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Rosen ohne Borsten zwischen den Stacheln, ohne Griffelsäule, Kelchblätter mit Seitenfiedern, 
Blätter auf der Fläche drüsig, beim Zerreiben nach Apfelsaft riechend
= Weinrosen

Blüten weiß oder hellrosa
Kelchblätter anliegend, später abfallend
> 1

Blüten rosa
Kelchblätter aufrecht oder abstehend
> 6

 

1     Blüten weiß oder hellrosa

Blütenstiel und Butte oft drüsig
Fiederblättchen rundlich, oft überlappend
Endblättchen an der Basis meist breit
> 2


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstiel und Butte drüsenlos
Fiederblättchen keilförmig, meist nicht überlappend
Endblättchen an der Basis meist keilförmig
> 3

                               

2        Endblättchen an der Basis meist breit


   Kleinblütige Rose
(Rosa micrantha)


Photo und copyright Michael Hassler

V - VII, Felsfluren, Gebüsche
               Botanischer Garten Tübingen
               Neresheim, Nördlingen

Synonyme:
Rosa floribunda, Rosa numerosa

English name:
Smallflower sweetbrier

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Mitte (O-Nordrhein-Westfalen, SO-Niedersachsen, Thüringen, Hessen, Franken, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland); Einzelfunde Bayern südlich Donau, O-Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 4 (potentiell gefährdet), Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Albania, Austria, Belgium, Baleares, England, Bulgaria, Corsica, former Czechoslovakia, France, Germany, Greece, Ireland, Switzerland, Netherlands, Spain, Hungary, Italy, former Yugoslavia, Portugal, Poland, Romania, European Russia, Ukraine, Crimea, Sicily, Algeria, *Argentina, Turkey, E-Aegaean Isl., Lebanon, *USA, *Canada

 

 

Pflanze 2 - 3 m groß

Frisch aufgeblühte Blüten klein, hell rosa

 Kelchblätter anliegend, später abfallend
(= Kelchblätter nicht haftend)

Stängel grünlich, evt. sonnenseitig rot
ohne Borsten zwischen den Stacheln

Blätter ober- und unterseits drüsig
riechen beim Zerreiben nach Apfelsaft


Photo und copyright Rudi Heinrich

Fiederblättchen rundlich, meist überlappend


Photo und copyright Michael Hassler

Reife Hagebutten rot, meist flaschenförmig schmal, Stiel und Butte oft drüsig, Kelchblätter nicht haftend


Photo und copyright Rudi Heinrich

 

 

3        Endblättchen an der Basis meist keilförmig

Blüten beim Aufblühen rein weiß
Griffelkanal 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser
Narbenköpfchen meist straußähnlich, kahl
> 4

Blüten beim Aufblühen meist hellrosa
Griffelkanal ca. 1 mm im Durchmesser
Narbenköpfchen meist hutförmig, behaart
> 5


Photo und copyright Michael Hassler

 

4     Blüten beim Aufblühen rein weiß


 Acker- Rose
(Rosa agrestis)


Photo und copyright Andrea Moro

VI,  Waldränder
        Gosheim
        Münsingen, Reutlingen

Synonyme:
Rosa pubescens auct. non Rapin, 
Rosa sepium Thuill., nom. illeg. superfl. 

English name:
Small- leaf Sweetbriar

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Z-Baden-Württemberg, Schwäbische Alb, W-Franken, S-Frankenalb, N-Thüringen, Allgäu; selten Lausitz; sehr selten restliche Mitte, Westen und Süden südlich bis zur Donau; Einzelfunde O-Schleswig-Holstein 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: unbeständig, Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica,  Italy,  Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark,  Ireland,  Netherlands, Hungary, Malta, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Ukraine, Algeria, Turkey, European Turkey

 

 

 

Pflanze 1 - 3 m groß


Photo und copyright Rudi Heinrich

Blüten beim Aufblühen rein weiß

Blüte ohne Griffelsäule


Photo und copyright Rudi Heinrich

Kelchblätter nach der Blüte zurückgeschlagen,
der Frucht eng anliegend, später abfallend (= Kelchblätter nicht haftend) 

Stängel ohne Borsten zwischen den Stacheln

Fiederblättchen elliptisch, 
berühren sich meist nicht, Endblättchen keilig

Blätter drüsig

Blattspindel flaumhaarig und drüsig

Reife Hagebutten rot, Kelchblätter nicht haftend
Stiel so lang wie die Butte, drüsenlos


Photo und copyright Rudi Heinrich

 

 

5       Blüten beim Aufblühen meist hellrosa


 Duftarme Rose
(Rosa inodora)


Photo und copyright Michael Hassler

VI,  Waldränder
        Bad Windsheim
        Neustadt (Aisch)

