franken, selten Hessen, O-Baden-Württemberg, Schweiz (Basel), SW-Baden-Württemberg, evtl. mittlere Oberrheinebene, außerdem Elsass 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland
France

 

 

 

 

Pflanze 30 - 40 cm groß

Blüten unvollständig, mittelgroß (ca. 2 cm im Durchmesser)
Staubblätter etwas kürzer als das Gynoeceum

Torus kahl, Karpellophore kurz bis mittellang

 

Früchtchen 3 mm lang, ca. 2 mm breit

 

Obere Stängelblätter +/- ganzrandig

Untere Stängelblätter schlank, mit wenigen schmalen langen Zähnen

 

Pflanze mit 2 - 5 Grundblättern,
alle Grundblätter mit enger Basalbucht, Abschnitte der mittleren Grundblätter kurz gestielt, etwas überlappend

Frühe Blätter 3 - 5 teilig, mit enger Basalbucht

Das am stärksten geteilte Grundblatt symmetrisch, Abschnitte etwas überlappend, kurz gestielt, Basalbucht eng, Einschnitte 3. und 4. Grades des am stärksten geteilten Grundblattes fast bis zum Grund reichend