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Rosen mit filzig behaarter, aber nicht drüsiger Blattrhachis

Frisch aufgeblühte Blüten hell rosa
Kelchblätter anliegend, später abfallend, Fruchtstiel so lang wie die Frucht, Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser
> 1

Frisch aufgeblühte Blüten dunkel rosa, 
Kelchblätter abstehend, haftend, Fruchtstiel sehr kurz, Griffelkanal 1,2 - 2,5 mm im Durchmesser
> 2


Photo und copyright Rudi Heinrich

Steht in allen Merkmalen zwischen 9 und 10 z.B. 
Griffelkanal ca. 1mm, Fruchtstiel länger als bei 10

> 3

 

1       Blüten hellrosa, Kelchblätter anliegend 


   Hecken- Rose
(Rosa corymbifera)

VI, Gebüsche, Ruderalstellen, Waldränder
       Fristingen
       Autohaus Zimmermann

Synonyme:
Rosa dumentorum
Rosa corymbifera var. amblyophylla, Rosa dumetorum Thuill., Rosa dumetorum var. trichoidea (Ripart) Keller, Rosa obtusifolia Desv., Rosa subdumetorum 

English name:
Corymb Rose

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber regional nur zerstreut bis selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Finland,    Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, European Russia, ?Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia,  Sweden, Caucasus / Transcaucasus, C-Asia, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, *USA, *Canada

 

 

Pflanze bis 3 m groß

Frisch aufgeblühte Blüten hell rosa

Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser

Kelchblätter mit Nebenblättern

anliegend

Stängel fast stachellos

Stacheln breit dreieckig, gekrümmt

Blätter auf der Fläche +/- kahl, Blattnerven und Rhachis behaart, aber nicht drüsig

Blattstiele filzig, aber nicht drüsig


Photo und copyright Rudi Heinrich

Hagebutten rot, Kelchblätter anliegend, 
später abfallend, Frucht ca. so lang wie die Stiele

 

 

2        Blüten dunkelrosa, Kelchblätter abstehend, haftend


  Lederblättrige Rose
(Rosa caesia)


Photo und copyright Michael Hassler

VI, Gebüsche, auch Zierpflanze
      
Nördlingen

Synonyme:
Rosa coriifolia
Rosa afzeliana ssp. coriifolia (Fr.) R. Keller & Gams, 
Rosa dumalis ssp. coriifolia (Fr.) A. Pedersen

English name:
Hairy Dog Rose

Verbreitung in Deutschland:
Schleswig-Holstein und Elbe zerstreut, Mitte und Südenselten, etwas häufiger nur O-Eifel, Vogelsberg, Nördlinger Ries und Umgebung 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: nicht gefährdet, Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: D (Datenlage unzureichend), Rheinland-Pfalz: 4 (potentiell gefährdet), Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, Sicily, Sweden, Caucasus / Transcaucasus

 

 

Pflanze schulterhoch (1 -2 m groß)


Photo und copyright Rudi Heinrich

Frisch aufgeblühte Blüten kräftig rosa


Photo und copyright Rudi Heinrich

Kelchblätter abstehend

Reife Hagebutten rot, Fruchtstiel sehr kurz, ohne Drüsen, Kelchblätter haftend


Photo und copyright Rudi Heinrich

Griffelkanal 1,2 - 2,5 mm im Durchmesser

Stacheln gekrümmt (im Gegensatz zu den Filzrosen)

Blätter auf der Fläche behaart (Verwechslung mit den Filzrosen möglich!) auf der Oberseite im Verlauf des Sommers abnehmend, unterseits wenigstens auf den Adern bleibend

 Blattnerven behaart, Blattrhachis filzig, aber nicht drüsig

 

 

3       Merkmale zwischen 9 und 10


  Falsche Heckenrose
(Rosa subcollina)

 

VI - VII, Gebüsche, Waldränder
                Blaubeuren

Synonyme:
Rosa caesia ssp subcollina
Rosa dumalis ssp subcollina
Rosa afzeliana ssp. subcollina (Christ) Keller, Rosa caesia ssp. subcollina (H. Christ) Soó, Rosa coriifolia f. subcollina H. Christ, Rosa coriifolia ssp. subcollina (H. Christ) Hayek

English name:
False Corymb Rose

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Mitte (O-Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Sachsen); selten Franken, Baden-Württemberg, Z-Pfalz, N-Saarland, SO-Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern; Einzelfunde O-Niedersachsen; nur Altfunde südlich Donau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: evtl. zu erwarten [Neophyt], Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: evtl. zu erwarten [Neophyt], Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: evtl. zu erwarten [Neophyt], Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: evtl. zu erwarten

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, ?Italy, former Yugoslavia, 
Belgium, ?England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Hungary, Norway, Poland, Romania, Ukraine, European Russia, Sweden

Unter Rosa subcollina werden alle Sippen zusammengefasst, die in ihren Merkmalen zwischen Rosa caesia und Rosa corymbifera stehen

 

 

Pflanze 1 -2 m groß

Frisch aufgeblühte Blüten rosa

 

Kelchblätter abstehend oder flatterig,
später abfallend oder haftend

 

Reife Hagebutten rot, 
Fruchtstiel so lang wie die Frucht

 

Griffelkanal ca. 1 mm im Durchmesser

Stacheln gekrümmt

 

Blätter auf der Fläche nicht behaart, unterseits wenigstens auf den Adern bleibend behaart

 

 Blattnerven behaart, Blattrhachis filzig, aber nicht drüsig