Synonyme:
Rosa agrestis var. inodora
Rosa elliptica ssp. inodora

English name:

Verbreitung in Deutschland:
Selten N-Thüringen, NO-Hessen; sehr selten NW-Sachsen, Lausitz, S-Mecklenburg-Vorpommern, NO-Brandenburg, Z-Franken; Einzelfunde Pfälzerwald 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Berlin: R (sehr selten), Brandenburg: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany
England, Scandinavia

 

 

Pflanze 1 - 3 m groß


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten beim Aufblühen weißlich oder rosa


Photo und copyright Michael Hassler

Kelchblätter flatterig d.h. z.T. nach unten z.T. waagrecht oder aufrecht, meist später abfallend  (= Kelchblätter nicht haftend) 

 

Fiederblättchen elliptisch, 
berühren sich meist nicht, Endblättchen keilig

 

Bei einem Längsschnitt durch den Blütenbecher erkennt man im oberen Bereich den Griffelkanal, durch den die Griffel nach außen ragen

 

Blätter unterseits drüsig

 

Reife Hagebutten rot, Kelchblätter nicht haftend
Stiel so lang wie die Butte, drüsenlos

 

 

 

6     Blüten rosa

Fruchtstiel drüsig oder stieldrüsig
Fiederblättchen rundlich, oft überlappend
Endblättchen an der Basis meist breit
> 7

     

Fruchtstiel meist drüsenlos
Fiederblättchen keilförmig, meist nicht überlappend
Endblättchen an der Basis meist keilförmig
> 8

 

7     Fiederblättchen rundlich, oft überlappend


    Wein- Rose
(Rosa rubiginosa)

VI - VII, Gebüsche, Trockenrasen
                auch Zierpflanze
                Eselsburger Tal
                Hohenmemmingen

Synonyme:
Rosa eglanteria, Rosa bordzilowskii Chrshan.; Rosa volhynensis Chrshan.
Rosa umbellata Leers 

English name:
Sweetbriar Rose

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Mitte, Westen, Südwesten; selten südlich Donau; sehr zerstreut Norden, Osten und Sachsen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Baleares, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece,
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark,  Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Crimea, Baltic States, European Russia, Ukraine, Sweden, *Western Australia, *Southern Australia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, *Peru - middle Andes, *Peru - high Andes, *New Zealand, Transvaal, Oranje Free State, Natal, Cape, Lesotho, *Madeira, *Chile, *Argentina, Turkey, Iran, *USA, *Canada

Die Hagebutten können zu Wildrosenöl und Marmelade verarbeitet werden

 

 

Pflanze 1 - 2 m groß

Frisch aufgeblühte Blüten kräftig rosa

Blüten 3 - 5 cm im Durchmesser

Kelchblätter abstehend, später bleibend 
(= Kelchblätter haftend)

Stängel grünlich, evt. sonnenseitig rot
ohne Borsten zwischen den Stacheln

Blätter ober- und unterseits drüsig
riechen beim Zerreiben nach Apfelsaft

Fiederblättchen rundlich, oft überlappend

Fruchtstiel drüsig oder stieldrüsig

Reife Hagebutten rot, fast immer stieldrüsig,
Kelchblätter haftend

 

 

8     Fiederblättchen keilförmig, meist nicht überlappend


   Elliptische Rose
(Rosa elliptica)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VII, Gebüsche, Zierpflanze
                Münsingen

Synonyme:
Keilblättrige Rose
Rosa graveolens

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut N-, Z-Thüringen, SW-Sachsen-Anhalt, selten Z-Baden-Württemberg, Schwäbische Alb, Franken, Mainfranken, Lausitz, S-Weserbergland/N-Hessen; sehr selten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg; Einzelfunde südlich Donau, Niederrhein, Süderbergland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet)~, Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 4 (potentiell gefährdet), Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania,  Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, ?Ireland, Hungary, Poland, Romania, Ukraine

 

 

Pflanze 1 - 2 m groß, 
sieht oft etwas zerzaust aus


Photo und copyright Rudi Heinrich

Frisch aufgeblühte Blüten rosa

Kelchblätter abstehend, später bleibend (= Kelchblätter haftend)

Stängel grünlich, evt. sonnenseitig rot, ohne Borsten zwischen den Stacheln

Blätter ober- und unterseits drüsig
riechen beim Zerreiben nach Apfelsaft

Fiederblättchen keilförmig,
meist nicht überlappend

Fruchtstiel kürzer als die Butte, nicht drüsig


Photo und copyright Rudi Heinrich

Reife Hagebutten rot, Kelchblätter haftend


Photo und copyright Rudi Heinrich