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Arten der Artengruppe Lotus corniculatus

Pflanze zierlich, Blüten klein (ca. 10 mm)
Stängelblätter schmal, 5 - 8 mal so lang wie breit
> 1

Pflanze kräftig, Blüten groß (ca. 14 mm )
Stängelblätter eiförmig, max. 3 mal so lang wie breit
> 2

 

                            

1     Stängelblätter schmal- lanzettlich


Schmalblättriger Hornklee
(Lotus tenuis)

VI - VIII, feuchte Wiesen, Gräben
                 Korfu, Messongi
                 Grettstadt
                 Tübingen

Synonyme: 
Lotus glaber
Lotus corniculatus ssp. tenuifolius

English name:
Narrow-leaf Bird's-foot Trefoil

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut ostfriesische Inseln und Küste, Mecklenburg-Vorpommern-Küste; selten S-Sachsen-Anhalt, NW-Sachsen, Brandenburg, nördliche Oberrheinebene; Einzelfunde (oft adventiv) im Restgebiet, fehlt Südosten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht), Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 2 (stark gefährdet), Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Malta, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete,
Bulgaria, Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Netherlands, Hungary, Poland, Romania,  Crimea, Ukraine, European Russia, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, Kazakhstan, Turkmenistan, *Japan, *Ryukyu Isl., China, *Tasmania, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, Turkey, Cyprus, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, ?N-India, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß
zierlich

Dolden 1 - 4 blütig
Kelchblätter pfriemlich, Kelchbuchten rund

Blüten klein (7 - 12 mm), gelb oder rötlich

Hülse

Obere Stängelblätter schmal- lanzettlich,
5 - 8 mal so lang wie breit, vorne spitz

 

 

2      Stängelblätter eiförmig

 Blütenstand 1 - 3- blütig, 
Kelchzähne deutlich kürzer als die Kelchröhre
Blätter eiförmig - rundlich, vorne oft ausgerandet
Schiffchenspitze purpurn
> 3

Blütenstand 3 - 8- blütig
Kelchzähne etwas kürzer wie die Kelchröhre
Blätter eilanzettlich, vorne zugespitzt
Schiffchenspitze gelb
> 4

           

3       Schiffchenspitze purpurn


Alpen Hornklee
(Lotus alpinus)

VI - VIII, Alpine Matten
                 Rofenhöfe im Venter Tal, Österreich
                 Füssen, Linderhof

Synonyme:
Lotus corniculatus ssp alpestris
Lotus corniculatus var. alpicola

English name:
Alpine Birdsfoot-trefoil

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Alpen, Einzelvorkommen SW-Schwäbische Alb 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland
Spain, France, ?Corsica, Sardinia, Italy, former Yugoslavia, 
?Bulgaria, Anatolia, Lebanon / Syria, Iran, Afghanistan, C-Asia

 

 

Pflanze 2 - 10 cm groß
Dolden 1 - 3 -blütig, Blüten 13 - 17 mm groß

Schiffchenspitze purpurn

Kelchzähne kürzer als die Kelchröhre

Stängel ca. 1 mm im Durchmesser, markig oder engröhrig
Stängelblättchen rundlich- eiförmig, max. 3 mal so lang wie breit, vorne oft ausgebuchtet, kleiner als bei Lotus corniculatus, am Grund mit 2 großen Nebenblättern

 

 

4      Schiffchenspitze gelb


Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus)

VI - VII, Wiesen, Wegränder
                verbreitet z.B. 
                Deponie Deffingen

Zu den Unterarten und Varietäten

Synonyme:
Lotus ciliatus

English name:
Birdsfoot Trefoil

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet, nur Schleswig-Holstein selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet~, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
?Malta, Bulgaria, Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Norway, Poland, Romania, Sweden, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, Kazakhstan, Korea, Mongolia, Tajikistan, Turkmenistan, Caucasus, Crimea, *Russian Far East, *Taiwan, *Japan, China, Tibet, Jammu & Kashmir, Nepal, Mongolia, India, Bhutan, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, ?Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, *Costa Rica, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, *Transvaal, Ethiopia, Kenya, Sudan, Tanzania, *South Georgia Isl., Turkey, Egypt, Iran, Iraq, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, Afghanistan, Azores, *USA, *Canada, *St. Pierre et Miquelon

 

 

 

Pflanze 10 - 50 cm groß

Dolden 3 - 8 blütig, Blüten ca. 14 mm groß, 

Blüten gelb, oft rötlich überlaufen, Schiffchenspitze gelb

Kelch wenig behaart

Kelchzähne nicht nach auße gekrümmt,
+/- so lang wie die Kelchröhre

Früchte ungeflügelt

Obere Stängelblätter mit 3 länglich- eiförmigen Blättchen, am Grund mit 2 großen Nebenblättern (= grundständiges Fiederpaar), kahl oder behaart, vorne zugespitzt oder stumpf

Blättchen unterseits ohne deutliche Seitennerven