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Kleinblütige Nachtkerzen (Kronblätter 10 - 20 mm), Blütenstandsachse ohne rote Tupfen, Mittelnerv der Blätter rot

Blätter breit elliptisch, Spitze oft gedreht
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter lanzettlich, +/- flach
> 2


Photo und copyright Michael Hassler

 

1      Blätter breit elliptisch, Spitze oft gedreht


Seltsame Nachtkerze
(Oenothera paradoxa)

 
Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Ruderalstellen, Bahndämme, Flussufer
                Phillipsburg (Michael Hassler 20.07.2014)

Synonyme:
Keine

Verbreitung in Deutschland:
Mehrere Einzelfunde Rheinebene

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt (Kleinart) 

Weltweite Verbreitung:
Deutschland,
Belgien

2014 durch Michael HASSLER erstmals für die Rheinebene gefunden. Wird gelegentlich kommerziell angebaut zur Gewinnung von Pflanzeninhaltsstoffen. Verwildert meist nur in Einzelexemplaren.

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß

Kronblätter 10 - 20 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Knospen im reifen Zustand nur oben rötlich
Kelchzipfel 3 - 6 mm


Photo und copyright Michael Hassler

Früchte mit Borstenhaaren


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel zumindest im unteren Teil tiefrot, ohne rote Tupfen
Blätter breit elliptisch, mit rotem Mittelnerv


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2      Blätter lanzettlich, flach

Stängel unten rot
> 3


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel grün
> 4

 

 

3      Stängel unten rot


Schlesische Nachtkerze
(Oenothera subterminalis)

 
Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Ruderalstellen, Bahndämme, Flussufer
                Forchheim, Industriegebiet

Synonyme:
Oenothera silesiaca
Oenothera muricata ssp. silesiaca (Renner) Tischler, 
Oenothera parviflora ssp. silesiaca (Renner) Janch., 

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet bis zerstreut Osten, selten Bayern, Franken, Baden-Württemberg, Hessen 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt (Kleinart) 

 

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß
Stängel oben grün, unten dunkelrot


Photo und copyright Michael Hassler

Knospe grün, ohne rote Streifen, Kelchzipfel meist V- förmig spreizend
Kronblätter 10 - 20 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Junge Frucht mit Drüsen- und Borstenhaaren


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel oben grün, unten dunkelrot, nicht rot getupft,
Blätter schmal- lanzettlich, Mittelnerv zumindest am Grund rot


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

4          Stängel grün

Früchte stark drüsig behaart
> 5


Photo und copyright Filip Verloove

Früchte mit bogigen Spitzhaaren, nicht drüsig behaart
> 6

 

5        Früchte stark drüsig behaart


Isslers Nachtkerze Renn. ex Rostanski
(Oenothera issleri)

 
Photo und copyright Filip Verloove

VII - IX, Ruderalstellen, Bahndämme, Flussufer
                Antwerpen, Belgien

Aus Oenothera biennis und Oenothera oakesiana hervorgegangen.

Synonyme:
Oenothera issleri var. silesiacoides K. Rostanski & V. Jehlik

Verbreitung in Deutschland:
Selten Bayern, Hessen, Brandenburg

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt (Kleinart)

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland, 
France, 
Poland, Belgium, Netherlands, Czech Republic, Slovakia

Benannt nach dem elsässischen Botaniker Emil Issler (1872 - 1952)

 

 

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß
Blütenstand pyramidenförmig


Photo und copyright Filip Verloove

Knospe grün, ohne rote Streifen, 
Kelchzipfel V- förmig spreizend, bogig, dünn, 3 mm lang


Photo und copyright Filip Verloove

Kronblätter 10 - 19 mm lang


Photo und copyright Filip Verloove

Stängel grün, selten etwas rötlich angelaufen, ohne rote Tupfen


Photo und copyright Filip Verloove

Fruchtstände sehr dicht, junge Früchte stark drüsig, Kapsel 20 - 30 mm lang


Photo und copyright Filip Verloove

Blätter lanzettlich, grasgrün, Blattnerven am Grund rot


Photo und copyright Filip Verloove

 

 

6       Früchte mit bogigen Spitzhaaren, nicht drüsig behaart


Schnedlers Nachtkerze
(Oenothera schnedleri nom. prov)

 
Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Ruderalstellen, Bahndämme, Flussufer
                Rheinau

Aus Oenothera biennis und Oenothera pycnocarpa hervorgegangen.

Synonyme:
Oenothera punctulata
Oenothera biennis sensu Dietrich & al.

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Hessen, Rheinland-Pfalz, Franken, Nordbaden 

Gefährdung in Deutschland:
Bisher noch nicht berücksichtigt (Kleinart) 

 

 

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß

 

Knospe grün, ohne rote Streifen, Kelchzipfel V- förmig spreizend
Kronblätter 10 - 20 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Ältere Fruchtstände mit bogigen Spitzhaaren, ohne Drüsenhaare, 
Drüsenhaare erst im oberen Teil des Blütenstands


Photo und copyright Michael Hassler

Stängelblätter zahlreich, schmal- lanzettlich, flach bzw. schwach U- oder V-förmiger Querschnitt, nicht gewellt oder gedreht


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel grün, ohne rote Tupfen


Photo und copyright Michael Hassler

Mittelnerv zumindest der unteren Blätter rot


Photo und copyright Michael Hassler