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Staudenknöteriche

Blätter der Haupttriebe < 20 cm,  Blattgrund gestutzt
> 1
Blätter der Haupttriebe > 20 cm, Blattgrund +/- herzförmig
> 2

                                                                                                                 

1      Blätter < 20 cm, Blattgrund gestutzt


Japanischer Staudenknöterich
(Fallopia japonica)

VII - IX, Waldwege, Ufer
               Günzburg, Brücke über die Günz
               Reisensburg, Waldweg
               Peterswörth
               BG Stuttgart
               Günzburg, Einkaufsmarkt 23.09.2011

Synonyme:
Japanischer Flügelknöterich
Reynoutria japonica
Polygonum cuspidatum
Pleuropterus cuspidatus (Siebold & Zucc.) H. Gross, Polygonum reynoutria Makino, nom. illeg., Polygonum sieboldii Reinw. ex de Vries non Meisn., Polygonum zuccarinii Small, Tiniaria cuspidata (Houtt.) Hedb. 

English name:
Japanese Knotweed

Verbreitung in Deutschland:
Invasiver Neophyt, der die heimische Flora verdrängt! (siehe auch: http://www.floraweb.de)
Weit verbreitet, nur streckenweise (noch) zerstreut, z. B. Nordosten, O-Bayern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
China, Japan, Ryukyu Isl., Korea, Russian Far East

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland, 
*Portugal, *Spain, *France, *Italy, *former Yugoslavia, 
*Bulgaria, *Belgium, *England, *former Czechoslovakia, *Finland, *Ireland, *Netherlands, *Hungary, *Norway, *Poland, *Romania, *European Russia, *Caucasus / Transcaucasus, Russian Far East, *New South Wales, *Tasmania, *Alaska, *USA, *Canada

Weitere Informationen:
Invasive Species Compendium


 

 

Pflanze 100 - 200 cm groß

Blüte in vielblütigen Rispen, Pflanze zweihäusig getrenntgeschlechtig:
In Deutschland meist nur weibliche, abstehende Blütenstandszweige

Männliche Blütenstandszweige aufrecht


Photo aus Aix- les- Bains

Blütenstandshauptachse kahl, Blüten mit 5 grünlichweißen Perigonblätter

Weibliche Blüten mit 3 Narben

Äußere Perigonblätter zur Fruchtzeit vergrößert, gekielt

Männlich Blüten mit 8 Staubblättern

Stängel aufrecht, kräftig, derb, hohl, unverholzt, deutlich rot gefleckt

Blätter 5 - 13 cm lang, 5 - 10 cm breit, eiförmig, am Grund gestutzt,
vorne plötzlich zugespitzt

Blattunterseite +/- kahl

 

 

2       Blätter > 20 cm, Blattgrund +/- herzförmig

Blätter 25 - 47 cm lang, am Grund deutlich herzförmig
Haare auf der Unterseite ca. 1 mm 
> 3

Blätter bis 25 cm lang, am Grund schwach herzförmig
Haare auf der Unterseite ca. 0,5 mm
> 4

 

3       Blätter 25 - 47 cm lang


Sachalin- Staudenknöterich
(Fallopia sachalinensis)

VII - IX, Waldwege, Ufer
                Inningen, Bauplatz
                Rehling
                Botanischer Garten Stuttgart

                Augsburg, Gersthofen

Synonyme:
Sachalin- Flügelknöterich
Reynoutria sachalinensis
Polygonum sachalinensis
Pleuropterus sachalinensis (F. Schmidt) H. Gross, Polygonum sachalinense F. Schmidt, Polygonum x vivax J. Schmitz & Strank, nom. inval., Reynoutria x vivax J. Schmitz & Strank, Tiniaria sachalinensis (F. Schmidt) Janch. 

English name:
Giant Knotweed

Verbreitung in Deutschland:
Invasiver Neophyt, der die heimische Flora verdrängt! (siehe auch: http://www.floraweb.de)
Weit verbreitet, meist (noch) zerstreut, Sachsen und Thüringen häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Russian Far East, Japan, Kuril Isl., Sakhalin, 

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*Spain, *France, *Corsica, *Italy, *Slovenia, *Croatia, *Serbia, *Greece
*Belgium, Netherlands, *England, *former Czechoslovakia, *Finland, *Ireland, *Netherlands, *Hungary, *Poland, *Russia, *Ukraine, *Baltic States, *Bulgaria, *New South Wales, *Natal, *Canada, *USA

Weitere Informationen:
Invasive Species Compendium

 

 

 

 

Pflanze 200 - 400 cm groß

Perigonblätter 5, Staubblätter 8, Narben 3

Äußere Perigonblätter zur Fruchtzeit
vergrößert, gekielt, Blütenstandshauptachse behaart

Weibliche Blütenstände kurz, rispig, bogig überhängend, grünlich weiß

Männliche Blütenstände aufrecht, weiß

Stängel aufrecht, kräftig, derb, hohl, unverholzt
rein grün

Blätter 25 - 47 cm lang, bis 27 cm breit, 
eiförmig, am Grund ausgeprägt herzförmig,
vorne allmählich zugespitzt

Blätter, besonders die Blattadern der Blattunterseite sind mit weiß-gräulichen, ca. 1 mm langen Haaren besetzt

 

 

4       Blätter bis 25 cm lang


Bastard- Staudenknöterich
(Fallopia x bohemica)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Waldwege, Ufer
                Botanischer Garten Konstanz
                Düsseldorf, Duisburg

Bastard von Fallopia japonica und Fallopia sachalinensis

Synonyme:
Böhmischer Knöterich
Bastard- Flügelknöterich
Reynoutria x bohemica Chrtek & Chrtkova 

English name:
Bohemian Knotweed
Hybrid- Knotweed

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber meist (noch) zerstreut. Invasive Art: http://www.neobiota.de/12644.html

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Spain, France, Italy, Croatia, Serbia, Albania
England, Ireland, Poland, Tchech Republic, Slovakia, Romania, Bulgaria, Ukraine, Cyprus, Hungary, Belgium, Netherlands, Denmark, Russia, Baltic States, Sweden, Finland, Norway, USA, Canada
Fallopia x bohemica ist in Europa als Kreuzung entstanden. Aus dem Heimatgebiet der Elternarten ist die Hybride nicht bekannt.

Weitere Informationen:
Invasive Species Compendium

 

 

 

 

Pflanze 200 - 400 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Perigonblätter 5, gelblich- grün, Staubblätter 8, Narben 3


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel aufrecht, kräftig, derb, hohl, unverholzt
zumindest teilweise rötlich gefleckt


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter bis 25 cm lang, bis 18 cm breit, eiförmig, am Grund gestutzt oder breit herzförmig, vorne allmählich zugespitzt oder mit aufgesetzter Spitze


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstandshauptachse behaart,   
Blattunterseite mit kürzeren Haaren als bei R. sachalinensis (ca. 0,5 mm)


Photo und copyright Michael Hassler