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Schuppenmiere - Kelchblätter etwas länger als die Kronblätter, meist 10 Staubblätter, Samen ohne Hautsaum

Nebenblätter klein, hinfällig
> 1


Photo und copyright Julia Kruse

Nebenblätter groß, silbrig
> 2


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

1        Nebenblätter klein, hinfällig


Igelsamige Schuppenmiere
(Spergularia echinosperma
(Celak.) Ascherson & Graebner)


Photo und copyright Julia Kruse

VI - X, Feuchte, zeitweise überschwemmte, sandige Ufer
             Landsatz, Niedersachsen (Julia Kruse 21.09.2009)

Synonyme:
Spergula echinosperma (Celak.) E. H. L. Krause (Name in der Flora Gallica)
Spergularia rubra ssp. echinosperma Celak. 

English name:
Bristleseed Sandspurry

Nom francais:
Spergulaire à graine hérissée

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut entlang der Elbe von N-Sachsen bis Hamburg

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: unbeständig, Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
Spain, France, 
Czech Republic, Slovakia, Poland, Morocco

Eingebürgert in:
*USA

Etymologie:
- Spergularia: Verkleinerungsform von Spergula (Spergel, Spörgel)
- echinosperma: echino = Igel, Seeigel, sperma = Samen

 

 

Pflanze 4 - 10 cm groß


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter rosa, etwa so lang wie der Kelch, 
meist 10 Staubblätter
, Kelchblätter stumpf


Photo und copyright Julia Kruse

Kapsel kegelförmig zugespitzt, meist etwas länger als die Kelchblätter

Samen am Rand dicht bestachelt, auf den Flächen mit spitzen Wärzchen


Photo und copyright Julia Kruse

Nebenblätter sehr klein, dreieckig, hinfällig


Photo und copyright Julia Kruse

Untere Blätter stumpf, obere stachelspitzig,

 
Photo und copyright Julia Kruse

 

 

2        Nebenblätter groß, silbrig

In Deutschland nur entlang der Elbe
Pflanze aufrecht oder aufsteigend
Samen schwarz am Rand stachelig
3


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Weit verbreitete Art
Pflanze +/- niederliegend
Samen fein runzelig, ohne Stacheln
> 4


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

3       Pflanze aufrecht oder aufsteigend, Samen schwarz am Rand stachelig

 
Schwarzfrüchtige Schuppenmiere
(Spergularia x kurkae
F. Dvorák)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VI - X, Feuchte, zeitweise überschwemmte, sandige Ufer
             Brand, Niederösterreich, 525 m ü.M. (Stefan Lefnaer 21.07.2022)

Synonyme:
Spergularia "melanosperma"

English name:
Black- fruited Sandspurry

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut entlang der Elbe von Niedersachsen bis Hamburg

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar (Bastard)

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Czech Republic, Slovakia

Etymologie:
- Spergularia: Verkleinerungsform von Spergula (Spergel, Spörgel)
- kurkae: benannt nach dem tschechischen Botaniker Rudolf Kurka (1915 - 2000)

Bastard Spergularia echinosperma x Spergularia rubra.

Unterscheidung der beiden Eltern und des Bastards:
"Die echinospermen Spergularien des Elbegebietes" von Uwe Amarell

 

 

Pflanze 4 - 10 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

aufrecht oder aufsteigend


Photo und copyright Harald Geier

Kronblätter rosa, etwa so lang wie der Kelch, meist 10 Staubblätter


Photo und copyright Harald Geier

Kelchblätter stumpf, hautrandig


Photo und copyright Harald Geier

Samen schwarz, am Rand dicht bestachelt, auf den Flächen mit spitzen Wärzchen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Untere Blätter stumpf, obere stachelspitzig


Photo und copyright Harald Geier

 Nebenblätter groß, häutig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

4      Pflanze +/- niederliegend, Samen fein runzelig, ohne Stacheln


Rote Schuppenmiere
(Spergularia rubra
(L.) J. Presl & C. Presl)

V - IX, Äcker, Pflasterfugen, Straßenränder
            Waghäusel, Tankstelle, Deutschland (05.06.2011)

Synonyme:
Roter Spärkling, 
Spergula rubra (L.) D. Dietr. (Name in der Flora Gallica), 
Spergularia rubra ssp. campestris (L.) Rouy & Foucaud 
Alsine rubra (L.) Cr., Arenaria rubra L., Arenaria rubra var. campestris L., Spergularia campestris (L.) Asch., 

English name:
Red Sandspurry

Nom francais:
Spergulaire rouge

Nome italiano: 
Spergularia comune

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber streckenweise zerstreut, südlich der Donau und Schwäbische Alb selten; fehlt Alpen und Alpenvorland

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Bosnia & Hercegovina, Slovenia, Croatia, Montenegro, Macedonia, Serbia & Kosovo, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete, 
Belgium, England,  Ireland, Bulgaria, Netherlands, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, 
European Turkey, Turkey, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Libya, Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, Japan, NE-Sudan, Eritrea, Ethiopia, Egypt, Iran, Israel, Jordania, Saudi Arabia, Sinai peninsula, Xinjiang, Afghanistan, Kazakhstan, Jammu & Kashmir, India, Pakistan, 

Eingebürgert in:
*Cape, *Chile, *Juan Fdz. Isl., 
*Australia, *Tasmania, *St. Pierre and Miquelon, *Canada, *Alaska, *USA

Etymologie:
- Spergularia: Verkleinerungsform von Spergula (Spergel, Spörgel)
- rubra: rot

 

 

Pflanze 3 - 25 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

niederliegend, mit vielen 5 - 25 cm langen Stängeln

Tragblätter der Blüten groß, blattähnlich, Kelchblätter dicht drüsig, 3 mm lang


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blüten klein (8 mm im Durchmesser), meist tiefrosa, Kronblätter kürzer als der Kelch, Staubblätter 10, Griffel 3


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Kapsel ca. so lang wie die Kelchblätter

Samen braun, ohne Hautsaum, fein runzelig, ohne Stacheln


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel und Blätter nicht drüsig

Nebenblätter lanzettlich, spitz, silbrig, an jungen Triebe weniger als die Hälfte zu einer Scheide verwachsen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter büschelig, 4 - 25 mm lang, ca. 1 mm breit, meist stachelspitzig