Gewöhnliche
Graukresse
(Berteroa incana (L.) DC.)
VI - X, Trockene Ruderalstellen,
Trockenrasen (0 - 1200 m)
Viernheim,
Viernheimer Heide, Hessen (04.06.2011)
Gundelfingen, Blühstreifen bei der Fa. Gartner (14.07.2021)
Synonyme:
Berteroa
stricta Boiss. & Heldr.
Alyssum incanum L., Farsetia incana (L.) R. Br.
English name:
Common False Madwort, Hoary Alyssum
Nom francais:
Bertéroa blanchâtre
Nome italiano:
Berteroa comune
Verbreitung in Deutschland:
Norden und Osten weit verbreitet, Mitte und Süden niedrige Lagen (vor allem Kölner Bucht, Oberrheinebene, Mainbecken), südliches Bayern und südliches Baden-Württemberg selten oder fehlend
Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet
Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Italy (Aosta, Piemont, Ligurien, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien,
Friaul, Basilikata),
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia,
Albania,
Greece (S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East),
Denmark,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,
Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine, Crimea, Kazakstan,
Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan,
China
Eingebürgert in:
*France,
*Belgium, *England, *Finland, *Netherlands, *Norway, *Sweden,
*Alaska, *USA, *Canada
2n = 16
Etymologie:
- Berteroa: benannt nach Carlo Giuseppe Luigi Bertero (1789 – 1831), italienischen Botaniker und Arzt.
- incana: aschgrau
Ist manchmal auch in
Sommerblumenmischungen enthalten.
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Pflanze 20 - 65 cm groß

Pflanze im oberen Teil meist verzweigt
Blütenstand anfangs schirmtraubig, zur Fruchtzeit locker und verlängert

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1
Griffel
Kronblätter weiß, 5 - 7 mm lang, tief 2-spaltig

Antheren ca. 1 mm lang, Staubfäden der äußeren Staubblätter am
Grund mit einem Zahn,
Staubfäden der inneren Staubblätter am Grund erweitert oder mit Zahn

Kelchblätter grün, +/- stumpf, aufrecht

Schötchen dem Stängel +/- angepresst, oft überlappend, elliptisch,
4 - 10 mm lang, aufgeblasen, Valven konvex, mit einfachen Haaren und
Sternhaaren
Griffel 1,5 - 3 mm lang, Fruchtstiele 5 - 6 mm lang, behaart
Samen 1,75 - 2 mm lang, 1,5 mm breit, berandet, aber nicht
geflügelt
Stängel +/- sternhaarig, beblättert
Stängelblätter lanzettlich, sitzend, ganzrandig, spitz oder stumpf
Blätter beiderseits durch Sternhaare grau
Grundblätter lanzettlich, gestielt, zur Blütezeit meist verdorrt
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