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Gattung: Felsenbirne (Amelanchier)

Zur Gattung gehören ca. 25 Arten.

Blätter eilänglich, 5 - 10 cm lang
zur Blütezeit kupferrot

> 1

Blätter rundlich - elliptisch, 2 - 5 cm lang,
zur Blütezeit grün
> 2

                 

1    Blätter eilanzettlich, 5 - 10 cm lang, zur Blütezeit kupferrot


 Kupfer- Felsenbirne 
(Amelanchier lamarckii)

IV - V, Zierpflanze
             Burgau, Omas Garten
             BG Ulm
             Berufsschule Lauingen
             Familie Kerließ, Feuerbachstr, Günzburg

Synonyme:
Kanadische Felsenbirne
Amelanchier canadensis, Amelanchier laevis

English name:
Juneberry

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar (Zierpflanze) 

Weltweite Verbreitung:
USA, Canada

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany,*Switzerland
*France, *Italy,
*Netherlands, *Belgium, *England, *Ireland
Denmark, *Finland, *Norway, *Sweden

 

 

 

 1 - 10 m hohe Sträucher oder Bäume

Ältere Stämme bis 20 cm dick

Blütentraube vor dem Austrieb

Blütenstand mit (5-) 8 - 10 (-16)Blüten

Blüten weiß, Blütenblätter schmal

Blüten mit 5 Griffeln und meist 20 Staubblättern

Kronblätter außen kahl, Kelch im unteren Teil zu einer schüsselförmigen Röhre verwachsen, mit 5 dreieckigen Kelchzipfeln

Früchte rundlich, purpurrot bis blauschwarz, wohlschmeckend

Blätter eilänglich, zur Fruchtzeit grün

10 Fruchtfächer (Querschnitt durch die Frucht !)

Blätter im Austrieb kupfern, seidenhaarig, mit 1 - 2 mm langer Stachelspitze, eng gesägt

Herbstfärbung leuchtend kupferrot

 

 

 2     Blätter elliptisch, 2 - 5 cm lang, zur Blütezeit grün

Blätter im vorderen Teil grob gezähnt, im unteren Teil meist glattrandig
die meisten Blattadern laufen bis in die Zähne aus
> 3


Photo und copyright Keir Morse

Blätter fast bis zur Basis schwach gezähnt, 
die meisten Blattadern verlieren sich vor den Zähnen
> 4

 

3     Blätter grob gezähnt, die meisten Blattadern laufen bis in die Zähne aus


 Erlenblättrige Felsenbirne
(Amelanchier alnifolia)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - V, Ziergehölz
             Dübener Heide
             Halle

Synonyme:
Aronia alnifolia Nutt. 

English name:
Saskatoon, Pacific Serviceberry, Western Serviceberry, Alder-leaf Shadbush, 
Western Juneberry

Verbreitung in Deutschland:
Neigt zum Verwildern. 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Canada, USA

Eingebürgert in:
*Germany,
*Finland, *Sweden

 

 

 

 2 - 4 m hoher Strauch

Blütenstand aufrecht, mit 5 - 15 Blüten

 

Blüten weiß, Blütenblätter linealisch bis lanzettlich, 6 - 16 mm lang, cremeweiß, 20 Staubblätter, die 5 Griffel der Blüte im unteren Teil verwachsen, den Rand des Blütenbechers weit überragend


Photo und copyright Michael Hassler

Früchte rundlich, reif blauschwarz,   8 - 15 mm im Durchmesser


Photo und copyright Keir Morse

Blätter zu Blütezeit meist voll entfaltet, rundlich bis breit elliptisch, 2 - 5 Zentimeter lang, abgerundet bis gestutzt, im vorderen Teil grob gezähnt, im unteren Teil meist glattrandig


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter mit 8 - 13 Blattadern, die bis wenigstens im oberen Teil der Blätter bis in die Blattzähne auslaufen


Photo und copyright Keir Morse

Blattunterseite anfangs filzig, zur Blütezeit mehr oder weniger kahl später blaugrün und kahl

 

 

 

4     Blätter schwach gezähnt, die meisten Blattadern verlieren sich vor den Zähnen

Blätter rundlich bis eiförmig, vorne ohne aufgesetzte Stachelspitze
Kronblätter schmal lanzettlich, Griffel den Achsenbecher nicht überragend
> 5

Blätter elliptisch, vorne mit aufgesetzter Stachelspitze
Kronblätter verkehrt eiförmig, Griffel den Achsenbecher überragend
> 6

 

