Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Gattung: Ficaria (Scharbockskraut)

Zur Gattung gehören 5 Arten.

Stiele mit 2 - 4, meist gegenständigen, lang gestielten Blättern, 
nach dem Blühen mit Brutknöllchen
> 1

Stiele mit 0 - 1 Blatt, Blätter rosettig, kurz gestielt
nach dem Blühen ohne Brutknöllchen
> 2


Photo und copyright Rolf Marschner

 

1     Stiele mit 2 - 4, meist gegenständigen Blättern, nach dem Blühen mit Brutknöllchen

   
Frühlings- Scharbockskraut
(Ficaria verna)

III - V, Wälder
             häufig z.B. 
             Reisensburg, Auwald

Synonyme:
Feigwurz
Ranunculus ficaria, Ficaria bulbifera, Ficaria verna ssp. bulbifera

English name:
Lesser Celandine

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, Sardegna, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, Poland, Romania Russia, former Czechoslovakia, Hungary, Denmark, Holland, England, Ireland, Finland, Norway, Sweden, 
Bulgaria, European Turkey, Crimea, Turkey

 

 

 

Pflanze 5 - 20 cm groß

Kronblätter 8 oder mehr

Meist mit 3 (selten 5) kelchartigen Hüllblättern

Griffel der Nüsschen reduziert, Nüsschen z.T. verkümmert

Stängel mit 2 - 4, oft gegenständigen Blättern, Blätter lang gestielt
bei blühenden Pflanzen noch ohne Brutknöllchen

In den Blattachseln der Laubblätter nach dem Blühen oft mit Brutknöllchen (Bulbillen)

Blätter meist nicht rosettig, durch die vegetative Vermehrung oft große Teppiche bildend

Blätter rundlich, am Grund herzförmig, stark glänzend
am Rand mit engen Kerben

Blätter am Grund mit Nebenblättern, Blattunterseite heller, glänzend

Stängel hohl

Wurzeln keulenförmig verdickt


Photo und copyright Andrea Moro

 

 

2     Stiele mit 0 - 1 Blatt, nach dem Blühen ohne Brutknöllchen

   
Nacktstängeliges Scharbockskraut
(Ficaria calthifolia)


Photo und copyright Rolf Marschner

III - V, Wälder, Halbtrockenrasen, Robinienforste, Rasen
             Elbhafendamm bei Mühlberg in Brandenburg

Synonyme:
Dotterblumenblättriges Scharbockskraut
Ficaria verna ssp. calthifolia, Ficaria nudicaulis, Ficaria pumila, Ficaria transsilvanica
ranunculus calthifolius, Ranunculus vernus ssp calthifolius

English name:
Fig Buttercup

Verbreitung in Deutschland:
Erstfund im Frühjahr 2014 in Mühlberg (Brandenburg). Eventuell weitere Fundorte in Ostdeutschland: Botanischer Verein Sachsen- Anhalt

Gefährdung in Deutschland:
Bis jetzt nicht nicht bewertet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
Italy, former Yugoslavia, 
former Czechoslovakia, Poland, Romania,Bulgaria, Greece, European Turkey, Crimea, Ukraine, European Russia, Anatolia, Libya, Caucasus / Transcaucasus, 
*USA

Die Beschreibung der Art folgt der Exkursionsflora von Österreich.

 

 

 

Pflanze 3 - 5 cm groß, 
kurz gestielt


Photo und copyright Rolf Marschner

Kronblätter 8 oder mehr


Photo und copyright Rolf Marschner

Nüsschen reichlich und gut entwickelt (sexuelle Vermehrung!), behaart
Blätter eiförmig, ohne oder mit stumpfwinkligen Kerben


Photo und copyright Rolf Marschner

Stiele mit 0 - 1 Blatt, nach dem Blühen ohne Brutknöllchen (Bulbillen),
oft stark bogig zum Boden zurückgekrümmt


Photo und copyright Rolf Marschner

Blätter in Rosetten, kurz gestielt, meist ziemlich matt


Photo und copyright Rolf Marschner