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Rosen ohne Borsten zwischen den Stacheln, ohne Griffelsäule, Kelchblätter mit Seitenfiedern, 
Blätter unterseits auf der Fläche +/- kahl,
Blattrhachis
 filzig behaart und drüsig 

Frisch aufgeblühte Blüten dunkel rosa
Kelchblätter abstehend, haftend
Früchte stieldrüsig
> 1


Photo und copyright Rudi Heinrich 

Frisch aufgeblühte Blüten hell rosa
Kelchblätter anliegend, später abfallend
Früchte völlig kahl
> 2


Photo und copyright Rudi Heinrich

 

 1        Früchte stieldrüsig, Blüten dunkel rosa, Kelchblätter abstehend, haftend


   Tannen- Rose
(Rosa abietina
Gren.)


Photo und copyright Michael Hassler

VI, Alpine Wälder und Gebüsche
       
Donauwörth, Rosenwall von Rudi Heinrich (Michael Hassler 20.06.2010)

Synonyme:
Rosa obtusifolia ssp. abietina (Gren. ex H. Christ) F. Herrmann

English name:
Needle Rose, Prickly Rose

Nom francais:
Rosier des sapins

Nome italiano:
Rosa degli abeti

Verbreitung in Deutschland:
Wurde für Deutschland als ausgestorben geführt
inzwischen aber je 1 Wiederfund im Schwarzwald und im Allgäu

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), 
Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht), 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, Croatia

 

 

Pflanze 1 - 2 m groß


Photo und copyright Michael Hassler

Frisch aufgeblühte Blüten kräftig rosa


  Photo und copyright Rudi Heinrich

Reife Hagebutten rot, Kelchblätter abstehend, später bleibend
Früchte und Fruchtstiele stieldrüsig


Photo und copyright Rudi Heinrich

Blätter auf der Fläche kahl, Blattrhachis filzig und drüsig


  Photo und copyright Rudi Heinrich

 

 

2       Früchte völlig kahl, Blüten hell rosa, Kelchblätter anliegend, später abfallend

Griffelkanal nur 0,3 - 0,5 mm im Durchmesser
Diskus kegelig (extrem konvex)
> 3

 

Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser
Diskus schwach konvex
> 4

 

 

3        Diskus kegelig, Griffelkanal sehr schmal (0,3 - 0,5 mm)


   Verwachsengrifflige Rose
(Rosa stylosa
Desv.)

 

VI - VII, Hecken, Gebüsche, Wälder
                Isteiner Klotz

Synonyme:
Griffel-Rose, Langgrifflige Rose
Rosa arvensis subsp. stylosa (Desv.) Hook. f., Rosa canina subsp. stylosa (Desv.) Masclans, Rosa australis Puget & Ripart non Crép., Rosa brevistyla DC. nom. illeg., Rosa calostyla Gand., Rosa cantabrica (Crép.) Gand., Rosa chlorantha Sauzé & Maillard, Rosa erratica Ripart,Rosa immitis Déségl., Rosa leucochroa Desv., Rosa lucronensis Sennen & T.S.Elias, Rosa maluqueri Sennen, Rosa modesta Crép., Rosa rustica Léman, Rosa stylaris Gentil,

English name:
Short Styled Field Rose

Nom francais:
Rosier à styles soudés

Nome italiano:
Rosa con stili saldati

Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal südliche Oberrheinebene, Ruhrgebiet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, 
England, Bulgaria, Ireland, Hungary,Romania, Algeria

 

 

Pflanze 1 - 2 m groß

Blüten fast nie einzeln, sondern bis zu 12
auf sehr langen stieldrüsigen Stielen

Frisch aufgeblühte Blüten klein, hell rosa oder weiß

Diskus kegelig (= extrem konvex)  mit sehr engem Griffelkanal (0,3 - 5 mm im Durchmesser), Griffel zu einer schmal keulenförmigen Säule verklebt, kürzer als die Staubblätter

Hagebutten rot, länglich, drüsenlos oder nur im unteren Teil mit Drüsen, Kelchblätter anliegend,  später abfallend 

Stacheln kräftig, am Grund bis 1,5 cm breithakig, an älteren Stämmen breit 3-eckig

Blätter oberseits auf der Fläche kahl, unterseits
unterseits auf den Blattnerven behaart, besonders in Randnähe drüsig

 

Blattstiele filzig und drüsig

 

 

 

4       Diskus schwach konvex, Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm


   Stumpfblättrige Rose
(Rosa balsamica
Bess.)

V - VI, Hecken, Gebüsche, Wälder
             Gosheim, Kalvarienberg

Synonyme:
Flaum- Rose
Rosa tomentella Léman (Name in der Flora Helvetica)

English name:
Round-Leaved Dog Rose

Nom francais:
Rosier à feuilles obtuses

Nome italiano:
Rosa a foglie ottuse

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut W-Pfalz, Saarland, S-Münsterland; sehr zerstreut Z-Baden-Württemberg, Schwäbische Alb, Mecklenburg-Vorpommern; sehr selten Thüringen, Sachsen; Einzelfunde E_Niedersachsen 

Gefährdung in Deutschland: 
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia and Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, Slovakia, Denmark, Ireland, Hungary, Poland, Romania, Ukraine, European Russia, Sweden

 

 

Pflanze 1 - 3 m groß

Blüten in mehrblütigen Schirmrispen
Blütenstiel ca. so lang wie die Butte

Frisch aufgeblühte Blüten hell rosa

Blüten später weiß

Kelchblätter anliegend,  später abfallend
Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser

Früchte völlig kahl


Photo und copyright Rudi Heinrich

Hagebutten rot, klein, rundlich


Photo und copyright Rudi Heinrich

Blätter oberseits auf der Fläche kahl, unterseits
unterseits auf den Blattnerven behaart, besonders in Randnähe drüsig


Photo und copyright Rudi Heinrich

Blätter unterseits auf der Fläche +/- kahl, auf den Blattnerven filzig und drüsig, 
Blattrand mehrfach drüsig gezähnt

Blattstiele filzig und drüsig


Photo und copyright Rudi Heinrich