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Unterarten von Cakile maritima

Die Unterteilung in die Unterarten widerspricht sich in den Florenwerken der einzelnen Länder!

Blätter meist doppelt gefiedert, mit schmalen Fiederabschnitten
Verbreitung: Ostsee
> 1


Photo und copyright Harald Geier

Blätter +/- fleischig, ungeteilt oder einfach gefiedert mit breiten Fiederabschnitten
Verbreitung: Nordsee, Atlantik, Mittelmeer
> 2

 

1     Reife untere Fruchtglieder mit Anhängseln


Baltischer Meersenf
(Cakile maritima ssp. baltica)


Photo und copyright Harald Geier

VII- X, Meeresküsten, Dünen der Ostsee
              Rügen

Synonyme:
Cakile baltica

English name:
Baltic Searocket

Verbreitung in Deutschland:
Ostseeküste verbreitet bis zerstreut

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Schleswig-Holstein: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany (Ostsee)
Norway, Denmark, Finland, Sweden, Poland, Baltic States

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Kronblätter rosa


Photo und copyright Harald Geier

Unteres Fruchtglied mit Anhängseln


Photo und copyright Harald Geier

Stängelblätter meist doppelt gefiedert, letzte Fiederabschnitte 1 - 2 mm breit


Photo und copyright Harald Geier

 

 

2     Reife untere Fruchtglieder ohne Anhängsel

Reife untere Fruchtglieder ohne Anhängsel
Verbreitung: Nordseeküste, Atlantikküste
> 3


Photo und copyright Franck Le Driant

Reife untere Fruchtglieder mit anliegenden oder abstehenden Anhängseln
Verbreitung: Mittelmeerküste
> 4

     

 

3     Reife untere Fruchtglieder ohne Anhängsel


Ganzblättriger Europäischer Meersenf
(Cakile maritima ssp. integrifolia
(Hornem.) Hyl. ex Greuter & Burdet)


Photo und copyright Franck Le Driant

VII- X, Meeresküsten, Dünen der Nordsee
             Helgoland
             Tregunc, Frankreich

Synonyme:
Cakile maritima ssp maritima sensu Rothmaler

English name:
Whole-Leaved Searocket

Verbreitung in Deutschland:
Ostfriesische Inseln und Küsten verbreitet, Bremen bis Brunsbüttel selten

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Hamburg: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany
Portugal, Spain, France, 
Netherlands, Denmark

Cakile maritima subsp. integrifolia (Hornem.) Greuter & Burdet wird in einigen Florenwerken (z.B. Vascular Plants of Greece) nicht als Unterart anerkannt und deswegen als Synonym von Cakile maritima ssp. maritima gesetzt! 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß, niederliegend oder aufsteigend


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter rosa, violett, selten weiß


Photo und copyright Franck Le Driant

Reifes unteres Fruchtglied mit sehr kurzem Anhängsel


Photo und copyright Franck Le Driant

Blätter ungeteilt oder einfach gefiedert mit breiten Fiederabschnitten


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

4     Reife untere Fruchtglieder mit Anhängseln


Gewöhnlicher Europäischer Meersenf
(Cakile maritima ssp. maritima)

VII- X, Meeresküsten
             Korfu, Moraitika
             Grado Punta Spin, Italien
             Saintes Maries de la Mer, Frankreich
             Nea Potidea, Strand des Hotels Portes Beach, Chalkidiki

Synonyme:
Cakile maritima ssp aegyptica (Willd.) Nyman, 

English name:
European Searocket, Twohorned Searocket

Verbreitung in Deutschland:
Kein Vorkommen

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Malta, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Algeria, Morocco, Tunisia, Libya, Turkey, Cyprus, Egypt, Israel, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, Madeira, Salvajes Isl., Canary Isl., Cape Verde Isl.

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *New Zealand, *Argentina, *Uruguay, *New Caledonia, *Canada, *USA, *Mexico

Cakile maritima subsp. integrifolia (Hornem.) Greuter & Burdet wird in einigen Florenwerken (z.B. Vascular Plants of Greece) nicht als Unterart anerkannt und deswegen als Synonym von Cakile maritima ssp. maritima gesetzt! 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß, niederliegend oder aufsteigend

Kronblätter rosa, violett, selten weiß

Reifes unteres Fruchtglied mit deutlichem Anhängsel

Letzte Fiederabschnitte der Stängelblätter höchstens 5 mal so lang wie breit