5      Die 5 Griffel der Blüte völlig getrennt, den Rand der Kronblätter nicht überragend


 Gewöhnliche Felsenbirne 
(Amelanchier ovalis)


Photo und copyright Andrea Moro

IV - V, Felsen, felsige Wälder
             Ulm Nordwest, Schelklingen
             Blaubeuren
             BG Würzburg

Synonyme:
Amelanchier orbicularis Borck. ex Steud.; Amelanchier rotundifolius (Lam.) Dum.-Courset; Amelanchier suborbicularis Borkh.; Amelanchier tomentosa Steud.; Amelanchier vulgaris Moench; Amelancus ovalis Vollm.; Aronia amelanchier Dum.; Aronia rotundifolia Pers.; Aronia tomentosa Wallr.; Crataegus cretica Desf.; Crataegus ovata Chalon; Crataegus rotundifolia Lam.; Mespilus amelanchier L.; Mespilus pygmaea Baumg.; Pyrenia amelanchier [Clairv.]; Pyrus amelanchier Du Roi; Pyrus rotundifolia Auct. ex Steud.; Pyrus sanguisorbifolia Stokes; Sorbus amelanchier Crantz

English name:
Snowy Mespilus   

Verbreitung in Deutschland:
Eifel, Mittelrhein, Hunsbück, Nordpfälzer Hügelland, Schwäbische Alb, Südschwarzwald, Alpen; selten Süderbergland, Thüringen, NW-Rhön, Voralpenland, Pfälzer Wald, Lausitz 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: evtl. zu erwarten [Neophyt], Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Luxembourg, Belgium, Bulgaria, former Czechoslovakia,  Hungary,  S-Poland, Romania, Crimea, Sardinia, Sicily, Caucasus / Transcaucasus, Algeria, Turkey, Iraq, Lebanon

 

 

 

 1 - 3 m hoher Strauch
Stämme zu mehreren, selten über 5 cm dick


Photo und copyright Andrea Moro

Blütenstand mit 5 - 10 Blüten, junge Zweige filzig
Blätter
anfangs auf der Unterseite mit dichtem, weißen bis hellgelblichen Wollfilz bedeckt


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten weiß, Blütenblätter schmal- lanzettlich
Griffel den Rand des Blütenbechers nicht überragend

Früchte rundlich, blauschwarz, wohlschmeckend, 10 Fruchtfächer 
(Querschnitt durch die Frucht !)


Photo und copyright Andrea Moro

Blätter grün, rundlich bis eiförmig, 2 - 5 cm lang, ohne aufgesetzte Spitze, 
Basis abgerundet, 8 - 12 Nervenpaare, fast bis zur Basis fein gezähnt


Photo und copyright Andrea Moro

Herbstfärbung gelblichrot

 

 

 

6      Die 5 Griffel der Blüte im unteren Teil verwachsen, den Rand der Kronblätter überragend


 Besen- Felsenbirne 
(Amelanchier spicata (Lam.) C. Koch)

IV - V, Ziergehölz
             BG Ulm

Synonyme:
Ähren- Felsenbirne
Crataegus spicata Lam. , Amelanchier humilis Wiegand, Amelanchier mucronata E. L. Nielsen, 
Amelanchier canadensis subsp. spicata (Lam.) Á.Löve & D.Löve, Amelanchier ovalis Borkh. non Medicus

English name:
Thicket Shadbush, Low Serviceberry

Verbreitung in Deutschland:
Gelegentlich verwilderte Zierpflanze 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Canada, USA

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, 
*France, *Denmark, *Norway, *Sweden, *Finland, *Baltic States, *Poland
 Deutschland, Frankreich und Österreich

 

 2 - 8 m hoher Strauch
z. T. unterirdisch, kurz ausläuferartig wachsend

Blütenstand mit 8 - 11 Blüten

Blüten weiß, nach Fisch riechend

Blütenblätter eiförmig, Griffel den Rand des Blütenbechers weit überragend

Früchte rundlich, reif blauschwarz, 
nur 8 mm im Durchmesser, unangenehm schmeckend

Blätter grün, rundlich bis eiförmig, 3 - 6 cm lang,
 Blattbasis rund oder herzförmig, 7 - 9 Nervenpaare, schwach gezähnt

Blätter vorne mit aufgesetzter Stachelspitze, welche die Zähne überragt

Zur Blütezeit zumindest auf der Unterseite mit dichtem, weißen bis hellgelblichen Wollfilz bedeckt

später kahl

Herbstfärbung braun