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Weiße, hellgelbe und rosafarbene Kleearten, Blütenstand vielblütig, Kelch kürzer als die Blüten, Blätter behaart

Blüten schmutzigweiß bis hellrosa
nur in den Alpen
> 1

Blüten reinweiß oder gelblich

> 2

 

 

1     Blüten schmutzigweiß bis hellrosa


Wiesen- Klee
(Trifolium pratense ssp nivale)

VI - IX, Alpine Bergwiesen
              Melag, Italien
              Rofenhöfe im Venter Tal, Österreich

Zu den Unterarten

Synonyme:
Gebirgs- Rot- Klee, Alpen- Wiesen- Klee
Trifolium pratense ssp. frigidum, Trifolium pratense var. villosum

English name:
Snow Clover

Verbreitung in Deutschland:
Selten Berchtesgadener Alpen, 
Altfund Allgäuer Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, France, Italy, former Yugoslavia, 
Poland, Romania (Carpathians)

 

 

 

 

 

 

Pflanze bis 5 - 15 cm groß, meist unverzweigt

Blüten schmutzigweiß bis hellrosa, 15 - 20 mm lang

Kelchröhre dicht behaart

Stängel im oberen Teil dicht abstehend behaart

Blättchen 1 - 2 mal so lang wie breit, 1 - 3 cm lang
auch oberseits stark behaart

 

 

2     Blüten reinweiß oder gelblich

Blättchen scharf gezähnt auf der Blattoberseite +/- kahl
> 3

Blättchen wenig gezähnt, auf der Oberseite behaart
> 4

 

3      Blättchen scharf gezähnt auf der Blattoberseite +/- kahl


Berg- Klee
(Trifolium montanum)

V - VII, Trockenrasen
              Vordere Brenne
              Königsbrunner Heide, Lechauen

Synonyme:
Trifolium balbisianum 

English name:
Mountain Clover

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Schwäbische Alb, Alpen, Alpenvorland, Franken, Thüringen, SW-Sachsen-Anhalt, Harz, Eifel; sehr zerstreut NO-Süderbergland, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, SW-Sachsen-Anhalt, SO-Niedersachsen, NO-Brandenburg, südliche Oberrheinebene; selten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, nördliche Oberrheinebene, N-Baden-Württemberg 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, France, Italy, 
Belgium, former Czechoslovakia, Finland,  Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, European Russia, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, Crimea, European Russia, Gruzia, Kazakhstan, W-Siberia, *C-Siberia, *Russian Far East

 

 

 

Pflanze bis 15 - 60 cm groß

Blütenköpfe 15 - 20 mm breit

Blüten rein weiß, 1 mm lang gestielt
Kelch behaart, Kelchzähne fast gleich lang, bewimpert

Stängel aufrecht, wollig behaart
Blattscheiden behaart

Blättchen länglich eiförmig, am Rand stachlig gezähnt

Blattunterseite behaart

 

 

4     Blättchen wenig gezähnt, auf der Oberseite behaart

Blüten weiß
Unterster Kelchzahn ca. so lang wie die anderen
> 5

Blüten gelblichweiß
Unterster Kelchzahn 2 - 3 mal so lang wie die anderen
> 6

 

5       Unterster Kelchzahn so lang wie die anderen


Alexandriner Klee
(Trifolium alexandrinum)

VI - VII, Als Futterpflanze kultiviert
                Peterswörth, Schnittblumenfeld Süß 

Synonyme:
Ägyptischer Klee

English name:
Egyptian Clover

Verbreitung in Deutschland:
Selten verwilderte Futter- und Gründüngungspflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
*Germany, Switzerland
*Portugal, *Spain, *Baleares, *Sardinia, *Sicily, *Italy, 
North Africa, Turkey, Egypt, Iran, Iraq, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, *Pakistan, *India, *Azores, *Gruzia, *China, *Western Australia, *Queensland, *Tasmania, *Java, *Sudan, *Zimbabwe, *South Africa, *USA

 

 

 

Pflanze bis 40 - 70 cm groß
Stängel niederliegend bis aufsteigend, verzweigt

Junge Blütenköpfchen kugelig

  Blütenköpfe gestielt, bei reiferen Köpfchen ist der Stiel des Blütenstandes meist länger als die obersten Blätter

