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Gattung:  Katzenpfötchen (Antennaria)

Zur Gattung gehören ca. 70 Arten.

Pflanzen mit oberirdischen Ausläufern, Grundblätter breit lanzettlich
Hüllblätter der weiblichen Pflanzen rosa, Hüllblätter der männlichen Pflanzen weiß oder rosa
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Pflanzen ohne oberirdischen Ausläufer, Grundblätter schmal lanzettlich
Hüllblätter von männlichen und weiblichen Pflanzen braun/grün
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Photo und copyright Franck Le Driant

                                                            

1     Grundblätter breit lanzettlich


Gewöhnliches Katzenpfötchen
 
(Antennaria dioica
(L.) Gaertn.)

V - VII, Magerrasen, Heiden (500 - 2200 m)
               Münsingen, Baden- Württemberg, 785 m ü.M. (25.05.2006)
             
  Oberstdorf, Fellhorn, Bayern, ca. 1900 m ü.M. (10.07.2010)

Synonyme:
Gnaphalium dioicum L.

English name:
Common Pussytoes, Mountain Everlasting

Nom francais:
Antennaire dioïque

Nome italiano: 
Sempiterni di montagna

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Mitte, Mittelgebirge und Süden; Norden und Westen selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3+ (gefährdet), 
Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, Andorra, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (N- Pindos, N- Central, N- East), 
England, Scotland, Ireland, Northern Ireland, Norway, Sweden, Finland, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, Novaya Zemlya & Franz Josef Land, European Russia, N-Caucasus, Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, Kazakhstan, Japan, Kuril Isl., Sakhalin, Kamchatka, China, Mongolia, Turkey, Aleutes

 


 

Pflanze 7 - 20 cm groß

Köpfchen zu 3 - 12, doldig gehäuft

Pflanzen unvollständig zweihäusig getrenntgeschlechtlich:
Weibliche Blüten mit fädlichen Griffeln, Narben
gespalten

Hüllblätter der weiblichen Pflanzen meist rosa, seltener weißlich, vorne spitz

Weibliche Einzelblüten mit Fruchtknoten, langem Griffel mit gespaltener Narbe und den fädlichen Pappushaaren


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Männliche Blüten weiß, röhrig, mit keulig verwachsenen Staubblättern
Hüllblätter der männlichen Köpfchen weiß oder hellrosa, vorne stumpf, Griffel sind zwar vorhanden, Fruchtknoten jedoch unfruchtbar

Stängelblätter schmal lanzettlich, graufilzig

Grundblätter rosettig, breit spatelig

Pflanze mit Ausläufern, oft rasig wachsend

 

 

2     Grundblätter schmal lanzettlich


Karpaten- Katzenpfötchen 

(Antennaria carpatica
(Wahlenb.) Bl. & Fing.)


Photo und copyright Andrea Moro

VI - VIII, Alpine Steinrasen (1900 - 2700 m)
                 Flims, Fil de Cassons, Graubünden Schweiz, ca. 2600 m ü.M. (Julia Kruse 30.07.2009)

Synonyme:
Antennaria helvetica Chrtek & Pouzar, Gnaphalium carpaticum Wahlenb.,
Antennaria lanata Chrtek et Pouz.

English name:
Carpathian Pussytoes

Nom francais:
Antennaire des Carpathes

Nome italiano: 
Sempiterni dei Carpazi

Verbreitung in Deutschland:
Selten westliche (Allgäuer) Alpen, Berchtesgadener Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Andorra, Italy, Slovenia, Croatia
Liechtenstein

In Deutschland kommt nur die Unterart Antennaria carpatica subsp. helvetica (Chrtek & Pouzar) Chrtek & Pouzar vor.

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß
Köpfchen zu 2 - 6, doldig gehäuft, Stängel mit wenigen Stängelblättern


Photo und copyright Julia Kruse

Pflanzen zweihäusig getrenntgeschlechtlich:
weibliche Köpfchen (links) mit vielen Griffel, die gespaltene Narben tragen, 
männliche Köpfchen (rechts) mit violetten keulenförmig verwachsenen Staubblätter 


Photo und copyright Franck Le Driant

Männliche Blüten röhrig, weißgelg


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Innere Hüllblätter bräunlich, trockenhäutig, 
Pappus den Antennen von Insekten ähnlich (Name: Antennaria!)


Photo und copyright Julia Kruse

Grundblätter rosettig, beiderseits wollig- filzig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Alle Blätter schmal lanzettlich


Photo und copyright Julia Kruse

Pflanze ohne Ausläufern


Photo und copyright Julia Kruse