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Gattung: Alpendost (Adenostyles)

Zur Gattung gehören 3 Arten.

Blätter oberseits oft weißfilzig
Köpfchen vielblütig (12 - 32 Blüten)
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter oberseits meist grün
Köpfchen wenigblütig (3 - 6 Blüten)
> 2

 

1     Köpfchen vielblütig (12 - 32 Blüten)


 Filziger Alpendost
(Adenostyles leucophylla)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Felsschutt, Moränen (kalkmeidend)
                   Col de la Lombarde (Michael Hassler 01.07.2007)

Synonyme:
Adenostyles alpina Kern.; Adenostyles candidissima Cass.; Adenostyles hybrida (Vill.) DC.; Adenostyles leucophylla Gremli; Adenostyles leucophylla Reichb.; Adenostyles tomentosa Schinz & Thell.; Cacalia calliariae Gouan; Cacalia cordiformis Lam.; Cacalia glabra Mill.; Cacalia hybrida Steud.; Cacalia leucophylla Willd.; Cacalia tomentosa Vill.; Cineraria heterophylla Pursh; Senecio tomentosus [Clairv.]

English name:
None

Nome italiano: 
Cavolaccio lanoso

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland, 
France, Italy

 

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß
Stängel weißfilzig


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten in dichten Doldenrispen


Photo und copyright Michael Hassler

Köpfchen 12 - 32- blütig
7 - 9 weißfilzige Hüllblätter


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter +/- dreieckig, grob gezähnt, oberseits oft weißfilzig
Blattunterseite immer weißfilzig


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2     Köpfchen vielblütig (12 - 32 Blüten)

Blätter sehr ungleich gezähnt
Blattunterseite graufilzig
> 3

Blätter gleichmäßig gezähnt
Blattunterseite nur auf den Nerven behaart
> 4

                                                                 

3    Blätter sehr ungleich gezähnt


Grauer Alpendost
 (Adenostyles alliariae)

VII - VIII, Alpenwiesen
                   Walmendinger Horn
                   Fellhorn

Synonyme:
Grauer Drüsengriffel
Adenostyles albifrons
Adenostyles petasites
Adenostyles albida

English name:
Common Adenostyles

Verbreitung in Deutschland:
Alpen, höheres Voralpenland und Schwarzwald verbreitet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Spain, France, Corsica, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia, Kosovo, Macedonia, Montenegro, Albania, Greece,
Bulgaria, Turkey, Czech republic, Slovakia, Poland, Romania, Ukraine

 

 

 

Pflanze 60 - 150 cm groß

Blüten in dichten Doldenrispen

Köpfchen 3 - 6- blütig
mit 3 - 5 rötlichen, nicht weißfilzigen Hüllblättern

Blätter bis zu 50 cm breit, Blätter sehr ungleich gezähnt

Blattunterseite graufilzig

Blattstiele der oberen Blätter am Grund geöhrt

 

 

4     Blätter gleichmäßig gezähnt


Kahler Alpendost
 (Adenostyles glabra)

VII - VIII, Alpenwiesen
                   Pfronten, Fellhorn
                   Untersberg bei Berchtesgaden
                   Belluno, Botanischer Garten Nevigal (Italien)

Synonyme:
Grüner Alpendost, Kahler Drüsengriffel
Adenostyles alpina
Adenostyles viridis

English name:
None

Nome italiano: 
Cavolaccio glabro, Cavolaccio verde

Nom francais:
Adénostyle glabre

Verbreitung in Deutschland:
Alpen verbreitet, Einzelfunde Voralpenland, Oberschwaben, Z-Franken 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Corsica, Italy, Slovenia, Croatia
Liechtenstein

In Deutschland kommt nur die ssp alpina vor

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß


Photo und copyright Julia Kruse  

Köpfchen in dichten Doldenrispen


Photo und copyright Julia Kruse

Köpfchen enthalten nur 2 - 3 Röhrenblüten

Hüllblätter nicht weißfilzig


Photo und copyright Andrea Moro

Früchte mit Pappus

Obere Blätter gestielt, am Grund nicht geöhrt


Photo und copyright Julia Kruse

Grundblätter bis zu 20 cm breit, Blätter gleichmäßig gezähnt


Photo und copyright Julia Kruse

Blattunterseite: nur die Blattnerven flaumig