Blüten  8 -10 mm lang, gelblich- weiß

Reife Blütenköpfchen länglich, 
verblühte Blüten braun werdend

Unterster Kelchzahn ca. so lang wie die anderen

Blätter oft rötlich überlaufen

Blätter kurz gestielt, beiderseits behaart

Blättchen länglich eiförmig, im oberen Teil schwach gesägt

 

 

6      Unterster Kelchzahn 2 - 3 mal so lang wie die anderen

Pflanze aufsteigend
Köpfchen 2 - 4 cm, anfangs halbkugelig, später oval
Krone 15 - 20 mm, ca. so lang wie der unterste Kelchzahn
unterster Kelchzahn zur Fruchtzeit
herabgebogen
> 7

Pflanze aufrecht
Köpfchen 4 - 8 cm, anfangs kugelig, später oval- zylindrisch
Krone 20 - 25 mm, deutlich länger als der unterste Kelchzahn,

unterster Kelchzahn zur Fruchtzeit aufrecht

> 8


Photo und copyright Michael Hassler

 

7       Krone 15 - 20 mm, ca. so lang wie der unterste Kelchzahn


Blassgelber- Klee
(Trifolium ochroleucon)

VI - VII, Trockenrasen, Säume
                Sulzheim, Truppenübungsplatz
                Illertissen, Staudengärtnerei Gaißmayer

                Giengen, Neresheim             

Synonyme:
Schwefel- Klee, Gelber Klee
Trifolium ochroleucum, Trifolium roseum 

English name:
Sulphur Clover

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Z-Baden-Württemberg, Schwäbisch-Fränkischer Wald, Schwäbische Alb, W-Franken; selten und stark zurückgehend N-Baden-Württemberg, Mainfranken, Rheinland-Pfalz, Harz, Bodensee; Einzelfunde Saarland, Kölner Bucht; nur Altfunde Sachsen, Thüringen, SO-Niedersachsen, Bayern südlich Donau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, former Czechoslovakia,  Hungary, Poland, Bulgaria, Romania, European Russia, Ukraine, Moldavia, Algeria, Morocco, Turkey, European Turkey, Iran

 

 

 

Pflanze bis 15 - 50 cm groß

Stängel aufsteigend

Blütenköpfchen 2 - 4 cm, anfangs sitzend, bei reiferen Köpfchen ist der Stiel des Blütenstandes meist kürzer als die obersten Blätter

Oberstes Blattpaar gegenständig

Blüten 15 - 20 mm lang, gelblich- weiß, sitzend

hellbraun verblühend, ca. so lang wie der unterste Kelchzahn

Unterster Kelchzahn 2 - 3 mal so lang wie die anderen, zur Fruchtzeit herabgebogen

Stängel und Blätter stark behaart

Blättchen ganzrandig

Untere Blätter lang gestielt, (Stiel mehrfach länger als das Blatt)

 

 

8      Krone 20 - 25 mm, deutlich länger als der unterste Kelchzahn


Ungarischer Klee
(Trifolium pannonicum)

VI - VII, Futterpflanze                
                Botanischer Garten Lautaret, Frankreich
                Botanischer Garten Tübingen

                Sinzheim, 14.07.2010 (Günther Blaich)

Synonyme:
Ungarischer Hasenklee, Pannonischer Klee
Trifolium alopecuroides Pers.; Trifolium armenium Eichw.; Trifolium barbatum DC.; Trifolium nemorosum Gaterau; Trifolium pannonicum var. davidovii St. Kozhukharov; Trifolium pannonicum var. moldavicum A.T. Szabó; Trifolium pannonicum ssp. jurkovskii Koluharov

English name:
Hungarian Clover

Verbreitung in Deutschland:
Als Futterpflanze kultiviert, selten verwildert

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria
France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece,
former Czechoslovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria,  European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, 

Eingebürgert in:
*Germany, 
*Canada

 

 

Pflanze bis 15 - 50 cm groß
aufrecht, Köpfchen anfangs kugelig, später oval- zylindrisch

Blüten 20 - 25 mm lang, gelblich- weiß,
sitzend, hellbraun verblühend, deutlich länger als der unterste Kelchzahn

Unterster Kelchzahn 2 - 3 mal so lang wie die anderen


Photo und copyright Michael Hassler

Unterster Kelchzahn zur Fruchtzeit aufrecht

Stängel und Blätter stark behaart

Blättchen ganzrandig, auch unterseits langhaarig