Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Gattung:   Felsennelke (Petrorhagia)

Zur Gattung gehören 33 Arten.

Köpfchen 1- oder mehrblütig, mit Hochblatthülle
> 1

     

Blüten einzeln, Kelchblätter durch helleres Häutchen miteinander verwachsen, mit Außenkelch
> 2

  

 

1      Köpfchen mit Hochblatthülle


Sprossende Felsennelke
(Petrorhagia prolifera)


Photo und copyright Andrea Moro

VI - X, Trockenrasen
             Eselsburger Tal
             Sandhausen

Synonyme:
Nelkenköpfchen
Dianthus prolifer L., Kohlrauschia prolifera (L.) Kunth, Tunica prolifera (L.) Scop. 

English name:
Proliferous Pink

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Südwesten, Mainfranken, Franken, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern; selten restliche Mitte, Osten und Süden sowie südlich der Donau; Schleswig-Holstein nur Einzelfunde; fehlt Nordwesten, Alpen, Alpenvorland

Gefährdung in Deutschland:
Zerstreut Südwesten, Mainfranken, Franken, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern; selten restliche Mitte, Osten und Süden sowie südlich der Donau; Schleswig-Holstein nur Einzelfunde; fehlt Nordwesten, Alpen, Alpenvorland 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, France, Corsica, Sicily,  Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark,  Netherlands, Hungary, Poland, Romania, Sweden, Ukraine, Crimea, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Turkey, European Turkey, Iran, 
*Victoria, *Tasmania, *Canada, *USA

 

 

Pflanze aufrecht, 15 - 50 cm groß
Stängel meist unverzweigt

Krone rosa, ganzrandig, 2 Griffel

  

Blüten in endständigen, 1- oder wenigblütigen Köpfchen, mit Hochblatthülle

Mehrblütige Köpfchen besitzen eine gemeinsame Hochblatthülle, Kapsel 4- zähnig öffnend

Blätter schmal linealisch

 

 

2      Köpfchen mit Außenkelch


Steinbrech- Felsennelke
(Petrorhagia saxifraga)

VI - IX, Trockenrasen, Felsfluren
              Hasenheide, Königsbrunn
              Hurlach Bahnhof
              Günzburg, Kindergarten Bezirk Schwaben Stiftung
              Flugplatz Lechfeld, Kiesgrube
              Lauingen, Straße nach Gundremmingen
              Sestri Levante, Italien

Synonyme:
Dianthus saxifragus L., 
Tunica saxifraga (L.) Scop.

English name:
Tunic-Flower

Verbreitung in Deutschland:
Selten Niederbayern/N-Allgäu entlang der Flüsse, S-Fränkische Alb; Einzelfunde Mitte und Süden 

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: Neophyt, Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Hessen: unbeständig, Niedersachsen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: Neophyt, Sachsen: unbeständig, Sachsen-Anhalt: Neophyt 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Caucasus / Transcaucasus, Bulgaria, former Czechoslovakia, Hungary, Poland, Romania, 

Eingebürgert in:
*England, *Netherlands, *Beijing, Turkey, Iran, *Canada, *USA

Ähnlich ist das Acker- Gipskraut (Gypsophila muralis)
Gypsophila muralis ist jedoch viel stärker verzweigt und hat keinen Außenkelch.

 

Pflanze 10 - 30 cm groß
dichtrasig

Pflanze im oberen Teil verzweigt

Krone helllila bis sattrosa, mit dunkleren Adern

Kelchblätter durch helleres Häutchen miteinander verwachsen, im abgeblühten Zustand deutlich röhrig, mit spitzem, hautrandigem Außenkelch

   

Kapsel 4-zähnig öffnend

Blätter schmal- linealisch, flach