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Gattung: Mönchspfeffer (Vitex)

Zur Gattung gehören ca. 250 Arten. In Deutschland wird nur 1 Art kultiviert:


Mönchspfeffer
(Vitex agnus- castus)

V - VIII, Zierpflanze, Flussufer
              Illertissen, Staudengärtnerei Gaißmayer
              Kreta, Kritsa- Schlucht
              Korfu, Messongi

Synonyme:
Keuschbaum
Keuschlammbaum
Tanis
Agnus-castus robusta (Lebas) Carrière; Agnus-castus vulgaris Carr.; Vitex agnus Stokes; Vitex agnus-castus var. caerulea Rehder; Vitex agnus-castus var. laciniosa Ces.; Vitex agnus-castus var. latifolia (Mill.) Loudon; Vitex agnus-castus var. serrata Moldenke; Vitex hybrida Moldenke; Vitex integra Medic.; Vitex latifolia Mill.; Vitex lupinifolia Salisb.; Vitex robusta Lebas; Vitex verticillata Lam.

English name:
Chaste Tree, Chasteberry

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Jugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Bulgaria, Algeria; Morocco; Tunisia, Cyprus; Israel; Jordan; Lebanon; Syria; Turkey, Armenia; Azerbaijan; Georgia, Tajikistan; Turkmenistan; Uzbekistan, Ukraine, Crimea

Mönchspfeffer ist eine Heilpflanze, die die Bildung des Gelbkörperhormons fördert und damit in den Hormonhaushalt von Frauen eingreift. Der Mönchspfefferextrakt wird bei Zyklusstörungen, Wechseljahrebeschwerden und Unfruchtbarkeit eingesetzt. 

Der Name Mönchspfeffer stammt daher, dass er angeblich den Geschlechtstrieb abschwächt. (castus = keusch), weswegen die Früchte der Pflanze von Mönchen eingenommen wurde.

 

 

 

 

 

 

Pflanze 1 - 3 m hoch

Blüten in dichten endständigen, wirteligen Blütenständen

Blüten klein, meist violett, seltener weiß oder rosa
Kelch verwachsen, ungleichmäßig 5- zähnig

Blüten röhrig- trichterförmig mit schief 5- lappigem Saum

Frucht = viersamige Scheinbeere

Blätter handförmig 5 - 7- zählig, hanfähnlich

Blattunterseite weißfilzig